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Corona und Ferien: Wo zieht es Friesoyther Schüler hin?

Die Sommerferien genießen - trotz Corona. Das haben 6 Schüler der BBS Friesoythe auf ganz unterschiedliche Art und Weise vor. OM online hat sie besucht.

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Freuen sich auf die freie Zeit: Aric Wessner, Jannik Schütte (stehend, von links), Melena Wagner, Adrian Zaer, Xenia Gerstner und Justin Wagner (sitzend, von links). Foto: Hahn

Freuen sich auf die freie Zeit: Aric Wessner, Jannik Schütte (stehend, von links), Melena Wagner, Adrian Zaer, Xenia Gerstner und Justin Wagner (sitzend, von links). Foto: Hahn

Melena Wagner aus Bösel zieht es in den Ferien ans Mittelmeer. Die 17-Jährige und ihre Freunde haben bereits eine Woche in einem Hotel im türkischen Side gebucht. Jetzt hoffen sie nur noch, dass Corona ihnen keinen Strich durch die Rechnung macht. "Dann müssen wir spontan umplanen", berichtet die Schülerin der Berufsbildenden Schulen (BBS) Friesoythe. Vor dem Hin- und Rückflug seien Tests nötig. Egal. Die Vorfreude sei riesig. 

4 Tage in einem Penthouse in Amsterdam

Aric Wessner (18) aus Löningen hat seine Reisepläne noch mal verändert. Eigentlich wollte er mit 6 Freunden nach Mallorca. Kurzerhand entschied sich die Gruppe dann dafür, die Buchung zu stornieren. Der Grund: die Delta-Variante, die sich rasch ausbreitet. Die Kosten bekamen sie dank einer Rücktrittsversicherung aber erstattet, sagt der 18-Jährige. Als Alternative haben die jungen Urlauber nun für 4 Tage ein Penthouse in Amsterdam gebucht. "Wir wollten nicht zu Hause sitzen bleiben und einfach mal aus Deutschland raus", sagt der Schüler. So spontan noch eine Unterkunft zu bekommen, sei aber gar nicht so leicht gewesen.

Seine Ferien verbringt Adrian Zaer zu Hause. Der Böseler jobbt in einem Getränkemarkt und nutzt die Zeit, um zu arbeiten. Das verdiente Geld spart er unter anderem für ein Auto, denn der 17-Jährige feiert in 20 Tagen seinen 18. Geburtstag. Ansonsten plant der Schüler Tagesausflüge – zum Beispiel in den Heide-Park. "Vielleicht besuche ich auch noch meine Großeltern in Mecklenburg-Vorpommern."

1 Woche in Paris inklusive Disneyland-Besuch

Jannik Schütte aus Ahrensdorf hat dagegen schon konkrete Pläne. Für ihn und seine Eltern geht es für eine Woche nach Paris. Die Pandemie erschwerte aber die Reisevorbereitungen. "Durch Corona war alles erst unklar, jetzt haben wir viel geregelt und sind guter Dinge", berichtet der 17-Jährige. Schließlich würden sie mit dem Auto anreisen und vorher einen PCR-Test machen. In Frankreich besucht die Familie Janniks Schwester, die dort lebt, und plant einen Abstecher nach Disneyland.

Justin Wagner aus Altenoythe möchte die 6 Wochen vor allem zu Hause verbringen. Der 17-Jährige arbeitet als Minijobber bei einem Handy-Reparateur und nutzt die Ferien, um die Kasse aufzubessern. Auf den Familienurlaub verzichtet er in diesem Jahr: "Meine Eltern fahren nach Italien und ich treffe mich mit Freunden."

Mit dem Ausbildungsstart sind die Ferien kurz

Ins Berufsleben steigt Xenia Gerstner aus Ramsloh am 1. August ein. Die 17-Jahrige  fängt eine Ausbildung als Steuerfachangestellte in Rhauderfehn an. Die eine noch verbleibende freie Woche zwischen Schulschluss und Ausbildungsstart will sie aber nutzen. "Mein Freund arbeitet auf einem Binnenschiff und fährt damit von Oldenburg nach Magdeburg, da komme ich mit", freut sich die Saterländerin. Die beiden planen dabei, sich abends dann die Städte anzusehen, in denen sie anlegen. 

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