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Der Grundstein des neuen Barßeler Rathauses liegt

Nach 10 Jahren Planung und Streit in der Gemeinde geht es voran. Fertig sein soll der Verwaltungsbau Ende November 2023.

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Bürgermeister Nils Anhuth mauerte die Hülse ein: Aufmerksame Beobachter waren die Mitglieder des Bauausschusses, die Architekten und Bauleiter. Foto: C: Passmann

Bürgermeister Nils Anhuth mauerte die Hülse ein: Aufmerksame Beobachter waren die Mitglieder des Bauausschusses, die Architekten und Bauleiter. Foto: C: Passmann

Nach vielen Diskussionen und Streitigkeiten, jahrelangen Planungen und einem Bürgerbegehren um den Neubau des Rathauses in Barßel war es so weit: Am Nikolaustag konnte der Grundstein für das Verwaltungsgebäude gelegt werden. Neben Bauplänen und einer Tageszeitung fanden Euromünzen, eine Liste der Projektbeteiligten sowie ein Corona-Test und eine Maske in einer Rohrhülse Platz und wurden von Bürgermeister Nils Anhuth zwischen dem späteren ersten und zweiten Bürotrakt eingemauert.

„Das neue Rathaus wird ein moderner Anlaufpunkt für die Bürgerinnen und Bürger sein und mit seiner Aufzugsanlage und barrierefreien Gestaltung für jedermann offen stehen“, sagte Anhuth. Er erinnerte an den Werdegang von den ersten Planungen vor 10 Jahren, dem Spatenstich im Juni 2022 bis hin zum heutigen Stand. Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts ist für Ende November 2023 geplant. Nach Umzug der Verwaltung voraussichtlich im Dezember 2023 erfolge der Abriss des bestehenden Rathauses, erklärt Anhuth weiter. Danach sollen die Arbeiten für den zweiten Bauabschnitt, das Bürgerhaus, beginnen. Dieses soll am Standort des alten Rathauses stehen. „Der zweite Bauabschnitt wird voraussichtlich im Frühjahr 2025 fertiggestellt“, sagt der Bürgermeister.

Nach neuesten Berechnungen betragen die Baukosten für Rathaus und Bürgerhaus rund 15 Millionen Euro. Zur Finanzierung erhält die Gemeinde rund 3,5 Millionen Euro an Zuschüssen, sodass letztlich 11,5 Millionen aus dem Gemeindesäckel kommen. Die Verteuerung liege unter anderem an den gestiegenen Kosten – auch durch das Bürgerbegehren. Zur Nutzung des Bürgerhauses habe die Gemeinde aktuell eine Abfrage bei Vereinen und Institutionen gehalten. Rund 300 Anfragen seien eingegangen, so Anhuth.

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