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Der Kegelclub "Flotte Null" feiert sein 50-jähriges Jubiläum

Anfangs kegelten 15 Gründungsmitglieder auf "Onkel Wenzels" Bahnen. Nun treffen sich die Mitglieder zum Kartenspielen.

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Feiern Jubiläum: (von links) Else Luthmann, Maria Niehaus, Ursula Willenborg, Brunhilde Tapken, Friedel Bley und Ute Leichter feiern das 50-jährige Bestehen ihres Kegelclubs „Flotte Null“. Nicht abgebildet sind Christel Sandhaus und Ilse Wendeln. Foto: Looschen

Feiern Jubiläum: (von links) Else Luthmann, Maria Niehaus, Ursula Willenborg, Brunhilde Tapken, Friedel Bley und Ute Leichter feiern das 50-jährige Bestehen ihres Kegelclubs „Flotte Null“. Nicht abgebildet sind Christel Sandhaus und Ilse Wendeln. Foto: Looschen

50 Jahre wird in diesem Jahr die „Flotte Null“, ein Kegelclub, der anfangs aus 15 Frauen bestand. Aus der Geschichte des Kegelclubs wurde eine Lebensgeschichte, aus den Kegelschwestern Freundinnen. Die Zeit hat viele Spuren hinterlassen. Das schlägt sich auch in der Zahl der Frauen nieder, die heute noch dem Club angehören: 8 Frauen der ursprünglichen Mitglieder leben noch.

Gekegelt wurde auf den Bahnen im „Onkel Wenzel“. Jeder Pudel brachte 10 Pfennig in die Kasse, jede Neun 10 Pfennig pro Frau. Als das Lokal und die Disco geschlossen wurden, war das auch das Ende der Kegelabende. Ab dann wurde zwar nicht mehr gekegelt, aber es gab weiter regelmäßige Treffen, zum Beispiel an den Geburtstagen.

Schnell war nach der Gründung vor 50 Jahren klar, dass man sich nicht auf das Kegeln beschränken wollte. Zu den Kegelabenden kamen die Jubiläen der Mitglieder, Rosenmontag wurde Karneval gefeiert, nach der Geburt eines Kinds oder eines Enkelkindes war das Bringen des obligatorischen Kilmerstutens selbstverständlich. Zum Programm der Kegelschwestern gehörten auch Fahrten, Reisen, Fahrradtouren. Rückblickend ist Else Luthmann und Ute Leichter eine besondere Fahrt in guter Erinnerung geblieben: Die angekündigte „Butterfahrt“ hatte den Start und das Ziel in einem Garten. Ein Pfund Butter wurde mit einer Karre durch den Garten geschoben.

Gekegelt wird nicht mehr, jetzt treffen sich die acht Frauen zum Kartenspielen. Gespielt wird wie früher gekegelt wurde, alle vier Wochen. Mit dabei ist immer das Maskottchen der Gruppe – Moldi, ein Mitbringsel von einer Reise nach Prag. Dass die gemeinsamen Treffen wichtig sind und die Frauen Freude haben wollen, zeigt sich auch daran, dass in der letzten Zeit vor Schließung des „Onkel Wenzel“ gar nicht mehr gekegelt wurde. Die Treffen und die Gespräche waren wichtig. Das ist bis heute so geblieben. Eine besondere Jubiläumsfeier wird es nicht geben. Stattdessen werden die Treffen an den Geburtstagen zu Jubiläumsfeiern.

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