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Corona in Ahlhorner Kita: Bürgermeister weist Vorwürfe zurück

Großenknetens Gemeindeoberhaupt Thorsten Schmidtke stellt sich hinter die Belegschaft des Kindergartens. Er sieht keine Verstöße bei den Hygiene-Regeln.

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Nach dem Ausbruch in der Ahlhorner Kita gibt es Ärger zwischen Oldenburgs Landrat und Großenknetens Bürgermeister. Foto: Kreiszeitung

Nach dem Ausbruch in der Ahlhorner Kita gibt es Ärger zwischen Oldenburgs Landrat und Großenknetens Bürgermeister. Foto: Kreiszeitung

Der Bürgermeister der Gemeinde Großenkneten, Thorsten Schmidtke, weist nach dem Corona-Ausbruch im evangelischen Hans-Roth-Kindergarten in Ahlhorn, weist die am Freitag von Landrat Carsten Harings erhobenen Vorwürfe entschieden zurück, berichtet die Wildeshauser Zeitung. Harings hatte kritisiert, dass in der Einrichtung eine Reinigungskraft ohne Mund-Nasenschutz (MNS) Kontakt zu Kindern in der Tagesstätte gehabt hatte. Die Frau sei positiv auf Corona getestet worden. Drei Erzieherinnen sowie 69 Jungen und Mädchen sind deshalb in Quarantäne.

Laut Schmidtke sind vier Erzieherinnen und 69 Kinder in Quarantäne. Auslöser dieser Maßnahme sei zwar eine positiv getestete Mitarbeiterin gewesen. „Diese - es handelt sich um die Hauswirtschaftskraft beider Einrichtungen - hat aber den Vorgaben entsprechend während der Essensausgabe selbstverständlich den vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutz getragen“, erklärte Schmidtke. „Lediglich bei der Vor- und Nachbereitung des Mittagessens sowie bei der Zwischenreinigung wurde der MNS nicht getragen. Dieses Verhalten entspricht dem Hygieneplan für Kindertagesstätten im Land Niedersachsen.“

Corona-Inzidenzwert sinkt im Landkreis Oldenburg weiter

Alle Betreuungseinrichtungen (Kindertagesstätten wie auch Schulen) leisten nach Schmidtkes Einschätzung „seit vielen Monaten eine hervorragende Arbeit“. Auch in diesem Fall habe es kein Fehlverhalten vonseiten der Hans-Roth-Kindertagesstätte gegeben. „Die Kritik des Landkreises wird daher in aller Deutlichkeit zurückgewiesen“, so der Bürgermeister. Er schätze die Arbeit in den Kitas und Schulen sowohl in Ahlhorn wie auch in den anderen Ortsteilen sehr und stehe zu 100 Prozent hinter den Teams. „Das gilt ebenso auch für unsere Ordnungs- und Sozialamtsleiterin Frauke Asche.“

Woher die anderslautenden Angaben des Landkreises Oldenburg kommen, ließ sich am Sonnabend nicht klären. Allgemein gibt es im Kreisgebiet derzeit eine leichte Entspannung bei der Sieben-Tages-Inzidenz. Sie beträgt nach Berechnungen des Niedersächsichen Landesgesundheitsamts derzeit 87,7 auf 100.000 Einwohner, während die Nachbarlandkreise Diepholz (142,3), Vechta (256,3) und Cloppenburg (280,6) mit Stand vom Samstag deutlich darüber liegen.

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