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Cloppenburger Gesundheitsamt meldet 6 Todesfälle

Die Zahl der Todesfälle, die in Verbindung mit einer Infektionen stehen, hat sich am Dienstag auf 51 erhöht. Alle Zahlen, Entwicklungen und Grafiken zur Corona-Lage im Kreis Cloppenburg gibt es hier.

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24 Corona-Infizierte werden aktuell in einem der drei Krankenhaus stationär behandelt. Symbolfoto: dpa

24 Corona-Infizierte werden aktuell in einem der drei Krankenhaus stationär behandelt. Symbolfoto: dpa

Im Landkreis Cloppenburg gibt es nunmehr 51 Todesfälle, die in Verbindung mit einer Infektion mit dem Coronavirus stehen. Zum einen sind die drei Todesfälle, die das Landesgesundheitsamt am Dienstagvormittag vermeldet hat bestätigt hat, am Nachmittag auch vom Gesundheitsamt bestätigt worden. Dazu sind aber noch 3 weitere Todesfälle gekommen.

Bei den Verstorbenen handelt es sich um eine 85-jährige Cloppenburgerin, drei Männer aus Molbergen (74, 76 und 83 Jahre alt), ein 88-Jähriger aus Cappeln und eine 98 Jahre alte Frau aus Löningen.

Darüber hinaus meldet die Cloppenburger Gesundheitsamt 33 positive Testergebnisse in 10 Städten und Gemeinden. "Unter den neuen Fällen sind unter anderem vereinzelt positiv Getestete aus der Lebensmittelbranche, ohne dass ein konkreter Herd erkennbar ist", erklärte Kreissprecher Sascha Rühl am Dienstag. Es seien vor allem Einzelfälle und deren Angehörige, die sich anstecken würden.

Den 33 nachgewiesenen Neuinfektionen stehen 160 Personen gegenüber, die seit Dienstag als genesen gelten. Dadurch sinkt die Zahl der aktuellen Coronafälle deutlich und erstmals wieder unter die 1000er-Marke auf nunmehr 907. Eine sinkende Tendenz gibt es auch bei der 7-Tagesinzidenz. Wie bereits berichtet liegt diese laut Berechnung des Landesgesundheitsamtes aktuell bei 169,9. Zum Vergleich: Am Dienstag vor einer Woche lag die 7-Tagesinzidenz bei 237,3.

Trotz allem warnte Landrat Johann Wimberg noch am Montag vor einer verfrühten Euphorie. Die Lage könne sich jederzeit wieder verschärfen. Er hofft darauf, dass sich die Zahlen bis Weihnachten weiter stabilisieren. Erst dann könne man von einer Trendwende beim Infektionsgeschehen sprechen.

Wie Kreissprecher Sascha Rühl mitteilte, hätten die 3 Krankenhäuser im Kreisgebiet dem Gesundheitsamt gemeldet, dass 24 Corona-Infizierte stationär behandelt werden, 5 von ihnen intensivmedizinisch. Aktuell stehen 1385 Einwohner unter Quarantäne.

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