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Die 7-Tage-Inzidenzen im Oldenburger Münsterland steigen auch am Freitag weiter an

Der Cloppenburger Wert macht einen deutlichen Satz nach oben und steht jetzt bei 869,5. Der Anstieg im Landkreis Vechta ist deutlich moderater. Hier liegt der Wert bei 716,8.

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Symbolfoto: dpa

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Die 7-Tage-Inzidenzen sind auch am Freitag noch einmal angestiegen. Das zeigen die vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Zahlen. Demnach ist der Anstieg vor allem im Landkreis Cloppenburg deutlich. Das kommt allerdings nicht überraschend: Denn mit 404 Neuinfektionen binnen 24 Stunden hat das Cloppenburger Gesundheitsamt am Donnerstagnachmittag einen neuen Höchstwert seit Beginn der Pandemie gemeldet.

Laut RKI-Berechnung liegt die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cloppenburg aktuell bei 869,5. Am Vortag lag der Wert noch bei 699,8. Das ist zurzeit die sechsthöchste 7-Tage-Inzidenz in Niedersachsen. Zum Vergleich: Vor genau einer woche lag die 7-Tage-Inzidenz im Kreis Cloppenburg noch bei 234,6. Die aktuelle Berechnung beim RKI basiert auf 1501 festgestellten Coronafällen in den letzten sieben Tagen.

Deutlich moderater ist der Anstieg der 7-Tage-Inzidenz hingegen im Landkreis Vechta. Hier meldet das RKI am Freitag einen Wert von 716,8 (Vortag: 695,2). Aber auch hier muss festgehalten werden: So hoch lag der Inzidenzwert noch nie. Die aktuelle Berechnung des RKI basiert auf 1030 neuen Coronafällen in den letzten sieben Tagen. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Donnerstagnachmittag 230 Neuinfektionen binnen 24 Stunden gemeldet.

Die niedersachsenweit höchste 7-Tage-Inzidenz wird weiterhin für die Stadt Delmenhorst mit 1376,7 gemeldet. Ebenfalls über der 1000er-Marke liegt jetzt auch der Landkreis Harburg mit 1009,3. Aktuell gelten die meisten Landkreise und kreisfreien Städte nach derzeitiger Definition in Niedersachsen als Hotspot, weil dort die 7-Tage-Inzidenz seit mehr als fünf Werktagen über 350 liegt. Nur diese Landkreise und kreisfreien Städte fallen laut Angaben aus Hannover (noch) nicht unter diese Definition: Friesland, Northeim, Wittmund, Wilhelmshaven, Göttingen, Heidekreis, Aurich, Helmstedt, Hildesheim und Holzminden.

Bei der sogenannten Hospitalisierung in Niedersachsen ist der Wert nach Angaben der Landesregierung am Freitag weiter gestiegen. Der Leitindikator gibt die Zahl der mit einer Covid-19-Erkrankung eingewiesenen Personen in Krankenhäuser in den vergangenen 7 Tagen an. Der Wert beträgt jetzt 6,1 (Vortag: 5,9).

Bei der prozentualen Belegung der Intensivbetten durch Covid-19-Erkrankte ist die Zahl im Vergleich zum Vortag hingegen unverändert geblieben. 4,9 Prozent der Intensivbetten in Niedersachsen werden derzeit durch Covid-19-Patienten belegt.

Deutlich gestiegen ist die landesweite 7-Tage-Inzidenz. Sie liegt jetzt bei 571,2 (Vortag: 512,3).

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