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"Das Wir zählt": Sozialer Briefkasten gibt sich ein neues Motto

Für ein gemeinsames Projekt mit der Friesoyther Tafel CarLa entstand der Slogan "Das Wir zählt". Der Soziale Briefkasten Friesoythe hat diese Überzeugung jetzt zu seinem neuen Motto gemacht.

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Sofort erkennbar: Den neuen Slogan des Sozialen Briefkastens präsentieren (von links) SBK-Leiter Jörg Busse, die Vorsitzende des Sozialdienstes Katholischer Männer, Renate Geuter, Lena Flerlage (Firma Planenmontage Pohlabeln) und Werkstattleiter Bernhard Hahnenkamp. Foto: Stix

Sofort erkennbar: Den neuen Slogan des Sozialen Briefkastens präsentieren (von links) SBK-Leiter Jörg Busse, die Vorsitzende des Sozialdienstes Katholischer Männer, Renate Geuter, Lena Flerlage (Firma Planenmontage Pohlabeln) und Werkstattleiter Bernhard Hahnenkamp. Foto: Stix

Anfangs war es lediglich ein Slogan für einen Antrag auf Fördergelder. Jetzt ziert der Schriftzug "Das Wir zählt" das Gebäude des Sozialen Briefkastens (SBK) an der Straße Grüner Hof in Friesoythe sowie die 3 Autos und 3 Anhänger, mit denen die Mitarbeiter des SBK unterwegs sind. "'Das Wir zählt' ist unser neues Motto", sagt SBK-Leiter Jörg Busse.

Der Slogan entstand aus einem gemeinsamen Projekt des SBK mit der Friesoyther Tafel CarLa. Als die Lebensmittelausgabe Corona-bedingt ihre Tätigkeit im April einstellen musste, machten sich die Mitarbeiter des SBK mit einem eigens angeschafften Verkaufsanhänger auf den Weg, um bedürftigen Menschen im Nordkreis Lebensmittel zwar nicht vor die Haustür, aber doch an naheliegende Abgabeorte zu bringen (OM Online berichtete). "In diesem Rahmen hat sich das Motto entwickelt, das wir jetzt für uns übernommen haben", sagt Busse.

Der Anhänger, den Werkstattleiter Bernhard Hahnenkamp für das Projekt besorgt hatte, war mit einer grünen Plane unterwegs. "Das wollten wir ändern", erzählt Busse. Hahnenkamp habe dafür Kontakt mit der Firma Planenmontage Pohlabeln in Werlte, seinem Wohnort, aufgenommen. "Hermann Pohlabeln hat dann spontan zugesagt, die Plane, die Gestaltung und den Druck zu finanzieren", so Busse. 

Für das Lieferprojekt sucht der SBK eine Anschlussfinanzierung

Zug um Zug wurden dann auch die anderen Fahrzeuge des SBK umgestaltet. "Früher waren die Fahrzeugbeschriftungen ein Sammelsurium aus verschiedenen Elementen", erzählt Renate Geuter, die 1. Vorsitzende des Sozialdienstes Katholischer Männer, dem Träger des SBK. Durch die Einheitlichkeit seien die Fahrzeuge und die Botschaft des SBK nun unverwechselbar und sofort zu erkennen.

Noch bis Ende des Jahres fährt der SBK Lebensmittel der CarLa aus. Ob es eine Fortsetzung gibt, ist aus finanziellen Gründen noch ungewiss. 20.000 Euro hatte der SBK im April für das Projekt bekommen, zweckgebunden für Personal- und Fahrtkosten. Den Anhänger hat das Sozialkaufhaus aus eigenen Mitteln angeschafft. „Wir suchen nach einer Anschlussfinanzierung“, sagt Geuter. "Erste Gespräche laufen bereits."

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