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Die Corona-Lage im Oldenburger Münsterland: Mehr Infektionen Cloppenburg, weniger in Vechta

Die beiden Landkreis liegen weiterhin weit auseinander. Der Kreis Vechta liegt mit sinkenden Zahlen aber weiter hohen Infektionszahlen niedersachsenweit auf Platz 2.

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Von einer weiteren Entspannung am Sonntag keine Spur: Der Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) hat erneut einen leichten Anstieg bei den Corona-Infektionszahlen im Landkreis Cloppenburg gemeldet. Die 7-Tagesinzidenz steigt wieder. Wie inzwischen fast üblich geht die Entwicklung im Landkreis Vechta in eine andere Richtung – allerdings mit vertauschten Rollen: Die Inzidenz bleibt im landesweiten Vergleich auf extrem hohem Niveau, fällt aber langsam.

Konkret: Im Landkreis Cloppenburg ist die 7-Tagesinzidenz – also die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche – nach Berechnungen des NLGA am Sonntag erneut gestiegen, auf 85,5. Am Samstag lag die Zahl noch bei 80,9, am Freitag bei 75,0.  Seine Berechnungen vom Sonntagvormittag (Datenstand 14. Februar, 9 Uhr) gründet die Landesbehörde auf 146 Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen. 

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion im Landkreis Cloppenburg bleibt am Sonntag unverändert. Erst am Samstag hatte die Kreisverwaltung den Tod von zwei Frauen aus der Gemeinde Emstek gemeldet. Allerdings gehen die Landesbehörde und der Landkreis bei den Todesfällen von unterschiedlichen Datenständen aus: Das NLGA führt in seiner Statistik 123 Corona-Todesfälle, das Cloppenburger Gesundheitsamt 122. Der Grund dafür ist zunächst noch unklar. Der Landkreis Cloppenburg geht davon aus, dass alle Daten ordnungsgemäß übermittelt wurden.

Inzidenz geht im Landkreis Vechta leicht zurück

Der Landkreis Vechta liegt unterdessen im landesweiten Vergleich der 7-Tagesinzidenzen noch immer auf Platz 2. Das NLGA hat am Sonntag für das Kreisgebiet eine Inzidenz von 189,8 berechnet. Höher liegt der Wert nur noch im Landkreis Wesermarsch. Dort war der Wert am Samstag plötzlich über die 200er-Marke geschnellt und liegt jetzt bei 245,0. Die Wesermarsch war bisher vergleichsweise wenig betroffen.

Mit einem Wert von 189,8 ist die Inzidenz für den Landkreis Vechta indes den zweiten Tag in Folge leicht gesunken. Am Samstag lag der Wert bei 191,9, am Freitag bei 194,7. Daraus lässt sich allerdings noch kein Trend ablesen. Unter anderem das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass die Zahlen am Wochenende oftmals niedriger und weniger aussagekräftig sind, weil weniger getestet wird.

Die Berechnungen des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts für den Landkreis Vechta gründen auf 271 nachgewiesenen Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen. Die Kreisbehörde hatte alleine am Samstag 41 neue Corona-Fälle gemeldet.

Nach Zahlen der Landesbehörde sind im Landkreis Vechta seit Ausbruch der Pandemie inzwischen 71 Menschen infolge einer Corona-Infektion gestorben.

Die Lage in Niedersachsen und den Nachbarlandkreisen

In Niedersachsen hat sich die Infektionslage nach Zahlen des NLGA am Sonntag weiter entspannt. Die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche liegt landesweit bei 62,2. Am Vortag lag der Wert noch bei 66,1. Dafür sorgt unter anderem die Entwicklung in den Landkreisen und Städten rund um das Oldenburger Münsterland.

Für das Ammerland hat die Landesbehörde am Sonntag eine 7-Tagesinzidenz von 32,0 ermittelt, für den Landkreis Oldenburg einen Wert von 39,7, für die Stadt Oldenburg 30,2, für den Landkreis Diepholz eine Inzidenz von 29,9, für den Landkreis Osnabrück 62,8 und für die Stadt Osnabrück 61,7. Das Emsland fällt aus dem Rahmen: Hier liegt die Inzidenz am Sonntag bei 93,0.

Landesweit den niedrigsten Wert hat weiterhin der Landkreis Rotenburg Wümme mit einer 7-Tagesinzidenz von 19,5, gefolgt von Lüchow-Dannenberg mit 20,7 und Northeim mit 25,7.

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