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Cloppenburger lässt die Kinder von Auschwitz sprechen

Alwin Meyer (72) hat mit 80 Menschen gesprochen, die im Vernichtungslager geboren wurden oder als Kind nach Auschwitz verschleppt wurden. Was die hochbetagten Opfer bewegt, schildert sein neues Buch.

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Gerettet und aufgenommen: Zofia Wareluk mit 3 Jahren. Geboren wurde sie am 13. Januar 1945 im Vernichtungslager ­Auschwitz-Birkenau. © Zofia Wareluk/Archiv Alwin Meyer

Gerettet und aufgenommen: Zofia Wareluk mit 3 Jahren. Geboren wurde sie am 13. Januar 1945 im Vernichtungslager ­Auschwitz-Birkenau. © Zofia Wareluk/Archiv Alwin Meyer

Moshe Špíra redete kaum über seine Zeit in Auschwitz, obwohl er in der Hosentasche immer eine abgegriffene Liste seiner Schreckensorte bei sich trug: "Au­schwitz, Bergen-Belsen, Birkenau, Buchenwald, Dachau, Emsland..." stand handgeschrieben auf dem Zettel. 1944 verschleppten die Nazis den 13-jährigen Jungen aus dem tschechischen Örtchen Mukačevo in das Vernichtungslager. "Junge und Gesunde haben hier nicht länger als 3 Monate zu leben, Priester einen Monat, Juden 2 Wochen", kündigte der Lagerleiter und SS-Hauptsturmführer Karl Fritzsch bei einem Appell an.

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