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Cloppenburger 7-Tage-Inzidenz sinkt leicht

Valide Angaben zum Kreis Vechta sind aktuell nicht möglich. Bereits am Mittwoch sind keine belastbaren Fallzahlen greifbar gewesen. Nun gibt es wohl auch eine Störung in der Meldekette. (mit Video)

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Etwa 800 Menschen haben das neu eröffnete Testzentrum am Vechtaer Rasta-Dome am Mittwoch aufgesucht. Angeboten wird ein Drive-In. Foto: Duzat

Etwa 800 Menschen haben das neu eröffnete Testzentrum am Vechtaer Rasta-Dome am Mittwoch aufgesucht. Angeboten wird ein Drive-In. Foto: Duzat

Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cloppenburg ist am Donnerstag leicht gesunken. Das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 464,0 (Vortag 475,0). Das ist weiterhin mit deutlichem Abstand der höchste Wert in ganz Niedersachsen – vor Salzgitter mit 404,4. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat am Mittwochnachmittag 113 neue Coronafälle gemeldet.

Belastbare Zahlen für den Landkreis Vechta sind hingegen aktuell nicht möglich. Das Robert-Koch-Institut hat am Donnerstagmorgen zwar eine 7-Tage-Inzidenz von 255,4 gemeldet. Allerdings basiert die Berechnung nicht auf einem tagesaktuellen Datensatz. Die Zahl der nachgewiesenen Fälle datiert vom 1. Dezember. Daten vom 2. Dezember fehlen hingegen. Schon am Mittwochnachmittag gab es Ungereimtheiten bei der vom Landkreis Vechta veröffentlichten Corona-Statistik. Auf Anfrage von OM Online ist die ursprünglich gemeldete Zahl von Neuinfektionen binnen 24 Stunden von 73 auf 93 korrigiert worden. Gleichzeitig ist auf statistische Korrekturen verwiesen worden, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der neuen Coronazahlen noch nicht abgeschlossen waren. Die zuvor veröffentlichten Zahlen sind bereits auf der Internetseite des Landkreises zurückgezogen worden.

Derweil ist auf das neue Testzentrum am Rasta-Dome in Vechta zur Eröffnung gleich eine Blechlawine zugerollt. Etwa 800 Menschen hätten sich im Laufe des Tages im „Drive-in“ auf das Coronavirus testen lassen, bilanzierte Betreiber Magnus Westerkamp am Mittwochabend. Er zeigte sich mit dem Ablauf insgesamt zufrieden, wenngleich es noch Optimierungsbedarf geben dürfte. Einige Kunden bemängelten die Wartezeit. Grund dafür war laut Betreiber die hohe Zahl an Teilnehmern, die sich vorher nicht online angemeldet hatten. Die Registrierung vor Ort führte zu Verzögerungen. 

Der Leitindikator „Hospitalisierung“, der auf den Daten aller Krankenhäuser in Niedersachsen basiert, liegt am Donnerstag weiterhin oberhalb des Grenzwertes von 6 für Warnstufe 2 – ist aber gesunken. Laut aktuellen Angaben liegt der Wert bei 7,2 (Vortag: 7,3).

Gleichzeitig stagniert die landesweite Intensivbettenquote. Der Indikator, der den Anteil von Covid-19-Patienten auf den Intensivstationen in Niedersachsen abbildet, liegt am Donnerstag bei 9,9 Prozent und damit nur noch ganz knapp unter dem Schwellenwert für Warnstufe 2 an. Dieser liegt bei 10 Prozent.

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