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Cloppenburger 7-Tage-Inzidenz schnellt wieder in die Höhe

Mit 174,0 meldet das Landesgesundheitsamt für den Kreis Cloppenburg am Freitag den landesweit zweithöchsten Wert. Im Kreis Vechta ist die 7-Tage-Inzidenz hingegen weiter gesunken.

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Symbolfoto: dpa

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Der Inzidenzwert für den Landkreis Cloppenburg ist am Freitag der zweithöchste in ganz Niedersachsen - hinter der Stadt Salzgitter. Das zeigen die Zahlen, die das Landesgesundheitsamt am Freitag veröffentlicht hat. Demnach ist die 7-Tage-Inzidenz nach einem Abwärtstrend während und nach der Osterfeiertage jetzt wieder in die Höhe geschnellt und liegt jetzt bei 174,0. Im Landkreis Vechta ist der Inzidenzwert hingegen jetzt den 4. Tag in Folge gesunken - auf jetzt 139,3.

Die Zahlen für den Landkreis Cloppenburg im Detail: Die 7-Tage-Inzidenz hat im Vergleich zum Vortag (147,1) einen großen Sprung nach oben gemacht - auf 174,0. Damit liegt der Landkreis jetzt auch wieder über dem 150er-Grrenzwert. Ab diesem wird werden laut aktueller Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen die Landkreise in die Pflicht genommen mit einer Ausgangssperre auf die Infektionszahlen zu reagieren.

Aktuell gibt es bereits eine nächtliche und kreisweite Ausgangsbeschränkung, die entsprechende Allgemeinverfügung der Kreisverwaltung läuft aber am kommenden Sonntag aus. Noch am Freitag soll feststehen, ob die Ausgangssperre - auch mit Blick auf ein Urteil des Oberwaltungsgerichtes Lüneburg - in die Verlängerung geht. Auch wenn der Landkreis Cloppenburg zwischenzeitlich unterhalb der 150er-Marke lag - formell hat sich laut Corona-Verordnung an der eigentlichen Verpflichtung nichts geändert. Denn der Landkreis hätte den Grenzwert an 3 aufeinander folgenden Tagen unterschreiten müssen. Dies war aber nur am Donnerstag der Fall.

Die aktuelle Berechnung der 7-Tage-Inzidenz basiert auf 297 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. In der aktuellen Statistik des Landesgesundheitsamtes werden 9179 Gesamtfälle aufgeführt - das sind 103 mehr als am Vortag. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat in seinem letzten Corona-Update am Donnerstagnachmittag 82 Neuinfektionen und 9146 Gesamtfälle gemeldet. Es ist deshalb davon ausgehen, dass dem Landesgesundheitsamt bereits verhältnismäßig viele neue Corona-Fälle aus Cloppenburg gemeldet wurden, die die Kreisverwaltung wiederum am Freitagnachmittag veröffentlichen wird. Erfahrungsgemäß ist dann mit einer relativ hohen Zahl von neuen positiven Testergebnissen zu rechnen.

Für die Einstufung als Hochinzidenzkommune werden diese jeweils tagesaktuell gemeldeten 7-Tage-Inzidenzen veröffentlicht (nachträgliche Korrekturen werden nicht berücksichtigt):

  • Samstag (3. April): 214,4
  • Sonntag (4. April): 242,0
  • Montag (5. April): 204,5
  • Dienstag (6. April): 182,8
  • Mittwoch (7. April): 164,6
  • Donnerstag (8. April): 147,1
  • Freitag (9. April): 174,0

Die Zahlen für den Landkreis Vechta im Detail: Die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag (147,0) gesunken - auf 139,3. Damit setzt sich der sinkenden Trend seit Dienstag fort und hat sich nun auch relativ deutlich vom 150er-Grenzwert entfernt. Derzeit spielt der allerdings auch im Landkreis Vechta eine untergeordnete Rolle. Denn die Vechtaer Kreisverwaltung hat nach einer juristischen Prüfung auf eine nächtliche Ausgangssperre kurz vor der eigentlich geplanten Einführung wieder Abstand genommen.

Die aktuelle Berechnung der 7-Tage-Inzidenz basiert auf 199 Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen. In der aktuellen Statistik des Landesgesundheitsamtes werden 6812 Gesamtfälle aufgeführt - das sind 56 mehr als am Vortag. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Donnerstagnachmittag 57 Neuinfektionen und 6822 Gesamtfälle gemeldet

Für die Einstufung als Hochinzidenzkommune werden diese jeweils tagesaktuell gemeldeten 7-Tage-Inzidenzen veröffentlicht (nachträgliche Korrekturen werden nicht berücksichtigt):

  • Samstag (3. April): 183,5
  • Sonntag (4. April): 163,8
  • Montag (5. April): 172,3
  • Dienstag (6. April): 162,4
  • Mittwoch (7. April): 158,9
  • Donnerstag (8. April): 147,0
  • Freitag (9. April): 139,3 

Die landesweite 7-Tagesinzidenz ist im Vergleich zum Vortag (84,9) nach einem mehrtägigen Abwärtstrend erstmals wieder gestiegen - auf jetzt 89,5. Demnach haben die niedersächsischen Gesundheitsämter binnen 24 Stunden 2026 Neuinfektionen nach Hannover gemeldet. Die Zahl der Todesfälle, die in Zusammenhang mit einer Infektion stehen, ist um 20 auf 5000 gestiegen. Die 7-Tage-Inzidenzen in den Nachbarlandkreisen:

  • Landkreis Osnabrück: 86,9
  • Landkreis Oldenburg: 114,6 (Hochinzidenzkommune)
  • Landkreis Diepholz: 71,4
  • Landkreis Emsland: 119,3 (Hochinzidenzkommune)
  • Landkreis Ammerland: 66,5
  • Landkreis Leer: 123,0 (Hochinzidenzkommune)

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