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Cloppenburger Gesundheitsamt meldet 66 neue Coronafälle

Die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen im Landkreis Cloppenburg ist wieder angestiegen. Es gibt 66 positive Testergebnisse. Die Zahlen und Grafiken gibt's hier im Überblick.

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Symbolfoto: dpa

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Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat am Mittwochnachmittag 66 positive Testergebnisse gemeldet - betroffen sind alle 13 Städte und Gemeinden des Landkreises. "Es ist kein Infektionsschwerpunkt erkennbar", berichtet Kreissprecher Sascha Sebastian Rühl. Den neuen Fällen stehen 45 Personen gegenüber, die seit Mittwoch als genesen gelten. Durch eine nachträgliche Korrektur bei den positiven Fällen ist die Zahl der aktiven und nachgewiesenen Infektionen im Kreisgebiet auf 504 gestiegen.

Aktuelle Angaben wieviele infizierte Patienten derzeit in den drei Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt werden, macht die Cloppenburger Kreisverwaltung am Mittwoch nicht. Am Mittwoch waren es 25 Patienten, die stationär behandelt werden müssen, 7 davon intensivmedizinisch.

Wie bereits berichtet, hat das Landesgesundheitsamt am Mittwochvormittag für den Landkreis Cloppenburg eine 7-Tagesinzidenz von 126,6 gemeldet. 1048 Einwohner stehen unter amtlich angeordneter Quarantäne.

"Falsche Adresse": Verwaltung wehrt sich gegen Kritik aus Barßel

Mit deutlichen Worten reagiert die die Kreisverwaltung auf die Kritik des Barßelers Heinz Scheele. Dieser hatte in einem offenen Brief an Landrat Johann Wimberg eine "verschleppte Impfstrategie" vorgeworfen. "Sowohl der Landkreis als auch die örtliche Stadt oder Gemeinde sind dafür die falsche Adresse. Dafür muss man sich dann an das Bundesgesundheitsministerium wenden", erklärt Kreissprecher Sascha Sebastian Rühl. Man könne verstehen, dass die Bürger "keine Zeit verlieren wollen", aber die Kreisverwaltung müsse sich an die Vorgaben des Bundes und Landes halten, wer wann geimpft werden soll. Man dürfe da "keine Ausnahmen machen". 

"In Hand des Landkreises und seiner Städte und Gemeinden liegt aktuell nur, wie schnell der vorhandene Impfstoff genutzt wird", betont Rühl. Und dieser sei bislang immer innerhalb weniger Tage aufgebraucht worden - "durch Impfungen in Pflege- und Altenheimen oder durch die dezentrale Impfung, das Pilotprojekt, das am Samstag in der Gemeinde Lastrup erfolgreich seinen Anfang nahm." In diesem Zusammenhang meldet die Kreisverwaltung, dass mittlerweile alle über 80-Jährigen, die nicht in einem Heim leben, eine Einladung von ihrem Rathaus bekommen haben müssten. "Es ist wichtig, dass den Städten und Gemeinden zeitnah und innerhalb der jeweiligen Frist geantwortet wird."

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