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Der Männergesangverein "Frohsinn" Molbergen wird 125 Jahre alt

Eine Jubiläumsfeier ist im Oktober geplant. Bei der Generalversammlung werden Heinrich Dasenbrock für 50 Jahre Treue zum MGV geehrt und  Liedervater Martin Papenbrock im Amt bestätigt.

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Sind schon lange dabei: Pfarrer Uwe Börner (von links) ehrt Heinrich Dasenbrock für 50 Jahre sowie Erwin Raker und Martin Klinker für 25-jährige Mitgliedschaft im MGV „Frohsinn“ Molbergen.   Foto: Rump

Sind schon lange dabei: Pfarrer Uwe Börner (von links) ehrt Heinrich Dasenbrock für 50 Jahre sowie Erwin Raker und Martin Klinker für 25-jährige Mitgliedschaft im MGV „Frohsinn“ Molbergen.   Foto: Rump

Seit 125 Jahren wird in Molbergen gesungen – zunächst offiziell allerdings nur von Männern. Somit steht nun das 125-jährige Bestehen des Männergesangvereins (MGV) „Frohsinn“ Molbergen an, das am 1. Oktober (Samstag) feierlich begangen werden soll. Dies war nur eines der Themen der jüngsten Generalversammlung in der Gaststätte Debbelers Hofcafé in Dwergte, bei der ebenso Ehrungen langjähriger Mitglieder und Vorstandswahlen auf der Tagesordnung standen.

Liedervater Martin Papenbrock, der neben Präses Uwe Börner auch Dirigentin Ria Deeken auf der Versammlung begrüßen konnte, ging kurz auf die durch die Pandemie deutlich reduzierten Aktivitäten des Vereins ein. Mit einer kleinen Schola in wechselnder Besetzung sei es gelungen, einige Gottesdienste musikalisch zu begleiten. Dafür erhielten die Sänger den Dank von Pfarrer Uwe Börner. „Es ist mir ein großes Anliegen, den Gesang in der Kirche zu unterstützen, damit das Liedgut gehört wird und in Erinnerung bleibt. Deshalb bin ich den Schola-Sängerinnen besonders dankbar, die aber auch bei traurigen Anlässen durch ihren Gesang Trost spendeten“, sagte Börner. Der Jahresbericht des Schriftführers Erwin Rump zeigte somit nur wenige Chorproben, aber eine Vielzahl an Schola-Gesängen auf.

Dirigentin Ria Deeken, die dem Chor ein großes Engagement trotz der Beschränkungen bescheinigte, verlieh ihrer Hoffnung Ausdruck, dass es 2023 gelingt, das Bundessängerfest auszurichten. Deeken appellierte an die Sänger, Mitglieder zu werben, damit es dem Molberger Chor nicht so ergehe wie einem Nachbarchor, dessen Mitglieder im Durchschnitt 75 Jahre alt seien und der vor 8 Jahren zum letzten Mal ein Neumitglied habe aufnehmen können. Schließlich sei es tatsächlich so: „Musik tut gut, Singen baut Stress ab, Singen macht glücklich, Musik ist eine Droge ohne Nebenwirkung. Das brauchen wir heute doch vielleicht mehr denn je“, sagte die Dirigentin.

Vorstandswahlen und Ehrungen stehen auf der Agenda

Der Bericht des Kassenwartes Matthias Bregen, dem von den Kassenprüfern Otto Krone und Hans J. Lampe eine vorzügliche Kassenführung bescheinigt wurde, ergab einen guten Bestand. Bei den anstehenden Neuwahlen wurden sowohl Liedervater Martin Papenbrock als auch Notenwart Hubert Garwels einstimmig im Amt bestätigt. Als zweiter Notenwart wurde Matthias Lüsse neu gewählt. Als Nachfolger für Kassenprüfer Otto Krone wurde turnusgemäß für die nächsten 2 Jahre Winfried Niehaus gewählt. Fahnenträger bleiben Günter Bunten, Gerd Henke und Erwin Rump.

Mit einer Urkunde ehrte Pfarrer Uwe Börner zudem Heinrich Dasenbrock für 50 Jahre und Erwin Raker, Martin Klinker und Bernd Droge für 25 Jahre Mitgliedschaft im Chor. Zugleich überbrachte Börner die guten Wünsche des Diözesanpräses des Cäcilienverbandes, Clemens Lübbers.

Das Jubiläum zum 125-jährigen Bestehen des Männergesangvereins „Frohsinn“ Molbergen soll am 1. Oktober (Samstag) gefeiert werden. Geplant ist der Beginn um 17 Uhr mit einer Vorabendmesse. Daran soll sich ein Empfang im Pfarrheim anschließen. Ein weiteres Highlight zum Jubiläum soll dann im Mai 2023 die Durchführung des Bundessängerfestes in Molbergen sein. „Ich weiß, dass ich mich auf euch verlassen kann. Wenn ihr mich braucht, bin ich aber auch für euch da. Danke für das gute Miteinander“, würdigte Pfarrer und Präses Uwe Börner die Arbeit der Mitglieder des Molberger Männergesangvereins.

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