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Dammer Hauptschule ist in Europa unterwegs

Die Teilnahme am eTwinning-Projekt der Europäischen Union hat sich in vielerlei Hinsicht gelohnt. In Zukunft sollen auch persönliche Treffen von Vertretern der beteiligten Schulen möglich sein.

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Dank gesagt: Dagmar Frank (hinten links) und die Lehrerin Mirja Morthorst überreichten (von rechts) Fabrice-Joel Peters, Justin Peters, Elona Buzhala, Tsetsa Andreeva, Jad El Shakik, Laura Buzhala, Abduhl Majid Ibrahim, Moetasem Jdaar sowie Alan Kaiac die Urkunden für die Teilnahme am eTwinning-Projekt. Foto: Lammert

Dank gesagt: Dagmar Frank (hinten links) und die Lehrerin Mirja Morthorst überreichten (von rechts) Fabrice-Joel Peters, Justin Peters, Elona Buzhala, Tsetsa Andreeva, Jad El Shakik, Laura Buzhala, Abduhl Majid Ibrahim, Moetasem Jdaar sowie Alan Kaiac die Urkunden für die Teilnahme am eTwinning-Projekt. Foto: Lammert

Es ist der verdiente Lohn für eine engagierte Arbeit im europäischen Sinne: Der Pädagogische Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz hat die Dammer Hauptschule für die Teilnahme an dem Projekt "Wir sind Europa – Wir sind Freunde" mit dem eTwinning-Qualitätssiegel ausgezeichnet.

Hauptschulrektor Jan Runge lobte die an dem Projekt beteiligten Schülerinnen und Schüler. Besonders erfreut sei er, weil die Grundlagen für eine weitere Zusammenarbeit mit Schulen in Europa gelegt seien. Urkunden für ihren Einsatz erhielten Fabrice-Joel Peters, Justin Peters, Elona Buzhala, Tsetsa Andreeva, Jad El Shakik, Laura Buzhala, Abduhl Majid Ibrahim, Moetasem Jdaar, Alan Kaiac sowie Abdul Rahman Ibrahim.

Am Projekt beteiligen sich 130 Jugendliche aus acht Ländern

Während des gesamten Schuljahres 2021/22 hatten zwölf Schülerinnen und Schüler von der 6. bis zur 9. Klasse der Hauptschule an dem eTwinning-Projekt teilgenommen. Insgesamt waren nach Angaben der Sozialarbeiterin Dagmar Frank 130 Schülerinnen und deren Lehrkräfte von Schulen in der Türkei, Italien, Frankreich, Spanien, Kroatien, Slowenien, Tschechien und Deutschland beteiligt. Dagmar Frank hatte die Leitung des Projektes übernommen und dabei Unterstützung der Lehrerin Mirja Morthorst erhalten.

Die Schülerinnen und Schüler aus den Partnerschulen lernten sich auf unterschiedliche Weise kennen und haben in der deutschen Sprache miteinander kommuniziert, sagte Dagmar Frank. Der Schwerpunkt bei den einzelnen Themen habe auf dem schulischen und persönlichen
Umfeld, aber auch den landeseigenen Traditionen gelegen.

Kontakte wurden auch per Videokonferenzen gepflegt

Viel Freude hätten alle Jugendlichen an den Videokonferenzen gehabt, in denen sie sich regelmäßig getroffen hatten. Es seien Freundschaften entstanden, die über das Projekt hinausgingen. "Auch die Videos, die wir uns gegenseitig über unsere Schulen, unsere Heimatorte und Grüße geschickt haben, bereicherten die gemeinsame Arbeit", berichtet Dagmar Frank. Und: An der Hauptschule habe sich aus dem Projekt heraus ein aktives Reporterteam gegründet.

Im Zuge des eTwinnings als Teil des Programms "Erasmus+" der Europäischen Union hat die Hauptschule nach Worten Dagmar Franks die Akkreditierung beantragt. Sie ermögliche in den nächsten Jahren auch persönliche Treffen in den Partnerländern, Lehrerfortbildungen oder Hospitationen im Ausland sowie den Austausch von einzelnen Schülern.

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