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Die Dinklager Malteser haben einen neuen Stadtbeauftragten

Josef Bischof tritt die Nachfolge von Martina-Harms Zumbrägel an. Der 60-Jährige ist ein Neuling in der Ortsgruppe – fühlt sich für die Aufgabe aber gerüstet.

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Der neue Stadtbeauftragte: Josef Bischof (links) erhielt vom 1. Vorsitzenden des Diözesanverbandes Oldenburg der Malteser, Ludger Ellert, jetzt seine Ernennungsurkunde. Foto: Röttgers

Der neue Stadtbeauftragte: Josef Bischof (links) erhielt vom 1. Vorsitzenden des Diözesanverbandes Oldenburg der Malteser, Ludger Ellert, jetzt seine Ernennungsurkunde. Foto: Röttgers

 „Bin ich jetzt der Boss?“ Josef Bischof war bestens aufgelegt, als er seine Ernennungsurkunde in den Händen hielt. Denn der 60-Jährige ist der neue Stadtbeauftragte der Dinklager Malteser. Auf der Versammlung der Ortsgruppe ernannten ihn die Mitglieder zum Nachfolger der bisherigen Stadtbeauftragten Martina Harms-Zumbrägel. Josef Bischof ist bei den Maltesern ein Quereinsteiger. Doch wegen seiner vielfältigen ehrenamtlichen Engagements habe er keine Angst vor seiner Aufgabe, sagte er. Im Gegenteil.

"Ich weiß, was Organisieren bedeutet und weiß, wie man mit Menschen umgehen muss, wenn man Erfolg haben will“, erklärte Josef Bischof.  Er kenne die handelnden Personen der Dienststelle, mit denen er teilweise auch befreundet sei. Der neue Stadtbeauftragte findet: "Die Malteser sind organisatorisch gut aufgestellt und durch ihre aktiven Gruppen in Dinklage hoch angesehen." Er wolle nun seine „ganze Kraft und Überzeugung“ ins neue Amt einbringen.

Mit Zahlen kennt sich Josef Bischof aus

Josef Bischof ist 60 Jahre und seit 36 Jahren mit seiner Frau Gabi verheiratet. Sie haben 3 erwachsene Kinder und 2 Enkel. Der gebürtige Visbeker Bischof zog aus beruflichen Gründen 1991 nach Dinklage. Dort übernahm der Diplom-Betriebswirt die Leitung der Dinklager OLB-Geschäftstelle. Der Bankkaufmann arbeitete danach in verschiedenen Positionen in der Finanzbranche. Seit 2013 ist er Vorstandsvorsitzender der VR-Dienstleistungsgenossenschaft eG in Oldenburg. "Mit Zahlen kennt sich Josef Bischof aus", meinte Paul Börgerding, der Geschäftsführer der Dinklager Malteser.

Ehrenamtlich engagierte sich Bischof vielfältig. Von 1993 bis 1997 wirkte Bischof als Mitglied im Pfarrgemeinderat St. Catharina in Dinklage mit. 17 Jahre zählte er zum Vorstand der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) sowie der Stiftung Arbeit, Bildung, Familie im Land Oldenburg. Von 2005 bis 2011 leitete er die KAB im Oldenburger Land. Bischof war außerdem 4 Jahre stellvertretender Vorsitzender des Komitees der Verbände im Bischöflichen Offizialatsbezirk Vechta und sowie Mitglied im Pastoralrat des Bischöflichen Offizialatsbezirks Vechta.

Josef Bischof ist begeisterter Schütze. Er war 1995 König in Langwege und 2009 in Dinklage. Josef Bischof engagierte sich im Vorstand In der 3. Kompanie Schwege in Langwege und in der 7. Kompanie Burgwächter in Dinklage (als Chef). Politische Erfahrungen sammelte Bischof zudem in den Jahren 1996 bis 2003 im Dinklager Stadtrat als Mitglied der CDU-Fraktion.

Dinklager Malteser zählen rund 1000 Mitglieder

Als Stadtbeauftragter der Dinklager Malteser ist Josef Bischof nun der Chef von 1000 Fördermitgliedern und 120, die ihren aktiven Dienst leisten. Dazu gehören neben der Schnelleinsatzgruppe unter anderem der Katastrophenschutz, ein Auslandsdienst, Hilfstransporte, Testzentren und die monatlich wiederkehrende Blutspendeaktion.

Auf der Versammlung würdigte Geschäftsführer Paul Börgerding auch das Engagement von Martina Harms-Zumbrägel, die seit 2016 an der Spitze der Ortsgruppe stand. „Sie haben durch ihr sehr großes persönliches Engagement sehr zum Zusammenhalt in der Stadtgliederung beigetragen und dafür gesorgt, dass die Dinklager Malteser weiterhin ein starkes Team sind, das auch schwierige Aufgaben in kürzester Zeit meistern kann“, sagte Börgerding und erinnerte dabei an das Maskennähen und Testen in der Coronazeit. Ebenfalls aufgehört hat der stellvertretende Stadtbeauftragte Klaus Möllers (auch seit 2016 im Amt).

Unter der Führung der beiden wurde unter anderem die Schnelleinsatzgruppe SEG aufgebaut und es konnten viele neue ehrenamtliche Helferinnen und Helfer für die verschiedenen Dienste dazu gewonnen werden, die dadurch ausgebaut werden konnten, lobte Börgerding in einer Rückschau.

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