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Das Baufieber greift in Lohne stark um sich

In Lohne konnten im Jahr 2021 zahlreiche Bauprojekte abgeschlossen oder begonnen werden. OM Online gibt einen Überblick über einige dieser Maßnahmen.

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Schaffe, schaffe, Städtle baue – unter diesem Motto stand das Jahr 2021 in der Stadt Lohne. Viele Bauprojekte konnten abgeschlossen oder begonnen werden. Ein Überblick ohne Gewähr auf Vollständigkeit:

  • Anbau Industriemuseum: Im Juli wurde der Anbau an das Industriemuseum feierlich eröffnet. Das Investitionsvolumen lag bei etwa 1,6 Millionen Euro, die Stadt unterstützte das Vorhaben mit 1,2 Millionen Euro. 100.000 Euro stammten aus dem Leader-Programm, den Rest hatte die Stiftung Industriemuseum eingeworben. Mit der Erweiterung endete die Raumnot der Einrichtung. Gleichzeitig erhielt die Galerie Luzie Uptmoor im Obergeschoss eine neue Heimat.
  • Tanzhalle „Stage 7“: Der Verein „Stage 7 – Tanzhaus Lohne“ hat ein neues Zuhause. Für 1,55 Millionen Euro – ohne Außenanlagen – hat die Stadt in 16 Monaten eine Tanzhalle am Sportzentrum Adenauerring gebaut. Anfang September wurde das Gebäude eröffnet. Mit dem Verein hat Lohne einen langfristigen Pachtvertrag abgeschlossen.
  • Ausbau Steinfelder Straße: Der Ausbau von Teilen der Steinfelder Straße sowie der Brinkstraße läuft noch bis zum 2. Quartal 2022. Das Projekt kostet rund 2,74 Millionen Euro. Davon investiert der OOWV etwa 740.000 Euro in die Erneuerung der Kanäle. Die Stadt tätigt Investitionen in Höhe von circa zwei Millionen Euro. Allerdings übernimmt das Land Niedersachsen rund 60 Prozent der förderfähigen Kosten. Anliegerbeiträge werden wohl nicht mehr fällig, weil die Lohner Politik die Straßenausbaubeiträge rückwirkend abschaffen möchte.
  • Kinderkrippe St. Stefan: Die Kindertagesstätte St. Stefan verfügt seit Sommer 2021 über zwei Krippengruppen. Die Arbeiten für den Anbau starteten im Februar 2020. Die Kosten beliefen sich auf 1,85 Millionen Euro, 90 Prozent davon trug die Stadt. Abzuziehen waren Zuschüsse von 250.000 Euro vom Landkreis und 350.000 Euro vom Land. 
  • St. Anna: An der Von-Stauffenberg-Straße entsteht seit einigen Monaten die neue Kindertagesstätte St. Anna. Die Konstruktion in Holzrahmenbauweise soll im 2. Quartal 2022 fertiggestellt werden. Die Stadt investiert circa 4,5 Millionen Euro. Nach Angaben von Kämmerer Hermann Theder erhält die Stadt etwa 360.000 Euro für den Ausbau der U3-Betreuung sowie eine weitere Förderung für den Regelbereich. Auch vom Landkreis gibt es Geld; mithin 99.000 Euro.
  • Pumptrack und Skatepark: Auf einem Rundkurs mit Wellen, Steilkurven und Sprüngen sind seit wenigen Monaten viele Kinder und Jugendliche regelmäßig am Sportzentrum Adenauerring unterwegs. Dort hat die Stadt für fast 1 Million Euro einen Pumptrack errichtet, den Skatepark modernisiert und erweitert sowie die Außenanlagen neu gestaltet. Für den Bau wurde die 230.000-Euro-Förderung aus dem Integrationsfonds des Landes Niedersachsen verwendet.
  • Franziskus-Parkhaus: Nur sechs Monate vergingen vom Spatenstich bis zur Eröffnung des neuen Parkhauses am St.-Franziskus-Hospital im September. Die Hochgarage mit sieben Ebenen soll die Parksituation an der Klinik und im Umfeld entspannen. 302 Parkplätze bietet der schlüsselfertige Split-Level-Neubau, der die Stadt 4,132 Millionen Euro kostete.
  • Schützenhalle: Vor etwas mehr als zwei Wochen war Spatenstich für die neue Lohner Schießsporthalle. Der Schützenverein lässt an der Steinfelder Straße einen zweigeschossigen Neubau errichten, eine moderne Vereinsstätte für die rund 2800 Mitglieder. Das Gebäude soll bis Weihnachten 2022 fertiggestellt sein. Die Investitionssumme liegt bei 2,1 Millionen Euro. Die Stadt Lohne beteiligt sich mit bis zu 60 Prozent an den Kosten.
  • Feuerwehrhaus Brockdorf: Die Brockdorfer Feuerwehr bekommt ein neues Gerätehaus. Der Spatenstich an der Langweger Straße, südlich des Hopener Mühlenbaches, erfolgte Ende Oktober. Die Stadt Lohne investiert etwa 4,37 Millionen Euro in den Neubau, der Mitte 2023 fertiggestellt sein soll.
  • Außerdem können erwähnt werden: der Start der Sanierung und des Umbaus der Gertrudenschule, die Neugestaltung der Küstermeyerstraße oder der neue Kunstrasen für Grün-Weiß Brockdorf.
Ein Beispiel von vielen: Die Stadt Lohne hat im ablaufenden Jahr eine Reihe von Bauprojekten abgeschlossen oder neu angegangen, darunter der Neubau der Tanzhalle von Stage 7. Foto: TimphausEin Beispiel von vielen: Die Stadt Lohne hat im ablaufenden Jahr eine Reihe von Bauprojekten abgeschlossen oder neu angegangen, darunter der Neubau der Tanzhalle von "Stage 7". Foto: Timphaus

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