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"Christkind" Martha eröffnet die Dammer Weihnachtsaktion

Viele Schaulustige hatten sich auf dem Platz vor dem Haus Leiber eingefunden. Von den Jagdhornbläsern und der 9 Jahre alten Martha Wessel ließen sie sich in eine adventliche Stimmung versetzen.

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Martha Wessel ist seit Freitag offiziell als Dammer Christkind im Dienst. Foto: Lammert

Martha Wessel ist seit Freitag offiziell als Dammer Christkind im Dienst. Foto: Lammert

Welch ein stimmungsvoller Auftakt der Weihnachtsaktion des Dammer Handels- und Gewerbevereins (HGV) um seinen Vorsitzenden Michael Rechtien und des Stadtmarketings am Freitag: Die Jagdhornbläser spielten unter der Leitung Reinhard Niebur-Ossenbecks vor der Scheune Leiber zunächst adventliche Lieder.

Dann sprach das neue Dammer Christkind Martha Wessel ein Gedicht und rief die Menschen zum Miteinander auf. Das Gedicht hatte die 9-Jährige tadellos auswendig gelernt. Eigentlich hatte sie schon letztes Jahr zum Christkind werden sollen. Doch 2 Tage vor der Veranstaltung kam wegen der Corona-Pandemie die Absage der offiziellen Eröffnung der Weihnachtsaktion.

Martha Wessel hütete Christkind-Geheimnis ein Jahr lang

Martha Wessel hütete ein Jahr lang das Geheimnis, dass sie das inzwischen 6. Dammer Christkind ist. Um so überraschter waren vor allem ihre Mitschüler, als sie um 18 Uhr in einem der Fenster des Hauses Leiber erschien und nach ihrem Gedicht den Start für die Illumination des 9,70 Meter hohen, von der Familie Abel im Auwinkel gestifteten Weihnachtsbaumes gab.

Wunderschön illuminiert: Der 9,70 Meter hohe Weihnachtsbaum vor dem Haus Leiber erstrahlt nun bis zum 2. Januar abends im Lichterglanz. Foto: LammertWunderschön illuminiert: Der 9,70 Meter hohe Weihnachtsbaum vor dem Haus Leiber erstrahlt nun bis zum 2. Januar abends im Lichterglanz. Foto: Lammert

Zuvor hatte Christoph Bornhorst, Fachbereichsleiter Bürgerservice und Soziales im Rathaus, die zahlreichen Schaulustigen begrüßt und betont, gerade in so schwierigen Zeiten wie den aktuellen sei die weihnachtliche Beleuchtung der Innenstadt wichtig. "Wir brauchen Licht als Zeichen des Friedens." Und es sei ein Zeichen für eine friedliche Adventszeit.

Allerdings tragen die Stadt und der HGV bei der Weihnachtsbeleuchtung der Energiekrise Rechnung. So gibt es weniger Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt. Auch werden die Lichter abends früher ausgeschaltet als in den Vorjahren. Und: Der letzte Tag der Weihnachtsbeleuchtung ist der 2. Januar.

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