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Dammer finden neuen Standort für neuen Kindergarten

Die Hanglage auf dem eigentlich ins Auge gefassten Grundstück erwies sich problematischer als gedacht. Deswegen plant die Stadt auf Anraten der Architekten nun noch einmal um. Ein Ausschuss ist dafür.

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Nur ein Vorschlag, noch nicht in Stein gemeißelt: So könnte das St.-Theresia-Kindergartengebäude auf dem neuen Standort angeordnet sein. Es könnte am Ende aber auch ganz anders aussehen.   Entwurf: Bramlage Schwerter Architekten

Nur ein Vorschlag, noch nicht in Stein gemeißelt: So könnte das St.-Theresia-Kindergartengebäude auf dem neuen Standort angeordnet sein. Es könnte am Ende aber auch ganz anders aussehen.   Entwurf: Bramlage Schwerter Architekten

Die Kindertagesstätte St. Theresia im Dammer Neubaugebiet Holter Kapelle in Holte soll einen neuen Standort bekommen. Der Schul-, Jugend- und Sozialausschuss hat das bei seiner am Mittwoch im Rathaus von Natalie Schwarz (CDU) geleiteten öffentlichen Sitzung dem Stadtrat als Beschluss vorgeschlagen.

Der bislang nördlich der Haupterschließungsstraße in dem Baugebiet vorgesehene Standort habe sich als nicht optimal erwiesen, sagte Christoph Bornhorst, Leiter des Fachbereichs Bürgerservice und Soziales. Das Gelände erlaube wegen der Hanglage kaum planerische Flexibilität. Auch sei der Bau von Stellplätzen für Autos auf der Fläche nicht möglich.

Architekten finden den passenden Standort

Das Planungsbüro "Bramlage Schwerter Architekten" hatte von der Verwaltung den Auftrag erhalten, innerhalb des Baugebietes einen neuen Standort zu suchen. Den hat es gefunden. Der Kindergarten soll  südlich der Erschließungsstraße errichtet werden.

Das eingeschossige Gebäude könnte zum Beispiel in einer Art L-Form entstehen. Es wird Platz bieten für jeweils 3 Krippen- und Regelgruppen. Zwischen der Haupterschließungsstraße in das Baugebiet hinein und dem einen Gebäudeflügel könnten dann die Zufahrt und die Stellplätze liegen.

Hanglage hätte zweigeschossiges Gebäude erfordert

Die Außenbereiche mit den Spielflächen für die Krippe und die Regelgruppen befänden sich dann hinter den Gebäudeflügeln. Das sei aber nur eine Überlegung, am Ende könnte das Gebäude auch ganz anders   stehen, sagte Michaela Schwerter.

Auf der anderen Fläche hätte das Kindergartengebäude wegen der Hanglage wahrscheinlich zweigeschossig entstehen müssen. Das hätte aber hinsichtlich der Inklusion Probleme bereiten können. Auch der neue Standort sei zwar durch eine Hanglage gekennzeichnet, aber auf ihm lasse sich trotzdem ein eingeschossiges Gebäude errichten, sagte Michaela Schwerter. Und in den Spielbereichen ließe sich die Hanglage sogar ausnutzen und in die Gestaltung einbeziehen.

"Wir wissen, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist."Mike Otte

Christoph Bornhorst teilte mit, die neue Planung habe die Stadt mit dem Andreaswerk Vechta als Träger der Kindertagesstätte abgestimmt. Auch die Arbeitsgruppe "Schul- und Kita-Neubau" des Rates habe den Vorschlag durchgewunken. Bürgermeister Mike Otte (CDU) erklärte mit Blick auf die Eröffnung des Kindergartens am neuen Standort, ins Auge gefasst sei der Sommer 2024. Aber: "Wir wissen, dass das eine anspruchsvolle Aufgabe ist."

Unterdessen wird die Kindertagesstätte St. Theresia mit zwei Regelgruppen und einer Krippengruppe in mobilen Räumen an der Josefstraße untergebracht sein. Eigentlich hätten die auch schon seit dem 1. August stehen sollen. Die Vorarbeiten auf dem Gelände hatte die Verwaltung rechtzeitig erledigen lassen.

Container-Räume  sollen am 24. Oktober bereitstehen

Aber, so Christoph Bornhorst: Es gab Probleme bei der Lieferung. Nun seien die Container für die Woche ab dem 3. Oktober angekündigt. Das Mobiliar werde 2 Wochen später geliefert. Die Eröffnung der Räume ist für den 24. Oktober geplant. Über die Verzögerung habe die Verwaltung die Eltern der angemeldeten Kinder rechtzeitig informiert. Alle hätten Verständnis gezeigt und die Betreuung ihrer Kinder für die Übergangsphase anderweitig sichergestellt.

Ferner hat der Ausschuss mit Mehrheit dafür votiert, in Rüschendorf die Bushaltestelle der Linie 696 an der Hauptstraße auf dem Grundstück Stärk aufzugeben. Der bisherige Eigentümer, der die Fläche der Bushaltestelle kostenlos bereitgestellt hatte, hat das Grundstück samt diesem Areal inzwischen verkauft.

Folgt der Rat dem Vorschlag der Ausschussmehrheit, werden die rund 50 Schülerinnen und Schüler, die an dieser Haltestelle in den Bus einsteigen, nach Worten Ludger Migowskis vom Schulamt zukünftig die erweiterte Haltestelle bei der Grundschule nutzen. Dort sollen dann noch neue Fahrradabstellplätze entstehen.

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