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Der Verbund Oldenburger Münsterland bezieht seine neue Geschäftsstelle

Der Neubau in Nähe der Bundesstraße 69 in Langförden ist gut sichtbar. Das nach modernen Kriterien errichtete Gebäude setzt mit seiner Ausstattung das Motto des Verbundes "Viel Grün. Viel drauf." um.

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Hat den Vertrag mit Geschäftsführer Jan Kreienborg (rechts) vorzeitig verlängert: Das Präsidium des Verbundes OM, die Landräte Herbert Winkel (Vechta, Mitte) und Johann Wimberg (Cloppenburg). Foto: Kühn

Hat den Vertrag mit Geschäftsführer Jan Kreienborg (rechts) vorzeitig verlängert: Das Präsidium des Verbundes OM, die Landräte Herbert Winkel (Vechta, Mitte) und Johann Wimberg (Cloppenburg). Foto: Kühn

Die Frage, an welchem Ort das neue Büro künftig bezogen wird, hat dann doch keine so "große Rolle gespielt", wie bei der Gründung des Verbundes Oldenburger Münsterland (OM) im Jahr 1995. Cloppenburgs Landrat Johann Wimberg (CDU), zurzeit Vizepräsident des Verbundes, wollte dann auch die Abkehr davon sehen, "in Kirchtürmen zu denken. Jedenfalls haben wir im Vorstand und der Mitgliederversammlung konstruktiv diskutiert. Wir mussten die Debatte über den Standort nicht wieder aufleben lassen." Verbundgeschäftsführer Jan Kreienborg sprach für das 6-köpfige Team in der neuen Geschäftsstelle auf Diekmanns Esch: Die rund 400 Quadratmeter große Geschäftsstelle sei modern und repräsentativ, das neue Zuhause stoße bei den Mitarbeitern "auf einhellige Begeisterung".

Mit dem aktuellen Präsidenten, Vechtas Landrat Herbert Winkel (CDU), war sich Wimberg auch weiter einig: "Wir haben einen guten Standort hier in Langförden gefunden, verkehrlich über B69 und die nahe Autobahn gut erschlossen, und wir sind deutlich sichtbar", trauerte Cloppenburgs Landrat den ehemaligen Räumen in Calveslage nicht nach. Dort habe immer der Platz für Besprechungen oder Workshops gefehlt, freute sich Winkel, dass man sich nun "nicht mehr an anderen Orten wie den Kreishäusern" Platz für Besprechungen im größeren Rahmen suchen muss. "Der Verbund präsentiert sich jetzt in angemessenen und schönen Räumen."

Gebäude ist ökologisch, nachhaltig und innovativ

Zunächst auf 10 Jahre sind die Flächen in dem 2-geschossigen Geschäftsneubau durch den Verbund angemietet. Bauherr ist die Siemer-Projektentwicklung, die auf dem rund 2600 Quadratmeter großen Grundstück, ein "ökologisches, nachhaltiges und innovatives" Gebäude errichten ließ. Das Motto des Verbundes "Viel Grün. Viel drauf." sollte auch am neuen repräsentativen Sitz deutlich werden, erklärte Kreienborg. Die Anforderungen wurden vom Architekturbüro Haves und Hogt (Lohne) unter anderem durch die Installation von Photovoltaikanlage, Luftwärmepumpe und anderer technischer Feinheiten sowie ein Gründach und eine begrünte Fassade erfüllt. Vor dem Haus können Ladestationen für die Elektrofahrzeuge der Mieter installiert werden.

Weithin sichtbar ist das OM-Logo auf der neuen Geschäftsstelle in Nähe der Bundesstraße 69 in Langförden. Foto: KühnWeithin sichtbar ist das OM-Logo auf der neuen Geschäftsstelle in Nähe der Bundesstraße 69 in Langförden. Foto: Kühn

Als Geschäftsführer wiesen Dr. Stephan Siemer, Agnes Siemer und Ramin Dormichian auf weitere Nachhaltigkeitsaspekte hin. So habe man das Bürogebäude in Holzrahmenbauweise errichtet, einen in Vechta gebrannten Klinker verwendet, sowie überwiegend lokale Handwerker am Bau eingesetzt.

Die Büroräume sind über 2 Stockwerke angelegt

Nach rund 1 Jahr Bauzeit waren die Räume am 1. Oktober von Siemer an die Mieter übergeben worden. Bis zuletzt wurde Material vom 2000 Meter entfernten ehemaligen Sitz in Calveslage in das neue Büro geschafft, das über 2 Stockwerke angelegt ist. Im Gebäude sind auch ein Versicherungsbüro sowie eine Facharztpraxis untergebracht.

Dass der Verbund nach seiner Marketingneuausrichtung im Jahr 2017 nun auch nach außen hin sichtbar die Weichen auf Zukunft stellt, ist für Winkel von großer Bedeutung. "Wir haben jetzt die Bedingungen dafür geschaffen, auch in den nächsten Jahren in einem guten Umfeld inspiriert und zielorientiert arbeiten zu können", freut sich Vechtas Landrat. "Und die Themen, mit denen wir uns beschäftigen müssen, werden bekanntlich keineswegs weniger - im Gegenteil", so Wimberg.

Den Umzug nahm der Vorstand zum Anlass, den Vertrag mit Kreienborg vorzeitig um weitere 5 Jahre zu verlängern. Man sei mit der Arbeit des Geschäftsführers und seiner Mitarbeiter "sehr zufrieden", erklärte Winkel. Kreienborg sieht er als "Glücksfall für die Region". Dieser versprach, seine Arbeit mit gleicher Energie wie bislang fortzusetzen: "Wir haben hier eine tolle Region. Dafür lohnt sich der Einsatz."

Verbund hat neue Marketingreferentin

Neu beim Verbund ist Marketingreferentin Birgit Beuse. Die Vechtaerin nah am 1. Oktober, vom Stadtmarketingverein "Moin Vechta" kommend, ihre Arbeit auf. Dort war sie seit Anfang 2018 Geschäftsführerin. Zuvor war sie 16 Jahre beim City-Management Oldenburg. Beuse wird sich um das Binnenmarketing kümmern, wie etwa um den OM-Familientag und das regionale Spargelessen Oldenburger Münsterland.

Zudem möchte die neue Marketingkraft im Rahmen ihrer Teilzeitanstellung Netzwerke aufbauen, um die Region weiter zu stärken. "In vielen Bereichen, wie zum Beispiel im Stadtmarketing- und in den Handels- und Gewerbevereinen wird hervorragende Arbeit geleistet, die gebündelt über den Verbund noch stärker für die Region wirken kann."

Arbeitet seit dem 1. Oktober im Binnenmarketing des Verbundes: Birgit Beuse. Foto: Verbund OMArbeitet seit dem 1. Oktober im Binnenmarketing des Verbundes: Birgit Beuse. Foto: Verbund OM

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