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Dammerin Franziska Lammert für stellvertretenden Bundesvorsitz der Jungen Union nominiert

Franziska Lammert ist seit 2020 Beisitzerin auf Bundesebene der Jugendorganisation von CDU/CSU. Jetzt könnte sie weiter aufrücken.

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Ein Bild mit den Nominierten: (von links) Sophie Ramdor, JU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl und stellvertretende JU-Landesvorsitzende, Tilman Kuban MdB, Bundesvorsitzender der Jungen Union, Franziska Lammert, Moritz Übermuth, der von der JU Niedersachsen als Beisitzer im Bundesvorstand nominiert wurde, Johannes Winkel, Kandidat für den Bundesvorsitz, Dr. Bernd Althusmann und Christian Fühner, Landesvorsitzender der JU Niedersachsen und JU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Foto: Gottfried Schwarz

Ein Bild mit den Nominierten: (von links) Sophie Ramdor, JU-Spitzenkandidatin für die Landtagswahl und stellvertretende JU-Landesvorsitzende, Tilman Kuban MdB, Bundesvorsitzender der Jungen Union, Franziska Lammert, Moritz Übermuth, der von der JU Niedersachsen als Beisitzer im Bundesvorstand nominiert wurde, Johannes Winkel, Kandidat für den Bundesvorsitz, Dr. Bernd Althusmann und Christian Fühner, Landesvorsitzender der JU Niedersachsen und JU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl. Foto: Gottfried Schwarz

Die gebürtige Dammerin Franziska Lammert ist im Rennen für das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden des Bundesverbandes der Jungen Union. Im September wurde sie von dem Landesverband Oldenburg nominiert, am Samstag vom Landesverband Niedersachsen. "Ich freue mich sehr, dass die Delegierten mir so viel Vertrauen ausgesprochen haben", kommentiert die 28-Jährige die Entscheidung.

Für die in Münster lebende Juristin ist klar: "Wir haben viel zu tun." Zum einen, weil die Hauptthemen durch die Corona-Pandemie und die Energie-Krise zurzeit vorgegeben sind. Wichtig sei ihr dabei, die Oldenburgische und Niedersächsische Perspektive einbringen zu können. Zum anderen erwartet Lammert aber auch einen großen Wandel in der Jungen Union, da der langjährige Bundesvorsitzende, Tilman Kuban, nicht noch einmal kandidieren wird.

Lammert betont, wie wichtig es für die Junge Union ist, sich für junge Themen einzusetzen. "Wir sind das Sprachrohr der jungen Generation", sagt sie. Wichtig sei ihr vor allem die Generationengerechtigkeit. Dazu habe sich die Junge Union laut Lammert in den letzten Jahren zu der digitalsten und innovativsten Jugendorganisation entwickelt. Sie geht davon aus, dass dies auch unter einem neuen Bundesvorsitzenden beibehalten wird. So könne die JU eine "Mitmach-Organisation" bleiben.

Franziska Lammert schreibt Doktorarbeit zu Europäischer Menschenrechtskonvention

Dabei sei es auch wichtig zu bedenken, wie die Junge Union in die CDU wirken kann. "Bei der letzten Wahl haben wir es geschafft, 7 Personen aus der JU in den CDU-Bundesvorstand zu bringen", erklärt Lammert. So habe die Junge Union die Möglichkeit, ihre Ideen in die Partei einzubringen. Die Herzensthemen der gebürtigen Dammerin sind die EU-Politik und Innen-, sowie Rechtspolitisches. Das hänge auch durchaus mit ihrem Jura-Studium zusammen, erklärt die 28-Jährige. Sie schreibt zurzeit ihre Doktorarbeit zur Europäischen Menschenrechtskonvention. 

Ihre politische Laufbahn begann in ihrer Heimat, den Dammer Bergen, wo sie auch Geschäftsführerin der Jungen Union war. Danach wurde sie im Kreisverband Vechta aktiv. Darüber hinaus war sie Pressesprecherin des Landesverbandes Niedersachsen. Zurzeit ist sie Beisitzerin im Bundesvorstand. In dieser Funktion ist sie auch die stellvertretende Vorsitzende der Antragskommission und der Kommission soziale Sicherung, die sich mit den Themen Arbeit, Rente und Gesundheit beschäftigt. Wird Franziska Lammert zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt, würde sich ihre Arbeit insofern verändern, als sie auch eine Kommission leiten könnte. Dann könnte sie ihre eigenen Ideen stärker einbringen und hätte einen Stellvertreter, erklärt sie.

Die Wahl findet am 18. November statt. Wie die Konkurrenz im Endeffekt aussehen wird, sei noch nicht klar, sagt Lammert. Es haben noch nicht alle Verbände Kandidaten aufgestellt. Zurzeit kommen auf die vier zu vergebenden Plätze vier Bewerber. Als Nachfolger Kubans ist zurzeit nur Johannes Winkel, der Landesvorsitzende der Jungen Union in Nordrhein-Westfalen, im Rennen.

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