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Dammer Rathaus bekommt eine neue Treppenanlage

Der Bereich vor dem Rathaus soll attraktiver werden. Den ersten Schritt macht die Stadt mit der Umgestaltung des Treppenbereichs mit der Rampe. Wann der übrige Vorplatz folgt, ist noch offen.

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So soll es Mitte 2022 ausschauen: Nach den Plänen Oliver Keeses soll im März nächsten Jahres der Umbau der Treppenanlage auf der Westseite des Rathauses starten. Vorgesehen sind unter anderem auch großzügige Sitzbereiche. Entwurf: Keese

So soll es Mitte 2022 ausschauen: Nach den Plänen Oliver Keeses soll im März nächsten Jahres der Umbau der Treppenanlage auf der Westseite des Rathauses starten. Vorgesehen sind unter anderem auch großzügige Sitzbereiche. Entwurf: Keese

Während die Arbeiten an der Ost- und an der Westfassade des Dammer Rathauses auf Hochtouren laufen, gehen die Planungen für die Westseite des Rathauses weiter. Denn dort will die Stadt die Treppenanlage komplett umgestalten lassen. Verschiedene Entwürfe hatte Diplom-Ingenieur Oliver Keese aus Wagenfeld  gefertigt.

Die Arbeitsgruppe Rathaussanierung hatte sich mit ihnen beschäftigt und schließlich einen ausgesucht, dem zunächst der Planungs- und Umweltausschuss und bei seiner vergangenen Sitzung auch der Stadtrat zugestimmt hatte.

Kosten belaufen sich geschätzt auf 270.000 Euro

Die Kosten der Umgestaltung bezifferte der Planer zuletzt auf 270.000 Euro. Im städtischen Haushaltsplan waren zunächst 230.000 Euro veranschlagt. Der Rat legte nach und bewilligte im Zuge der Beratungen über den 2. Nachtragsetat weitere 40.000 Euro.

Ob die Summe ausreichend sein wird, entscheidet sich in den kommenden Wochen. Oliver Keese sagte, die Ausschreibungsunterlagen wolle sein Büro noch in dieser Woche versenden.

Die öffentliche Ausschreibung läuft nach Angaben des städtischen Kämmerers Werner Fischer über die Vergabestelle des Landkreises Vechta. Das Ziel der Stadt sei es, den Auftrag möglichst im Dezember zu vergeben, damit die Arbeiten im März starten können.

Kämmerer hofft, dass Kostenrahmen passt

Ob der Zeitpunkt der Ausschreibung derzeit ein günstiger ist, könne er nicht sagen, erklärte der Kämmerer. Er hoffe aber, dass die von Oliver Keese ermittelten Baukosten am Ende ausreichen.

Für Planer Keese ist aber klar: "Nach Carneval reißen wir alles auf." Es entsteht danach eine Rampe mit einer Steigung von maximal 6 Prozent, die zunächst zu einer breiten Zwischenebene, die die Haupttreppenanlage unterbricht.

Auf deren anderer Seite werden sich Sitzmöglichkeiten befinden, neben denen wiederum eine schmalere Treppe entstehen wird. Von der Zwischenebene aus gelangen zum Beispiel Rollstuhlfahrer und Rollatoren-Nutzer auch zum Eingang des Ratskellers. Oder aber sie nutzen die 2. Rampe, um auf die Ebene vor dem neuen Rathauseingangsbereich zu gelangen.

Grünfläche weicht für Fahrradabstellplatz

Die derzeit noch vor dem rechten Gebäudeflügel des Rathauses vorhandene Grünfläche wird für einen gepflasterten Bereich Platz machen, auf dem sich Fahrradbügel befinden werden. Von dort aus führt eine weitere Treppe direkt zum Rathauseingang.

Gestaltet sein wird die neue Treppenanlage mit der Rampe auch mit mehreren Pflanzbeeten sowie einem Wasserspiel. Als Bauzeit für das alles hat Oliver Keese etwa 3 Monate errechnet.

Erstmal weiter in der Schublade liegen Pläne zur Umgestaltung des Rathausvorplatzes. Kämmerer Fischer nannte als Grund dafür die finanzielle Lage der Stadt. Klar ist, auch nach der Umgestaltung soll der Wochenmarkt stattfinden können.

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