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Das Sammelfieber in Goldenstedt kann starten

Christian Kohl, Nadine Brosig, Walter Knese, Marion Muth und Frank Feder haben ein Stickeralbum des TuS Frisia Goldenstedt initiiert. Der Verkauf beginnt am Samstag (20. November).

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Endlich geht der Verkauf los: Darüber freut sich das Projektteam mit (von links) Christian Kohl, Nadine Brosig, Walter Knese, Marion Muth und Frank Feder sehr. Foto: Klöker

Endlich geht der Verkauf los: Darüber freut sich das Projektteam mit (von links) Christian Kohl, Nadine Brosig, Walter Knese, Marion Muth und Frank Feder sehr. Foto: Klöker

Bereits vor vier Jahren hatte Marion Muth, Schiedsrichterwartin und Trainerin der Minis in der Handball-Abteilung des TuS Frisia Goldenstedt, die Idee, ein Stickeralbum mit den Aktiven des TuS Frisia Goldenstedt zu veröffentlichen. Wegen personeller Wechsel im Vorstand wurde das Projekt zunächst verschoben, geriet aber nie in Vergessenheit und kam im zweiten Quartal dieses Jahres erneut zur Sprache. Ende Juni fiel die Entscheidung, das Projekt anzugehen. Und die Umsetzung klappte sehr schnell. Ab diesen Samstag (20. November) und bis zum 29. Januar sind Album und Sticker nun exklusiv bei Edeka Knese in Goldenstedt erhältlich.

Was sonst für die Stars gilt, wird in Goldenstedt Realität

Ein Sticker mit dem eigenen Abbild; der Verein in einem individuellen Sammelalbum verewigt: Was sonst nur für die großen Stars im Profisport gilt, wird für die Mitglieder von Frisia Goldenstedt jetzt Realität. Nachdem Christian Kohl, 3. Vorsitzender und Tischtennis-Abteilungsleiter, sich bereit erklärt hatte, die Projektleitung zu übernehmen, holte er sich neben Marion Muth auch Nadine Brosig (Kassenwartin der Handballabteilung) sowie Webmaster Frank Feder mit ins Boot. Schnell wurde Kontakt zum Berliner Start-up-Unternehmen „Stickerstars“ aufgenommen, das bereits mit Vereinen aus der Region Stickeralben auf den Markt brachte.

„Als Nächstes brauchten wir einen Markt, der die Alben und Sticker verkauft. Wir haben bei Walter Knese, Inhaber des Edeka-Marktes, angefragt. Er hat nach Klärung der Abläufe glücklicherweise zugesagt. Wir sind ihm sehr dankbar für seine Unterstützung“, erklärt Christian Kohl. Während er sich um Werbemaßnahmen, Flyer und Korrespondenz mit „Stickerstars“ kümmerte, war es Frank Feders Aufgabe, von Anfang September bis Anfang Oktober die zahlreichen Fotos für die Sticker zu erstellen.

Ein eigener QR-Code für jedes Bild

Anschließend wurden die Fotos ins „Stickerstars“-System hochgeladen. Dabei war jedes Bild mit einem eigenen QR-Code versehen, so dass beim Projektpartner eine automatische Zuordnung anhand zuvor vom Verein eingereichter Listen möglich war. „Die Koordinierung der Termine war manchmal etwas schwierig, ansonsten lief alles glatt“, schildert Frank Feder den Ablauf.

„Die Zusammenarbeit mit ‚Stickerstars‘ war sehr unkompliziert. Das sind Profis. Es wurde immer schnell reagiert“, sagt Nadine Brosig. So konnte Ende Oktober – nachdem diverse Korrekturabzüge geprüft und Namen auf die Schreibweise kontrolliert wurden – die Druckfreigabe für Album und Sticker erteilt werden. Die Teilnahme an dem Projekt war selbstverständlich für alle Mitglieder freiwillig. „Wir sind froh, dass fast alle mitgemacht haben und die Resonanz so gut war“, sagt Nadine Brosig.

584 Sticker, etwa 540 Einzelbilder

Insgesamt gibt es exakt 584 Sticker, davon sind etwa 540 Einzelbilder, hinzu kommen Mannschaftsfotos. Ob Vorstand, Fußball-Herren-Teams, Handball-Damen-Teams, sämtliche Jugendmannschaften, Tischtennis, Tanzen, Judo, Laufsport, Tennis, Fitness, Steeldarts oder Turngruppen: Viele Aktive sind im Stickeralbum zu finden und verdeutlichen auch die Vielfalt der sportlichen Angebote im TuS Frisia. „Von den Kinderturngruppen sind nur Gruppenfotos im Heft, ansonsten wären es zu viele geworden“, beschreibt Christian Kohl. Auch die in der Spielgemeinschaft Goldenstedt/Rechterfeld engagierten Jugendkicker aus Rechterfeld haben Eingang in das Album gefunden, ihre Aufkleber sind auch mit einem Arminia-Logo versehen.

Besonders gefragt als Sticker dürfte das Frisia-Emblem mit glitzerndem Hintergrund sein. Die Hintergründe der Seiten sind passend zur dargestellten Abteilung gestaltet und zeigen zum Beispiel Huntestadion, Sporthalle oder Laufbahn. Das 85 Seiten starke Album kostet fünf Euro – davon fließen zwei Euro in die Frisia-Clubkasse. Ein recycelbares Tütchen mit zehn Stickern ist für 90 Cent zu haben. „Das ist günstiger als Panini“, sagt Christian Kohl augenzwinkernd.

Eine Online-Tauschbörse ist bei Facebook bereits eingerichtet, zudem sind Tauschbörsen in der Sporthalle und bei Edeka Knese geplant. „Wir wollen mit dem Projekt den Zusammenhalt innerhalb des Vereins fördern, dafür sorgen, dass sich die Abteilungen noch besser kennenlernen und auch um neue Mitglieder werben“, erläutert Marion Muth aus dem Projektteam. Das Projektteam ist stolz darauf, das Stickeralbum in so kurzer Zeit realisiert zu haben.

„Ich habe Walter Knese gesagt, dass es ein Burner wird."Christian Kohl aus dem Projektteam

„Wir haben untereinander gut harmoniert. Selbst wenn ich einmal keine Zeit hatte, die Fotos zu erstellen, sind Vivien Boning und Peter Strohmann kurzfristig eingesprungen“, freut sich Frank Feder. „Wir freuen uns jetzt riesig auf den Verkauf und sind überzeugt, dass nun in Goldenstedt das große Sammelfieber ausbrechen wird“, ergänzt Nadine Brosig. „Ich habe Walter Knese gesagt, dass es ein Burner wird“, berichtet Christian Kohl. Alles ist vorbereitet. Das Sammelfieber in Goldenstedt kann also ausbrechen.

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