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Damme: Am höchsten, am längsten und am kleinsten

Unser OM - Start der Sommer-Serie: Wer einem Dammer sagt, er sei ein Narr, liegt damit meistens nicht verkehrt. Damme ist als Hochburg des Carnevals bekannt.

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Die St.-Viktor-Pfarrkirche, Foto: Lammert

Die St.-Viktor-Pfarrkirche, Foto: Lammert

Doch was sind eigentlich die extremsten Orte in der Kommune?

Der höchste Punkt: 
Mit 146 Metern an der höchsten Stelle über dem Meeresspiegel ist der mitten in den Dammer Bergen gelegene Signalberg nicht nur Dammes höchste Erhebung, sondern die des gesamten Oldenburger Münsterlandes. Auf der Kuppe steht ein Sendeturm der Bundeswehr. Der Weg zum Signalberg ist einfach zu finden. Vom Parkplatz beim Schweizerhaus an der Landesstraße von Damme nach Steinfeld geht es über den breiten, asphaltierten Waldweg in Richtung Daling-hausen. Nach etwa 600 Metern führt ein Weg zum höchsten Punkt weit und breit.

Der niedrigste Punkt: 
Mit 37 Metern über dem Meeresspiegel ist der Olgahafen in Dümmerlohausen der niedrigste Punkt im Stadtgebiet. Der Olgahafen mit den beiden angrenzenden Restaurants Hoffmann und Willi Schomaker ist Ausgangspunkt für Bootsfahrten oder Wanderungen am Dümmer. Einmal um den See herum sind es etwa 18 Kilometer. Zudem sind hier mehrere Seglervereine ansässig. Im Jugend- und Freizeitheim des Landkreises Vechta haben schon Generationen von Schülern Ferienfreizeiten am Dümmer verbracht. Und es gibt einen gut genutzten Stellplatz für Wohnmobile.

Die größte und die kleinste Ortschaft: 
Die Stadt Damme zählte Anfang Juli knapp 17250 Einwohner. Unter ihnen befanden sich 1630 Ausländer. Kein Bürger mit Migrationshintergrund findet sich im, was die Zahl der Einwohner betrifft, kleinsten Ortsteil Damme-Esch. Hier lebten Anfang Juli zehn Menschen – vier Männer und sechs Frauen. Mit deutlichem Abstand folgt Ossenbeck als zweitkleinster Ortsteil mit 38 Einwohnern. Als größten Ortsteil nennt die Verwaltung Damme- Nord: 2519 Bürger, davon 1314 Männer sowie 391 Ausländer. Hier folgen Damme-Süd (1905 Einwohner) und Clemens-August-Dorf (1899) auf den Plätzen.

Größter und kleinster See: 
Wer gedacht hatte, der Dümmer sei der größte Dammer See, der täuscht sich. Denn der Dümmer liegt gar nicht auf Dammer Gebiet. Deswegen ist der Bergsee mit einer Fläche von rund 0,39 Quadratkilometern der größte See im Stadtgebiet. Er ist 700 Meter breit und 560 Meter lang. Der Bergsee gehört zu den beliebtesten Nacherholungsgebieten der Dammer. Er entstand in den Jahren 1952 bis 1967 als Großer Klärteich des Dammer Eisenerzbergbaus. Da er keinen natürlichen Zulauf hat, sinkt der Wasserstand seit Jahrzehnten. Der kleinste See ist der zwischen 1948 und 1952 entstandene „Kleine Klärteich“ in der Nähe des Bergsees.

Das höchste Gebäude: 
Er überragt die Gebäude in der Innenstadt um viele Meter. Insgesamt 53 Meter hoch ist der um 1250 errichtete (vom Kirchplatz aus gesehen) linke Turm der St.-Viktor- Kirche. Damit überragt er das zweithöchste Gebäude in der Stadt, den Turm des Futtermittelwerks gr. Austing in Oldorf (im Bild) um sechs Meter. Ebenfalls zu den hohen Gebäuden in der Stadt zählt mit 36 Metern das Hochregallager der Firma Zerhusen Kartonagen an der Borringhauser Straße.

Größter und kleinster Kindergarten: 
Noch gibt es in Damme acht Kindergärten, in zwei Jahren sollen es neun sein. Der Bedarf ist da. Sechs Kindergärten, darunter der kleinste in Rüschendorf (St. Agnes) mit 79 Mädchen und Jungen sowie der größte (St. Christophorus) in Clemens-August-Dorf mit 141 Kindern befinden sich in Trägerschaft der katholischen Kirchengemeinde St. Viktor, die beiden anderen in Trägerschaft des Andreaswerks. Hinzu kommen als wichtige Bausteine in der Kinderbetreuung drei Großtagespflegen für jeweils acht bis zehn junge Bürger und aktuell 15 aktive Tagesmütter. Da der Bedarf an Plätzen in den Kindergarten, vor allem für bis zu drei Jahre alte Kinder weitersteigt, geht die Stadtverwaltung davon aus, dass in einigen Jahren auch noch ein zehnter Kindergarten notwendig ist.

