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Das müssen Sie über die neuen Corona-Regeln in Niedersachsen wissen

Ab Donnerstag gilt eine neue Corona-Verordnung – mit ihr beginnen jetzt stufenweise Lockerungen. Es bleibt aber bei scharfen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Ein Überblick:

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Symbolfoto: dpa

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Die 7-Tage-Inzidenz im Land Niedersachsen nimmt zwar nur langsam, dafür aber kontinuierlich ab. Gleiches gilt für die Zahlen in den Krankenhäusern. Für die Landesregierung ist das ein Zeichen, dass der Scheitelpunkt der Omikron-Welle bereits erreicht wurde. Wie auf der jüngsten Bund-Länder-Runde beschlossen, sollen die Corona-Regeln gelockert werden. Den ersten Schritt geht Niedersachsen am Donnerstag (24. Februar) mit einer neuen Corona-Verordnung. Mit ihr endet die bis dato geltende Winterruhe mit besonders strengen Corona-Regeln. 

Weitere Schritte und Lockerungen sind bereits geplant. So gilt das Regelwerk auch nach derzeitigem Stand nur befristet bis zum 19. März. Dann folgt das nächste Paket mit Lockerungen. Vorausgesetzt, die Corona-Zahlen steigen nicht wieder deutlich an.

Was ändert sich ab dem 24 Februar? Hier ein Überblick.

  • Kontaktbeschränkungen: Die Kontaktbeschränkungen im privaten Bereich bei vollständig geimpften beziehungsweise genesenen Personen entfallen vollständig. Die Landesregierung appelliert allerdings, eigenverantwortlich vorsichtig zu bleiben. Wer weder geimpft noch durch eine Genesung immunisiert ist, unterliegt aber weiterhin Kontaktbeschränkungen: Maximal ein Haushalt plus zwei Personen eines weiteren Haushalts sind erlaubt. Das gilt nicht nur bei privaten, sondern bei allen Zusammenkünften. Die Ausnahmen für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren bleiben bei 2G oder 3G. Auch an kleinen Veranstaltungen unter 50 Personen dürfen nur geimpfte und genesene Personen teilnehmen.
  • Hotspotregelung: Künftig können Landkreise und kreisfreie Städte auf die Maßnahmen der Corona-Winterruhe zurückgreifen, wenn  "die Neuinfizierteninzidenz und die Zahl der Corona-Patienten, die im Krankenhaus aufgenommen werden, so stark ansteigen, dass eine Gefährdung der Gesundheitsversorgung konkret zu befürchten ist".
  • Gastronomie: Es gilt die 2G-Regel in Innenräumen und in den Außenbereichen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt drinnen bis zum Sitzplatz.
  • Beherbergung: Es gilt die 2G-Regel. Bei beruflichen Reisen (Aus-, Fort- und Weiterbildung) darf auf 3G ausgeweitet werden. Die FFP2-Maskenpflicht gilt in öffentlich zugänglichen Bereichen bis zum Sitzplatz.
  • Körpernahe Dienstleistungen (zum Beispiel Friseure): Es gilt die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen außer bei Behandlungen, bei denen das Gesicht unbedeckt bleiben muss.
  • Einzelhandel: Es gilt drinnen die FFP2-Maskenpflicht. Sie entfällt auf Wochenmärkten.
  • Kino, Theater, Zoos, kulturelle Veranstaltungen, Casinos: Es gilt die 2G-Regel. Die FFP2-Maskenpflicht gilt drinnen bis zum Sitzplatz. Das Publikum muss bei den Sitzplätzen im Schachbrettmuster verteilt werden. Wenn durchgängig die Maske getragen wird, entfällt die Schachbrettbelegung. Draußen entfallen die Abstandsmaßnahmen. 
  • Veranstaltung (50 bis 2000 Teilnehmer): Es gilt die 2G-Regel in Innenräumen und in den Außenbereichen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt drinnen bis zum Sitzplatz. Das Publikum muss drinnen bei den Sitzplätzen im Schachbrettmuster verteilt werden. Wenn durchgängig die Maske getragen wird, entfällt die Schachbrettbelegung. Draußen entfallen die Abstandsmaßnahmen.
  • Veranstaltung (2000 bis 25.000 Teilnehmer): Es gilt die 2G-Plus-Regel in Innenräumen und in den Außenbereichen. Die FFP2-Maskenpflicht gilt drinnen und daußen auch am Sitzplatz. Das Publikum muss bei den Sitzplätzen im Schachbrettmuster verteilt werden. Wenn durchgängig die Maske getragen wird, entfällt die Schachbrettbelegung. Begrenzung der Kapazität: Innen bis 60 Prozent (maximal 6000), draußen bis 75 Prozent (maximal 25.000).
  • Kundgebungen und Demonstrationen: FFP2-Maskenpflicht.
  • Besuche in Pflege- und Altenheimen: Zugang nur mit negativem Testergebnis (gilt auch für Geimpfte, Geboosterte  und Genesene). Es gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Öffentlicher Nahverkehr, Bahnhöfe und Haltestellen: Es gelten die 3G-Regel und die FFP2-Maskenpflicht.
  • Sportanlagen: Es gelten die 3G-Regel in geschlossenen Räumen und Außenbereichen sowie die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen (außer beim Sporttreiben und beim Sitzen)
  • Regelung für Kinder und Jugendliche (unter 18): Sie werden von der 2G- und 3G-Regel ausgenommen. Kinder unter 14 Jahren dürfen auch einfache Stoffmasken tragen. Kinder unter 6 Jahren müssen keine Maske tragen.
  • Diskotheken, Clubs, Shisha-Bars: bleiben noch geschlossen.
  • Schule: Alle Schüler müssen täglich, wenn sie in die Schule kommen, einen Testnachweis vorlegen. Geboosterte sind ausgenommen. Hier wurden stufenweise Lockerungen konkret angekündigt
  • Kita: Es gilt die Testpflicht. 

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