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Cloppenburger Infektionskurve flacht ab

Das Infektionsgeschehen im Landkreis Cloppenburg ebbt seit einigen Tage signifikant ab. Das ist am Donnerstag gleich an drei Werten zu belegen. Gleichwohl: Noch sind die Zahlen zu hoch.

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Symbolfoto: dpa

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Ebbt die vierte Coronawelle allmählich im Landkreis Cloppenburg ab? Auch wenn die Zahlen immer noch auf einem hohen Niveau sind: Seit nunmehr einigen Tagen sind rückläufige Zahlen zu beobachten und ist zumindest ein vorsichtiger Trend zu erkennen. Das ist an drei Messwerten zu erkennen.

Der erste Messwert: Dem Cloppenburger Gesundheitsamt meldet am Donnerstag 52 gemeldete Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Diese Zahl ist aus zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Zum einen ist das der niedrigste Wert seit dem 15. Oktober. Zum anderen werden gewöhnlich ab Mitte der Woche die meisten Neuinfektionen gemeldet.

Der zweite Messwert: Den 52 neuen Fällen stehen gleichzeitig 138 Personen gegenüber, die seit Donnerstag als genesen gelten. Dadurch sinkt die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen auf 991 (Vortag: 1077). Damit wird erstmals seit dem 10. November - also nach fast genau einem Monat - die 1000er-Marke wieder unterschritten. Erst am 1. Dezember lag die Zahl noch bei 1247.

Der dritte Messwert: Die vom Robert-Koch-Institut für den Landkreis Cloppenburg gemeldete liegt am Donnerstag bei 304,7 und nähert sich damit langsam wieder der 300er-Marke. Hier ist der Rückgang sogar noch deutlicher zu erkennen. Zum Vergleich: Erst am 1. Dezember lag laut aktuell überarbeiteten Daten des RKI die 7-Tage-Inzidenz bei 527,7. Dass die Infektionslage im Landkreis aber immer noch vergleichsweise angespannt ist, zeigt der Landesvergleich. Denn die 7-Tage-Inzidenz von 304,7 ist der derzeit dritthöchste Wert in Niedersachsen. Vergessen werden auch nicht: Allein in dieser Woche sind bislang fünf Todesfälle gemeldet worden, die in Zusammenhang mit einer Infektion stehen.

Ein Blick auf die tagesaktuell gemeldeten Fallzahlen: Knapp die Hälfte entfällt auf die Stadt Cloppenburg (25 Neuinfektionen, aktuell 207 aktive Coronafälle). Wie den aktuellen Daten des Gesundheitsamtes zu entnehmen ist, hat es in gleich mehreren Kommunen statistische Korrekturen gegeben. Kreissprecher Sascha Sebastian Rühl am Nachmittag mitteilte, sei man im Gesundheitsamt jetzt wieder auf dem aktuellen Stand, was die Bearbeitung der gemeldeten Fälle betrifft. Das Verfahren sei optimiert worden - auch dank Unterstützung der Bundeswehr im Kreishaus.

Zurzeit werden 19 infizierte Patienten stationär in einem der Krankenhäuser im Kreisgebiet behandelt (Vortag: 19) - 7 von ihnen liegen auf der Intensivstation. Aktuell stehen 1431 Einwohner des Landkreises unter amtlich angeordneter Quarantäne.

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