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Corona-Pandemie: CDU Steinfeld will Ehrenamt finanziell fördern

Das Geld soll vor allem in die Nachwuchsarbeit fließen. Zusammengerechnet knapp 20.000 Euro stellt die Partei den Vereinen in Aussicht.

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Finanzspritze für Vereine: Die Steinfelder CDU will vor allem die Nachwuchsarbeit fördern. Symbolfoto: Pixabay

Finanzspritze für Vereine: Die Steinfelder CDU will vor allem die Nachwuchsarbeit fördern. Symbolfoto: Pixabay

Die Steinfelder Christdemokraten wollen die heimischen Vereine während der Corona-Krise finanziell unterstützen. Die CDU-Fraktion im Gemeinderat will deshalb beantragen, dass die pauschale Förderung der Kinder- und Jugendarbeit 2020 einmalig von bisher 13 auf 25 Euro pro minderjährigem Mitglied erhöht wird. Dies soll laut einem Schreiben der Partei besonders den Sportvereinen zugute kommen, in denen insgesamt mehr als 900 Kinder und Jugendliche aktiv sind.

Als weitere Maßnahme fordert die CDU zusätzlich 1.000 Euro für den Ortsjugendring, in dem alle Vereine der Gemeinde im Bereich der Jugendarbeit organisiert sind. Das Geld solle dort eingesetzt werden, wo es am dringendsten benötigt werde, heißt es zur Erklärung.

Weiterhin sollen die beiden Kolpingorchester der Gemeinde jeweils 2.500 Euro bekommen. Dieser Betrag soll nach dem Ansinnen der Christdemokraten vor allem für die Jugendarbeit eingesetzt werden. Die sechs großen Chöre in Steinfeld und Mühlen sollen jeweils 250 Euro bekommen, heißt es weiter.

"Unsere Vereine sind das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und sollen wertgeschätzt und unterstützt werden."Peter Harpenau, CDU-Fraktionsvorsitzender in Steinfeld

Zur Begründung heißt es, dass die Vereine während der Kontaktbeschränkungen ihren Aufgaben nicht nachkommen konnten. Gemeinschaft und Geselligkeit seien nicht möglich gewesen. In naher Zukunft sei eine Entspannung zu erwarten, viele Aktivitäten seien inzwischen unter Auflagen wieder möglich. "Diese Entwicklung ist sehr zu begrüßen", wird der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Roland Bünnemeyer in der Mitteilung zitiert.

Aufgrund der Corona-Krise seien Einnahmen durch Gagen und Auftritte ausgeblieben, teilweise seien Mitgliedsbeiträge ausgesetzt worden und Eintrittsgelder entfallen. Auf der Kostenseite gebe es aber in vielen Fällen keine Senkungen.

Weitere Vereine können sich bei CDU melden

Um ein "deutliches Signal zur Stärkung des ehrenamtlichen Vereinslebens in der Gemeinde" zu setzen, werde die CDU nach eigenen Angaben einen von Bünnemeyer ausgearbeiteten Antrag stellen, um die örtlichen Vereine zu unterstützen. Alle Maßnahmen zusammengerechnet, sollen knapp 20.000 Euro in die Vereinsarbeit vor Ort fließen. Diese Mittel sollen, so heißt es im Schreiben, im Nachtragshaushalt bereitgestellt werden.

Die CDU fordere weitere Vereine, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind, dazu auf, sich direkt bei der Fraktion zu melden, sagt Bünnemeyer. Nach einer formlosen Prüfung solle auch ihnen geholfen werden.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Peter Harpenau erklärt: "Unsere Vereine sind das Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens und sollen wertgeschätzt und unterstützt werden. Die CDU-Fraktion hofft hierbei auf die breite Unterstützung aller politischen Akteure."

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