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Der Anbau an das Feuerwehrhaus Lohne startet Mitte 2022

Das Gebäude soll um eine zusätzliche Fahrzeug-, Wasch- und Lagerhalle mit Zwischentrakt sowie Außenanlagen erweitert werden. Die erste Kostenschätzung lag bei circa 1,4 Millionen Euro.

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Das Zuhause der Feuerwehr Lohne wächst. Ab Mitte 2022 sollen die Arbeiten für einen Anbau in nördlicher Richtung starten. Die Stadt ging bisher von Kosten von etwa 1,4 Millionen Euro aus. Foto: Timphaus

Das Zuhause der Feuerwehr Lohne wächst. Ab Mitte 2022 sollen die Arbeiten für einen Anbau in nördlicher Richtung starten. Die Stadt ging bisher von Kosten von etwa 1,4 Millionen Euro aus. Foto: Timphaus

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest hat die Feuerwehr Lohne ein freudiges Präsent erhalten. Am 16. Dezember ging bei der Stadt ein Schreiben ein, dass der Landkreis Vechta die Baugenehmigung für die geplante Erweiterung des Feuerwehrhauses am Adenauerring erteilt hat. Aktuell laufen nun die Vorbereitungen für die erste Ausschreibungsphase, heißt es aus dem Rathaus. Der Baustart ist für Mitte 2022 avisiert.

Die Stadt will das Gebäude in nördlicher Richtung um eine zusätzliche Fahrzeug-, Wasch- und Lagerhalle mit Zwischentrakt sowie Außenanlagen erweitern, um dem Wachstum der Feuerwehr in den vergangenen Jahrzehnten und den veränderten Richtlinien und Normen Rechnung zu tragen. 1993 bezogen die Brandbekämpfer ihr Zuhause am Adenauerring.

Die erste Kostenschätzung ging von Investitionen von etwa 1,4 Millionen Euro aus. Ob diese Summe noch aktuell ist, kann die Stadt derzeit noch nicht beantworten. "Verbindliche und aktualisierte Kosten werden erst in den nächsten ein bis 2 Wochen ermittelt." Einen Zuschuss wird es wohl nicht geben, weil Bund, Land und Landkreis laut Verwaltung keine speziellen Fördertöpfe für den Bau oder die Erweiterung von Feuerwehrhäusern anbieten. "Sofern sich Fördermöglichkeiten ergeben, werden wir diese beantragen."

Zwischentrakt könnte aufgestockt werden

Stadtbrandmeister Franz-Josef Theilen, dessen Architektur- und Ingenieurbüro Pölking + Theilen für die Planung verantwortlich zeichnet, hatte im Oktober 2020 folgende Details vorgestellt: Es sollen weitere Stellplätze für Fahrzeuge inklusive Reserve und Lagerflächen geschaffen werden. Eine Waschhalle und ein Technikraum ergänzen den Anbau. Im Zwischentrakt sind ein Funkraum, ein Raum für die persönliche Schutzausrüstung, ein Hausmeisterzimmer, eine Werkstatt und ein Nachbesprechungsraum vorgesehen. Ferner sind acht zusätzliche Pkw-Stellplätze geplant. Nach Angaben der Stadt wurden an diesem Konzept "bis auf kleinere gestalterische Merkmale" keine gravierenden Veränderungen vorgenommen.

Die Option einer Aufstockung des Zwischentrakts wurde berücksichtigt. Die seitens der SPD-Fraktion angeregte Möglichkeit einer späteren Erweiterung des Anbaus selbst hat die Stadt nach eigenen Angaben in Abstimmung mit der Feuerwehr geprüft, hält sie aber für "nicht sinnvoll und erforderlich".

Eine mögliche Anbindung des Feuerwehrgerätehauses an die Vechtaer Straße (Landesstraße 845) ist nach Auskunft aus dem Rathaus kein Bestandteil des ersten Bauabschnitts.

Im Bereich des Abdachs im rückwärtigen Teil des Feuerwehrgerätehauses soll der Zwischentrakt samt Anbau angedockt werden. Foto: TimphausIm Bereich des Abdachs im rückwärtigen Teil des Feuerwehrgerätehauses soll der Zwischentrakt samt Anbau angedockt werden. Foto: Timphaus

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