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Cloppenburger erfüllen Weihnachtswünsche von 430 bedürftigen Kindern und Jugendlichen

Erstmals war das Familienbüro der Stadt an der "Wunschkugelaktion" beteiligt, das auch geflüchtete Familien betreut. Für viele dieser Kinder sind Weihnachten und Geschenke etwas ganz Neues.

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Freuen sich über die rege Beteiligung an der Aktion: Helmut Roskam (St. Vincenzhaus), Ines Luthmann (Sozialdienst katholischer Frauen) und Hubert Kulgemeyer (Cl Marketing). Foto: Niemeyer

Freuen sich über die rege Beteiligung an der Aktion: Helmut Roskam (St. Vincenzhaus), Ines Luthmann (Sozialdienst katholischer Frauen) und Hubert Kulgemeyer (Cl Marketing). Foto: Niemeyer

430 Wunschzettel hingen an den Weihnachtsbäumen, geschrieben von Kindern und Jugendlichen, für die Geschenke unter dem Weihnachtsbaum nicht selbstverständlich sind. Dank der Wunschkugelaktion werden ihre Wünsche erfüllt und sie dürfen sich über Geschenke freuen, darunter zum Beispiel XXL-Teddys oder Lego-Spielzeug.

Die Kinder und Jugendlichen kommen aus den Wohngruppen des St. Vincenzhauses und aus benachteiligten Familien. Sie hatten sich an der mittlerweile traditionellen Wunschkugelaktion beteiligt, die die CM Cloppenburg Marketing GmbH gemeinsam mit dem St. Vincenzhaus, dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), dem Familienbüro der Stadt und der Diakonie durchgeführt hat.

Die Wunschzettel der Kinder waren in sechs Geschäften (AS Wasserbetten, GZM Belling, Haushaltswaren Bley, den Buchhandlungen Terwelp und Thalia sowie "b-Druckbar") an Weihnachtsbäumen aufgehängt worden. Interessierte Kunden haben die Wunschzettel abgeholt, das jeweilige Geschenk besorgt und schön verpackt wieder zurückgebracht.

Für viele Kinder sind Geschenke selten

"Es freut uns besonders, dass diese Aktion für viele Bürger schon fester Bestandsteil der Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest ist", sagt CM-Geschäftsführer Hubert Kulgemeyer. Kunden hätten schon weit im Vorfeld gefragt, wann die Wunschzettel endlich kommen oder hatten sich in den Geschäften Wunschzettel reservieren lassen. Zum Teil würden sich Firmen oder Abteilungen von Behörden an der Aktion beteiligen.

Die Vertreter der an der Wunschkugelaktion beteiligten Geschäfte und Institutionen. Foto: NiemeyerDie Vertreter der an der "Wunschkugelaktion" beteiligten Geschäfte und Institutionen. Foto: Niemeyer

Die Mitwirkenden selbst zeigen sich von der hohen Nachfrage beeindruckt. "Es ist schon eine tolle Sache, dass sich so viele Menschen bereit erklären, einem fremden Kind zu Weihnachten eine kleine Freude zu machen", sagte Helmut Roskam, stellvertretender Wohnheimleiter des St. Vincenzhauses. "Die Kinder sind sehr dankbar", ergänzt Ines Luthmann vom SkF, denn es gäbe viele Familien, in denen Geschenke zu Weihnachten sehr rar sind. Das wisse sie auch von ihren Kolleginnen, die die Familien betreuen.

Erstmals bei der Aktion dabei war das Familienbüro, das auch Flüchtlingsfamilien betreut. Für viele dieser Kinder aus den unterschiedlichsten Regionen und Kulturen der Welt sind Weihnachten und Geschenke etwas ganz Neues. So gab es hier auch leichte Schwierigkeiten beim Ausfüllen der Wunschzettel. "Aber wir haben alles auch mit Unterstützung von Cloppenburger Geschäften hinbekommen", sagt Kulgemeyer.

Landkreis übernimmt 50 Gutscheine

Ein dickes Lob erteilte Kulgemeyer Karin Hermeling und ihren Kollegen vom Landkreis Cloppenburg. Als sich Anfang Dezember die Diakonie an die CM gewandt hatte, weil deren Wunschkugelaktion wegen Corona ausgefallen war, übernahm Karin Hermeling gleich 50 Wunschzettel der Diakonie, verteilte sie an die Mitarbeiter im Kreishaus und sorgte für unbürokratische Unterstützung.

"Jetzt kann Weihnachten kommen", sagte der CM-Geschäftsführer und glaubt, dass die Mädchen und Jungen, die einen Wunschzettel geschrieben haben, schon ganz gespannt sind, ob ihr Wunsch auch erfüllt wurde: "Sie werden bestimmt große Augen machen, wenn sie die liebevoll verpackten Pakete endlich öffnen dürfen und ihr Geschenk entdecken. Im Namen der Kinder danke ich allen Spendern und den Geschäftsleuten, die die Aktion unterstützt haben."

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