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Cloppenburger Feuerwehrleute fliegen mit der "PINK"-Flotte

Acht sogenannte Floriansjünger waren bei einer Flugzeug-Überführung mit an Bord. Danach begaben sich Fallschirmspringer mit dem Flieger in die Höhe.

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Gewissenhafte Einweisung: Pilot Simon Geist (rechts) erklärt seinen Fluggästen die an Bord zu beachtenden Sicherheitsvorschriften. Foto: Wilken

Gewissenhafte Einweisung: Pilot Simon Geist (rechts) erklärt seinen Fluggästen die an Bord zu beachtenden Sicherheitsvorschriften. Foto: Wilken

Ausgesprochenes Glück hatten am Sonntag Bjarne Fahlbusch, Mika Schlömer, Justus Backhaus und Michael Rauch von der Feuerwehr Cloppenburg, ebenso Tobias Witte, Marie Schildt, Jonas Theilmann und Jan-Niclas Niemeyer von der Jugendfeuerwehr Bösel. Denn diese jungen Kameraden durften an Bord sein, als eines der neckisch lackierten Flugzeuge aus der „PINK-Flotte“ vom Verkehrslandeplatz Leer-Papenburg zu dem kleinen Sportflugplatz nach Varrelbusch überführt wurde.

Bösels Gemeindebrandmeister Arthur Kasperczyk hatte zusammen mit Henning Wielenberg und Cloppenburgs Jugendbetreuer Phillip Wehkamp die acht Floriansjünger als Dankeschön für deren Engagement innerhalb der Feuerwehr für die Tour mit dem besonderen Flieger ins Spiel gebracht. Die Maschine wurde bereits sehnsüchtig in Varrelbusch erwartet. Denn kaum gelandet, galt es für den jungen Berufspiloten Simon Geist (21) mit dem großen Propellerflugzeug zahlreiche Mitglieder der Fallschirmsportgruppe (FSG) Wildeshausen auf Absprunghöhe zu bugsieren. „Mit der 'PINK' konnten wir hervorragend den Beginn unseres diesjährigen Springerbiwaks einläuten“, freut sich FSG-Chef Bernhard Ruholl-Siemer. Noch bis Samstag haben die Luftsportler auf dem Flugplatz Quartier bezogen. Und wollen nur eines: Fallschirmspringen.

Der als militärischer Sicherheitsbereich deklarierte Flugplatz Varrelbusch ist im Besitz des Bundes und kann jederzeit von der Bundeswehr als Übungsareal genutzt werden. Da sich dort die Soldaten der verlässlichen Unterstützung der regionalen Feuerwehren sicher sein können, fädelte der an den Deutschen Reservistenverband in Ostfriesland „angebundene“ Presseoffizier Horst Wilken, seit langen Jahren der „PINK-Truppe“ zugehörig, dieses Dankeschön der besonderen Art ein. Wobei die Maschinen des Unternehmens auch in die Ausbildung militärischer Fallschirmjäger der Bundeswehr in einer Ausbildungseinrichtung des Heeres im bayerischen Altenstadt eingebunden sind.

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