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Damme setzt den Weg zur nachhaltigen Stadt weiter fort

Es geht um Natur und Klimaschutz. Die Kommune will sich mit Hilfe der Kommunalen Umwelt-Aktion besonders engagieren. Erste Zusammenkünfte der Arbeitsgruppenmitglieder dienten zur Weichenstellung.

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Eines von fünf Themen: Die Arbeitsgruppe befasst sich auch mit dem Thema „Klima und Energie“.  Foto: dpa / Gambarini

Eines von fünf Themen: Die Arbeitsgruppe befasst sich auch mit dem Thema „Klima und Energie“.  Foto: dpa / Gambarini

Damme soll der Kommunalen Umwelt-Aktion (UAN) rückwirkend zum 1. November vergangenen Jahres beitreten. Das haben die Mitglieder des Ausschusses für Planung, Umwelt, Klimaschutz und Nachhaltigkeit dem Stadtrat als Beschluss empfohlen, als sie im Rathaus unter dem Vorsitz der Christdemokratin Christina Hoffmann tagten.

Der Hintergrund: Bis Ende Oktober war die Stadt über den bis dahin amtierenden Bürgermeister Gerd Muhle als Mitglied des Präsidiums des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes UAN-Mitglied. Mit seinem Ausscheiden erlosch die Mitgliedschaft.

Damme nimmt wie andere Kommunen im Land an einem UAN-Projekt teil, dessen Ziel es ist, auch in Städten und Gemeinden nachhaltiges Handeln zu stärken und langfristig zu verankern. Am Ende erhält Damme von der UAN die Bestätigung, eine nachhaltig arbeitende Kommune zu sein.

Schwerpunkt liegt auf fünf Themenbereichen

Seit dem 19. Januar 2021, als die Stadt und die UAN eine entsprechende Vereinbarung über die Zusammenarbeit unterzeichneten, haben nach Angaben Kerstin Biestmanns, der Leiterin des Planungsamtes, im Rahmen des Projekts zwei Informationsveranstaltungen mit der Gründung einer Arbeitsgruppe und bislang zwei Strategieworkshops zur Entwicklung eines individuellen Nachhaltigkeitsprozesses stattgefunden. Der dritte, der festlegen soll, in welcher Reihenfolge die Ziele abgearbeitet werden sollen, findet nach Ostern statt.

Die Arbeitsgruppe konzentriert sich nach Worten Kerstin Biestmanns dabei auf fünf Themen: natürliche Ressourcen und Umwelt, Bildung, Klima und Energie, digitale Infrastruktur sowie Mobilität. Es seien bereits Projekte ins Auge gefasst.

Stadt und Landgesellschaft errichten Reihenhäuser

Den Weg freimachen soll der Rat auf Vorschlag des Ausschusses für die erste Änderung des Bebauungsplanes "Rottinghauser Straße III". Vorgesehen ist, dass die Gewobau Vechta auf einem Grundstück in dem neuen Baugebiet ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohnungen baut.

Zudem haben die Stadt und die Niedersächsische Landgesellschaft (NLG) sich darauf verständig, auf ihren beiden angrenzenden Flächen 6 Reihenhäuser zu errichten. Für deren Errichtung ist die NLG verantwortlich, die Vermarktung wird nach Angaben Rolf Mählers, Leiter des Fachbereichs Planen und Bauen, die Stadt übernehmen.

Ebenfalls befürwortet hat der Ausschuss die Änderung des Bebauungsplanes "Steinbrink II" für die Grundstücke an der Südseite des Eichenweges sowie jeweils zwei angrenzende Grundstücke am Grünen Weg und am Steinbrink. Hier will die Stadt die bebaubaren Bereiche auf den Grundstücken vergrößern. Eine Überprüfung der betroffenen Flächen auf Fledermäuse und Hirschkäfer habe keine Bestände ergeben, sagte Klaus Hanneken vom Planungsamt.

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