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Der "Wald der schönen Erinnerungen" in Lohne wächst

Die Stadt richtet eine Pflanzaktion im Lebensereigniswald mit 30 neuen Baumpaten und deren Angehörigen aus. Insgesamt sind bereits 90 Bäume dort gepflanzt.

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Erinnerung an das Standesamt: Werner und Ingrid Vornhagen haben einen Spitzahorn pflanzen lassen. Foto: Gerwanski

Erinnerung an das Standesamt: Werner und Ingrid Vornhagen haben einen Spitzahorn pflanzen lassen. Foto: Gerwanski

Ein Spitzahorn sollte es sein. Für diese Baumart haben sich Werner und Ingrid Vornhagen entschieden, um einen Baum im "Wald der schönen Erinnerungen" in Lohne pflanzen zu lassen. "Damit erinnern wir an unsere Eheschließung am 7. Mai 2022", berichteten beide während der Pflanzaktion am Samstag am Rande des Hopener Walds. 30 Baumpaten samt vieler Familienmitglieder hatten sich im Lebensereigniswald eingefunden.

Wie Bürgermeisterin Dr. Henrike Voet sagte, stehen nun 90 Bäume auf dem Areal. "Jeder Baum steht für ein besonderes Lebensereignis von Ihnen", erklärte sie. "Sie erinnern an die Geburt eines Kindes, an eine Hochzeit, ein Ehejubiläum oder an einen runden Geburtstag." Sie freue sich, sagte Voet, dass die Firma Elektro Holthaus anlässlich ihres 85-jährigen Bestehens eine Bank gestiftet habe. Die Baumpflanzaktion in Lohne fand nun zum 3. Mal statt.

Weitere 183 Bäume können noch gepflanzt werden

"In den kommenden Jahren können hier noch 183 weitere Bäume gepflanzt werden", erläuterte die Bürgermeisterin. Danach müsse sich die Stadt über eine Erweiterung der Fläche Gedanken machen. Die Pflanzaktion vor einem Jahr stand allerdings unter keinem guten Stern. Viele Bäume seien aufgrund der anhaltenden Dürre leider abgestorben und mussten ersetzt werden, sagte Dr. Voet. "Im Sommer erhalten die neuen Bäume jetzt einen Bewässerungssack, welcher eine effiziente Bewässerung ermöglicht. Um die Wasserzufuhr zu erleichtern, wurde in diesem Jahr extra eine Handpumpe installiert, an der die Baumpaten das Wasser selbst pumpen können."

Sie hoffe, sagte die Bürgermeisterin, "dass Ihre und meine Enkel- und Urenkelkinder sich auch in 100 oder mehr Jahren an den heute und in den kommenden Jahren gepflanzten Bäumen dieses Waldes erfreuen werden". Und damit die Nachkommen später einmal den "richtigen" Baum finden können, wird mit einer Namensplakette aus Edelstahl darauf hingewiesen, von wem einst Spitzahorn und Co. gestiftet wurde.

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