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Deutschlands größter Inklusionslauf erzielt ein Rekordergebnis

Bei der von Schülerinnen und Schülern der Berufsbildenden Schulen Friesoythe organisierten Laufveranstaltung kam so viel Geld wie noch nie zusammen.

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Mit dem Ergebnis zufrieden: BBS-Leiterin Marlies Bornhorst-Paul (von links), heiner Bahlmann, Leart Bashota, Andreas Wieborg und Bernd Schrand freuen sich, dass der Inklusionslauf 11.300 Euro für die Stiftung Caritas-Varein Altenoythe erbracht hatte. Foto: Stix

Mit dem Ergebnis zufrieden: BBS-Leiterin Marlies Bornhorst-Paul (von links), heiner Bahlmann, Leart Bashota, Andreas Wieborg und Bernd Schrand freuen sich, dass der Inklusionslauf 11.300 Euro für die Stiftung Caritas-Varein Altenoythe erbracht hatte. Foto: Stix

Fast 15.000 Euro kamen im Juni beim Inklusionslauf der Berufsbildenden Schulen Friesoythe (BBS) an Spendengeldern zusammen. 11.300 Euro davon gingen an die Stiftung Caritas-Verein Altenoythe. "Wir fördern damit Projekte und Einzelmaßnahmen zur gleichberechtigten Teilhabe, die nicht durch die Regelfinanzierung des Caritas-Vereins gedeckt sind", erläuterte Stiftungsvorstand Andreas Wieborg bei einer Abschlussbesprechung am Freitag.

Rund 1100 Läuferinnen und Läufer mit und ohne Beeinträchtigung hatten an der Sportveranstaltung teilgenommen. "Damit sind wir wieder der größte Inklusionslauf in Deutschland", erläuterte Studiendirektor a.D. Heiner Bahlmann, der das von Schülerinnen und Schülern organisierte Projekt begleitet hatte. Auch die Spendensumme ist rekordverdächtig: "So viel ist noch nie zusammengekommen", betonte Bahlmann.

Von den Spendengeldern gingen 3500 Euro auch an die Friesoyther Tafel CarLa

Begünstigte des Inklusionslaufes ist neben der Caritas-Stiftung auch die Friesoyther Tafel CarLa, die 3500 Euro aus den Spendengeldern bekommt. "Wir haben diese beiden Empfänger ausgewählt und beide potenziellen Spendern vorgestellt", erläuterte der ehemalige BBS-Schüler Leart Bashota. Er hatte den Inklusionslauf gemeinsam mit Eric Gebel, Eray Kaya, Melis Cicek, Maria Thole und Verena Solheid organisiert.

Die Spender konnten dann selbst entscheiden, wo ihr Geld hingehen soll und es direkt an den Empfänger überweisen. Sie konnten so sicher sein, dass ihr Geld dem guten Zweck zufließt und nicht zur Finanzierung der Kosten verwendet wird. "Das war vielen Spendern sehr wichtig", betonte Bashota. Die Kosten waren durch Sponsoren sowie durch eigene Aktionen wie den Bratwurst-Verkauf gedeckt.

Der nächste Inklusionslauf findet wahrscheinlich am 2. Juni 2023 statt

Für die Läuferinnen und Läufer stand indes der sportliche Aspekt im Vordergrund. "Für unsere Teilnehmer war es wichtig, dass es eine echte Sportveranstaltung ist", betont Caritas-Vorstand Wieborg. Dementsprechend wurde großer Wert darauf gelegt, allen Läufern neben einer Medaille auch eine Urkunde mit Strecke, Laufzeit, Altersklasse und Platzierung zu überreichen.

Der Inklusionslauf soll auch 2023 wieder stattfinden. "Wir bekommen jetzt schon Anfragen", erzählt Studiendirektor Bernd Schrand, der die Betreuung der Schüler von Bahlmann übernimmt. Wer teilnehmen will, sollte sich schon einmal den 2. Juni im Kalender markieren. "Es ist sehr wahrscheinlich", so Schrand, "dass der Lauf an diesem Tag stattfinden wird."

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