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Copernicus-Gymnasiums jetzt "MINT-freundliche Schule"

„MINT“ steht für die mathematisch-naturwissen- schaftlichen Fächer Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik (und Technik). Das CGL hat den Titel nun wie weitere 19 Schulen verliehen bekommen.

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Mit ihrem Engagement hat sich das mathemathisch-naturwissenschaft- liche Team den Titel "MINT-freundliche Schule" erarbeitet.   Foto: Siemer

Mit ihrem Engagement hat sich das mathemathisch-naturwissenschaft- liche Team den Titel "MINT-freundliche Schule" erarbeitet.   Foto: Siemer

Das Copernicus-Gymnasium in Löningen ist als erstes Gymnasium im Kreis Cloppenburg als „MINT-freundliche Schule“ von Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) und vom Verein „MINT-Zukunft“ ausgezeichnet worden. „MINT“ steht für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt der Fächer Mathematik, Informatik, Biologie, Chemie, Physik (und Technik). Um den Titel verliehen zu bekommen, werden die Schulen auf Basis eines standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess, erläutert der für MINT verantwortliche Koordinator Harald Sonnefeld.

"Alle Naturwissenschaften sind unverzichtbare Basis jeder modernen Gesellschaft."Ralf Göken, Schulleiter

Mindestens 10 von 14 Kriterien müssen erfüllt sein. „Wir haben sogar in 8 Kategorien eine sehr gute Bewertung erhalten“, freut sich der Koordinator. Insgesamt sind im Land bei der jüngsten online vorgenommenen Verleihung 19 Schulen über alle Schulformen hinweg mit dem Titel ausgezeichnet worden. „Wir wollen mit dem erfolgreichen Bemühen um diese Zertifizierung unser breites Spektrum dokumentieren, mit dem wir die uns anvertrauten Schüler auf die ganze Bandbreite der späteren Berufsmöglichkeiten vorbereiten“, erläutert Schulleiter Ralf Göken.

„Alle Naturwissenschaften sind unverzichtbare Basis jeder modernen Gesellschaft“, betont Göken. Das hob auch Kultusminister Tonne hervor: „Ohne naturwissenschaftliche Kenntnis ist es schwer, den Klimawandel zu verstehen und ihm zu begegnen. Ohne Technik und IT-Wissen ist es schwer, ressourcenschonende Lösungen zu entwickeln“. So sei das Bläser- und Streicher-Klassenmodell im musisch-geisteswissenschaftlichen Bereich ebenso ein Leuchtturm wie das molekularbiologische Schülerlabor als eines der ganz wenigen Einrichtungen im gesamten Nordwesten im naturwissenschaftlichen Fach Biologie im „MINT“-Sektor, so der Oberstudiendirektor. Das CGL sei sowohl räumlich, sachlich und vor allem im personellen Bereich in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften gut aufgestellt.

Auch naturwissenschaftlicher Trakt wird modernisiert 

Das zeige sich unter anderem in den erfolgreichen Teilnahmen der Schüler an vielen naturwissenschaftlich-mathematischen Wettbewerben wie „Heureka“, „Känguru der Mathematik“, „lange Nacht der Mathematik“, „internationale Chemie-Olympiade“, „Mathematik-, Physik- Olympiade“ „DeChemax“, „Robo-Cup“, „InTech-Cup“ und „MNU-Wettbewerb“

Dass auch der Schulträger sich hier engagiere, sei erfreulich, dankte Göken den Verantwortlichen in Kreisverwaltung und -politik. Denn auch der beim Bau des CGL 1965 bereits geschaffene, klassische Naturwissenschafts-Trakt mit Biologie, Chemie und Physik, mit den späteren Informatikräumen sinnvoll ergänzt, wird umfassend modernisiert.

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