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Das älteste noch existierende Gebäude: 
Das mit Abstand älteste Gebäude in Damme ist der um 1250 errichtete, in der unteren Zone aus mächtigen Granitquadern bestehende Turm der St.-Viktor-Pfarrkirche an der Nordseite des Gotteshauses oder, wie die Dammer sagen, an Enkers Seite. Seine barocke Haube erhielt der Turm nach dem großen Brand im Jahr 1691. Im Vorfeld des Neubaus der Kirche zwischen 1904 und 1906 gab es einen Streit in Damme, ob der Turm stehenbleiben sollte. Letztlich setzte sich Baurat Heinrich Flügel zusammen mit der Kirchenbaukommission durch, der die neue Kirche geplant hatte und als Glücksgriff galt.

Kritiker bescheinigten dem alten Turm, keinen Kunstwert zu besitzen. Viele Dammer sind heute froh, dass der Turm stehen blieb. Das höchste Gebäude: Er überragt die Gebäude in der Innenstadt um viele Meter. Insgesamt 53 Meter hoch ist der um 1250 errichtete (vom Kirchplatz aus gesehen) linke Turm der St.-Viktor- Kirche. Damit überragt er das zweithöchste Gebäude in der Stadt, den Turm des Futtermittelwerks gr. Austing in Oldorf (im Bild) um sechs Meter. Ebenfalls zu den hohen Gebäuden in der Stadt zählt mit 36 Metern das Hochregallager der Firma Zerhusen Kartonagen an der Borringhauser Straße. 

Größter Ortsteil ist Damme- Nord mit 2519 Bürgern.
Foto: Lammert
Kleinster Ortsteil ist Damme-Esch mit 10 Einwohnern - 6 Frauen und 4 Männer.
Foto: Lammert
Das älteste Gebäude ist der Turm der St.-Viktor-Pfarrkirche an der Nordseite des Gotteshauses. Gleichzeitig ist der Turm mit 53 Metern auch das höchste Gebäude von Damme.
Foto: Lammert
Der Dr.-Jürgen-Ulderup-Platz. Die kürzeste Straße mit gerade mal 20 Metern. 
Foto: Lammert
3295 Meter durch den Windpark: Der Alte Wall in Borringhausen ist die längste Straße.
Foto: Lammert
Der kleinste Kindergarten steht in Rüschendorf (St. Agnes) mit 79 Mädchen und Jungen.
Foto: Lammert
St. Christophorus in Clemens-August-Dorf mit 141 Kindern ist der größte Kindergarten in Damme.
Foto: Lammert
Das zweithöchste Gebäude der Stadt ist der Turm des Futtermittelwerks gr. Austing in Oldorf (47 Meter).
Foto: Lammert
Mit 146 Metern ist der mitten in den Dammer Bergen gelegene Signalberg nicht nur Dammes höchste Erhebung, sondern die des gesamten Oldenburger Münsterlandes.
Foto: Lammert
Mit 37 Metern über dem Meeresspiegel ist der Olgahafen in Dümmerlohausen der niedrigste Punkt im Stadtgebiet.
Foto: Lammert
700 Meter breit und 560 Meter lang: Der Bergsee ist der größte See im Stadtgebiet.
Foto: Lammert
Der kleinste See ist der zwischen 1948 und 1952 entstandene Kleine Klärteich“.
Foto: Lammert

Längste und kürzeste Straße:
Die kürzeste Straße bringt es auf gerade mal 20 Meter und heißt Dr.-Jürgen-Ulderup-Platz. Sie liegt vor dem Firmengebäude von Boge an der Hunteburger Straße. Sie erinnert an den Gründer des Unternehmens Lemförder Metallwarengesellschaft, an der in den 1980er Jahren der ZF-Konzern die Mehrheit der Anteile übernahm. Dr. Ulderup eröffnete im Februar 1964 ein Spurstangenwerk in Damme. Die längste Straße im Eigentum der Stadt ist mit 3295 Metern der Alte Wall in Borringhausen, der durch den Windpark führt.

Links:

Doppelter Imagefilm der Firma Grimme für die Stadt Damme: 

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