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Dateienauswertung: Kinderpornografie-Verdacht gegen Pfarrer

Bischof Franz-Josef Bode hatte den Geistlichen im November vorläufig von seinen Aufgaben entpflichtet. Der Pfarrer soll bis zum Verfahrens-Ende von allen Aufgaben entbunden bleiben.

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Symbolfoto: dpa

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Bei Ermittlungen gegen einen katholischen Priester aus Osnabrück wegen des Verdachts von Kinderpornografie-Straftaten hat die Staatsanwaltschaft die Dateien ausgewertet. Es sei eine vierstellige Zahl an kinderpornografischen Dateien auf Geräten des Pfarrers gefunden worden, sagte am Freitag die Sprecherin der zuständigen Staatsanwaltschaft Hannover, Kathrin Söfker, zu entsprechenden Medienberichten. Nun würden die Akten dem Anwalt des Pfarrers zugestellt. Mit einer Entscheidung über eine Anklage sei frühestens Mitte Mai zu rechnen.

Gegen den Pfarrer besteht der Verdacht von Straftaten im Zusammenhang mit der Verwendung kinderpornografischer Dateien. Bischof Franz-Josef Bode hatte den Geistlichen im November vorläufig vom Dienst entbunden und mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entpflichtet. Der Geistliche soll bis zum Ende des Verfahrens von allen kirchlichen Aufgaben entbunden bleiben. So darf er zum Beispiel keine Messen mehr feiern.

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