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Corona-Schutzimpfungen in Arztpraxen nehmen deutlich zu

393.000 Menschen sind vergangene Woche in den niedersächsischen Praxen geimpft worden. Dabei handelte es sich größtenteils um Auffrischungsimpfungen.

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Symbolfoto: dpa

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Deutlich mehr Menschen haben sich in den vergangenen Wochen in niedersächsischen Arztpraxen gegen das Coronavirus impfen lassen. In der vergangenen Woche waren es 393.000 Menschen, sagte Detlef Haffke, Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN), der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Mit 330.000 waren ein Großteil Auffrischungsimpfungen. In der Woche zuvor waren es den Angaben zufolge insgesamt rund 290.000 Corona-Schutzimpfungen in Arztpraxen, die Woche davor rund 180.000. Neben Arztpraxen impfen etwa auch mobile Teams in Niedersachsen.

Arztpraxen bekämen verstärkt Anfragen von Menschen, die eine Auffrischungsimpfung wollten, auch vor dem Hintergrund der veränderten 2G-Plus-Regel. Arztpraxen achten laut Haffke verstärkt darauf, dass die Auffrischungsimpfung fünf oder sechs Monaten nach der zurückliegenden Impfung verabreicht wird.

Seit Samstag benötigen Menschen mit einer Auffrischungsimpfung keinen negativen Corona-Test mehr, um Zutritt ins Restaurant oder zum Friseur zu erhalten. Wer diese weitere Impfung noch nicht hatte, aber zwei Impfungen der Hersteller Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca beziehungsweise eine mit Johnson & Johnson, muss einen negativen Test vorweisen - ein Schnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test maximal 48 Stunden.

16,1 Prozent der Niedersachsen sind geboostert

Die als zuverlässiger geltenden PCR-Tests müssen jedoch vielfach selbst bezahlt werden, die Schnelltests sind kostenlos und können bei Bedarf jeden Tag genommen werden. Wer weder geimpft noch von einer Covid-Infektion genesen ist, bekommt in vielen Bereichen keinen Zutritt. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind davon ausgenommen.

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben bislang 16,1 Prozent der Menschen im Bundesland eine Corona-Auffrischungsimpfung erhalten - damit liegt Niedersachsen knapp unter dem Bundesschnitt von 16,7 Prozent.

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