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Das Weihnachtshaus in Emstek: Michael Krieger bereitet Kindern eine Freude

In der Margarethenstraße ist das Haus bereits bekannt. Mit dem bunt dekorierten Vorgarten fällt es Passanten und besonders Kindern auf. Dafür greift Michael Krieger tief in die Tasche.

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Michael Kriegers Haus in der Margarethenstraße: Das bunt geschmückte Gebäude fällt in der Straße besonders Passanten und Kindern auf. Foto: Bernhardt

Michael Kriegers Haus in der Margarethenstraße: Das bunt geschmückte Gebäude fällt in der Straße besonders Passanten und Kindern auf. Foto: Bernhardt

Plätzchen, Weihnachtsbaum und das Festessen: Dies sind alles Dinge, die zu einem Weihnachtsfest traditionell dazugehören. Eine weitere Tradition ist das Schmücken der Häuser und Straßen. Ein ganz besonders dekoriertes Haus ist dieser Tage an der Margarethenstraße in Emstek zu bestaunen. Dort steht das sogenannte "Weihnachtshaus" von Michael Krieger und seiner Familie. 

Jedes Jahr, pünktlich nach dem Totensonntag, erstrahlt das Haus im weihnachtlichen Lichterglanz. Dann schmücken aufblasbare Schnee- und Weihnachtsmänner, Rentiere und Lichterketten den Vorgarten von Michael Krieger. Das Highlight: Der knapp 6 Meter hohe Fahnenmast, an dem Lichterketten in Form eines Weihnachtsbaums arrangiert sind, und der 3,50 Meter hohe Weihnachtsmann. 

Das neueste Objekt in der Sammlung: Die aufblasbare Krippe (links). Foto: BernhardtDas neueste Objekt in der Sammlung: Die aufblasbare Krippe (links). Foto: Bernhardt

In jeder Ecke des Gartens lassen sich andere weihnachtliche Leuchtobjekte entdecken. Doch die Installation der insgesamt 14 Vorrichtungen gestalte sich teilweise schwierig, berichtet Krieger. "Mit dem Aufbau starte ich vor dem 1. Advent. Dafür brauche ich einen ganzen Tag. Das ist gar nicht so einfach mit den vielen Stromkabeln. Dafür muss man auf jeden Fall schwindelfrei sein." Wenn er mit der Installation fertig ist, gehen dann mithilfe einer Zeitschaltuhr pünktlich um 16 Uhr alle Lichter an. 

Passanten halten an und wollen Fotos machen

Das Lichterschauspiel begeistert dabei nicht nur Krieger selbst. Auch Passanten und Vorbeifahrende seien von der Lichterpracht beeindruckt. "Oft halten die Leute hier an und fragen, ob sie mal kurz in den Garten kommen dürfen oder Fotos machen können", berichtet Krieger. Am meisten seien die Kinder begeistert. "Wir haben hier direkt gegenüber einen Kindergarten und eine Schule. Wenn die Kinder hier vorbei laufen, staunen sie immer wieder. Das ist wirklich schön."

Seine Liebe zur Weihnachtsdekoration entdeckte Krieger bereits im Kindesalter. "Bei uns zu Hause war alles geschmückt. In jeder Ecke stand irgendetwas", schwärmt der Emsteker. Vor fünf Jahren habe er dann selbst angefangen zu schmücken und zu dekorieren. Jedes Jahr seien neue Objekte hinzugekommen. Die meiste Inspiration hole er sich dabei aus Amerika. "Wir haben Verwandte dort. Die schicken mir ab und zu mal ein Bild. Daraufhin kaufe ich die Sachen, die mir gefallen, dann online", berichtet er. 

Doch nicht nur Weihnachten wird bei den Kriegers groß geschmückt. Am 31. Oktober wird aus dem späteren "Weihnachtshaus" alljährlich bereits das "Halloweenhaus". Dann werden der heimelige Vorgarten zum gruseligen Friedhof und die Garage zum Spukhaus. Doch die Weihnachtszeit bleibe trotzdem seine liebste. "Manche sagen, dass es verrückt ist, aber das finde ich nicht. Ich mache es, um den Kindern eine Freude zu bereiten", so Krieger. Er selbst habe zwei Kinder, die jedes Jahr ganz gespannt auf die Lichterpracht warteten. 

Die Ausgaben sind hoch

Doch wie sieht es mit den Kosten aus? "Auf der Stromrechnung haben wir es bisher noch nicht gemerkt. Aber wir benutzen auch zum größten Teil LED-Lampen. Die sind effizienter als herkömmliche Glühbirnen", so Krieger. Die Gesamtkosten für die Leuchtobjekte habe er noch nie zusammengerechnet. Aber: Sie seien wahrscheinlich ziemlich hoch. "Das Leuchten in den Augen der Kinder ist es aber wert", sagt der Familienvater. 

Auch die nächsten Jahre dürfen die Emstekerinnen und Emsteker wieder gespannt sein. Denn: Krieger ist noch längst nicht fertig. "Es wird immer mehr kommen. Ich habe schon einige Ideen", berichtet er.  

Bereitet den Kindern viel Freude: Der Schneemann direkt vor dem Haus. Foto: BernhardtBereitet den Kindern viel Freude: Der Schneemann direkt vor dem Haus. Foto: Bernhardt

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