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Corona-Fallzahlen im Oldenburger Münsterland sinken weiter

Das Landesgesundheitsamt meldet erneut niedrigere 7-Tagesinzidenzen für die Landkreis Cloppenburg und Vechta. Das bedeutet aber keine Entwarnung: Die Werte sind immer noch vergleichsweise hoch.

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Die 7-Tagesinzidenzen im Oldenburger Münsterland gehen weiter deutlich zurück – vor allem im Landkreis Vechta. Der Abstand zur 200er-Marke, ab der die Landkreise die Bewegungsfreiheit der Bürger auf einen 15-Kilometer-Radius einschränken können, wird immer größer. Im niedersachsenweiten Vergleich spielt die Region allerdings noch oben recht weit oben mit.

Für den Landkreis Cloppenburg errechnet das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) eine 7-Tagesinzidenz von 146,5. Damit ist die Zahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche im Vergleich zum Vortag weiter zurückgegangen. Für den Samstag hat die Landesbehörde - nach einer rückwirkenden Aktualisierung der Daten am Sonntag - einen Wert von 166,4 errechnet.

Der Samstagswert ist nicht der einzige, den das NLGA erneut nachträglich aktualisiert hat: Die Behörde hat sämtlich Zahlen der vergangen 9 Tage zurück bis zum 7. Januar (Donnerstag) nach oben korrigiert. Demnach hat der Landkreis Cloppenburg bereits am 11. Januar (Montag) zum ersten Mal die 200er-Marke bei der 7-Tagesinzidenz überschritten - und nicht erst am 12. Januar (Dienstag).

Dennoch deuten die aktuell vorliegenden Zahlen auf eine sich langsam entspannende Lage des Infektionsgeschehens hin. Die aktuelle 7-Tagesinzidenz von 146,5 hat das NLGA auf Grundlage von 250 Neuinfektionen in der vergangenen Woche berechnet. Insgesamt zählt die Behörde am Sonntag 5919 bestätigte Infektionen seit Ausbruch der Pandemie und unverändert 81 Todesfälle im Kreisgebiet im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Deutlich sinkende Zahlen im Landkreis Vechta

Anders als im Landkreis Cloppenburg hat das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) die 7-Tagesinzidenz des Samstags für den Landkreis Vechta - und ausschließlich die Zahl für diesen Tag - rückwirkend leicht nach unten korrigiert: Der Wert lag demnach bei 128,8 und nicht bei 129,5.

Unterdessen ist die Inzidenz für den Landkreis Vechta erneut deutlich gesunken. Das NLGA gibt am Sonntag einen Wert 112,7 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner an. Für den deutlichen Rückgang sorgte mitunter, dass der Kreisverwaltung am Samstag lediglich 11 positive Ergebnisse von Corona-Testungen vorlagen. Von der wichtigen 50er-Marke, unter der das Infektionsgeschehen als beherrschbar gilt, ist der Landkreis Vechta allerdings immer noch weit entfernt.

Die aktuelle 7-Tagesinzidenz von 112,7 beruht auf 161 nachgewiesenen Neuinfektionen in den vergangenen 7 Tagen. Die Zahl alle bestätigten Infektionen seit Ausbruch der Pandemie liegt bei inzwischen 4602, die Zahl der Todesfälle bei unverändert 48.

Die Lage in Niedersachsen und den Nachbarkreisen

Trotz sinkender Inzidenzen liegt das Oldenburger Münsterland weiterhin über dem niedersachsenweiten Wert von 99,8 (Samstag: 102,7) Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Den aktuell niedrigsten Wert im Land hat der Kreis Osterholz mit 35,1, gefolgt von Emden mit 40,1 und Aurich mit 43,8.

Im Nachbarlandkreis Emsland ist Inzidenz leicht auf 117,4 gefallen. Im Landkreis Leer lag der Wert bei 75,0 sowie im Ammerland bei 93,7. Für den Landkreis Oldenburg meldet das NLGA einen Wert von 113,1, für die Stadt 71,6, für den Landkreis Diepholz 75,1. für den Landkreis Osnabrück 120,1 und die Stadt Osnabrück 109,5.

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