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Cloppenburg und Vechta bleiben an der Spitze des Infektionsgeschehens im Land

Die 7-Tage-Inzidenz ist am Dienstag im Kreis Cloppenburg gesunken, im Kreis Vechta gestiegen. Die Hospitalisierung in Niedersachsen steigt weiter auf 7,6.

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Symbolfoto: dpa

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Ab Mittwoch greift in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta die Warnstufe 2 und damit einhergehend die Verschärfung auf 2G-Plus. Zumindest auf lokaler eben bleibt es dabei: Die Vorzeichen stehen weiter auf Warnstufe 3, weil die 7-Tage.Inzidenzen deutlich über 200 liegen. Die Landkreise Cloppenburg und Vechta stehen auch am Dienstag an der Spitze des Infektionsgeschehens in Niedersachsen.

Das Robert-Koch-Institut meldet am Dienstag für den Landkreis Cloppenburg eine 7-Tage-Inzidenz von 436,2. Damit ist der Wert im Vergleich zum Vortag (457,6) gesunken - ist aber immer noch der höchste in Niedersachsen vor Salzgitter mit 403,4. Das Cloppenburger Gesundheitsamt hat am Montagnachmittag 146 neue Coronafälle gemeldet.

Im Landkreis Vechta liegt die 7-Tage.Inzidenz laut Berechnung des RKI am Dienstag bei 380,7. Damit ist der Wert im Vergleich zum Vortag (375,8) leicht gestiegen und ist aktuell der vierthöchste in Niedersachsen. Das Vechtaer Gesundheitsamt hat am Montagnachmittag 111 neue Coronafälle gemeldet.

Der Leitindikator „Hospitalisierung“, der auf den Daten aller Krankenhäuser in Niedersachsen basiert, liegt am Dienstag weiterhin oberhalb des Grenzwertes von 6 für Warnstufe 2. Laut aktuellen Angaben liegt der Wert bei 7,6 (Vortag: 7,4). Die Hospitalisierungsrate ist in den letzten Tagen kontinuierlich angestiegen.

Derweil ist die landesweite Intensivbettenquote ebenfalls gestiegen. Der Indikator, der den Anteil von Covid-19-Pateinten auf den Intensivstationen in Niedersachsen abbildet, liegt am Dienstag die 9,7 Prozent (Vortag: 9,4 Prozent). Damit nähert sich dieser Messwert für das Warnstufen-System nun ebenfalls dem Schwellenwert für Warnstufe 2 an. Dieser liegt bei 10 Prozent.

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