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"Charlys Kinderparadies" ist eröffnet: Das erwartet die Kinder

Seit einigen Wochen ist die Kita unweit des Neuenkirchener Rathauses in Betrieb. Leiterin Ulrike Droste-Bohne gewährte einen Blick in die mobile Einrichtung.

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Sehr zufrieden mit den ersten Wochen in der Kita "Charlys Kinderparadies" ist die Leiterin Ulrike Droste-Bohne. Foto: Oevermann

Sehr zufrieden mit den ersten Wochen in der Kita "Charlys Kinderparadies" ist die Leiterin Ulrike Droste-Bohne. Foto: Oevermann

Zentraler in Neuenkirchen geht es kaum: In Sichtweite des Rathauses hat die neueste Kita im Gemeindegebiet ihr provisorisches Zuhause gefunden. Noch sind nicht alle Arbeiten abgeschlossen, die Kindern stört das allerdings wenig. Genauso wenig wie das Spielen und Toben in einer Containeranlage.

Seit dem 24. Oktober ist die Kita in Trägerschaft des Verbundes Sozialer Dienste (VSD) aus Bad Essen in Betrieb. Erst am 21. Oktober habe die Genehmigung vorgelegen, erklärte der zuständige Amtsleiter der Gemeinde Neuenkirchen-Vörden Niko Timphaus. Auch daran zeigt sich: Der Bedarf an Kita-Plätzen in der stetig wachsenden Gemeinde ist groß.

Neue Kita bietet Platz für 50 Kinder

Abhilfe schafft nun "Charlys Kinderparadies". Zwei Gruppen mit jeweils 25 Plätzen können dort untergebracht werden. Die ursprünglichen Planungen, eine weitere halbe Notgruppe im Bedarfsfall bereitzustellen, sei jedoch aus rechtlichen Gründen nicht mehr möglich gewesen. Bislang haben sich 32 Kinder für die mobile Kita angemeldet.

Ein Blick in einem Gruppenraum der neuen Kita. Foto: OevermannEin Blick in einem Gruppenraum der neuen Kita. Foto: Oevermann

„Wir sind aktuell in der Eingewöhnung“, sagte die Leiterin der neuen mobilen Einrichtung, Ulrike Droste-Bohne. In dieser befinden sich zurzeit 21 Kinder. Die weiteren Kinder werden ab der nächsten Woche in der für 5 Jahre als Provisorium angedachten Kita betreut.
Bislang sei das Feedback aus der Elternschaft sehr positiv – Containerfeeling hin oder her. Wobei ein „Containerfeeling“ käme gar nicht auf, meinte Droste-Bohne, die zuvor in der katholischen Kita St. Paulus in Vörden tätig war. Dank der angebrachten Akustikdecken sei es kaum zu merken, dass sich die Räume innerhalb einer Containeranlage befinden.

Da ist selbst der Bürgermeister etwas neidisch

Davon ist auch Bürgermeister Ansgar Brockmann überzeugt, der sich sogar ein bisschen neidisch auf die sehenswerten, lichtdurchfluteten Räume in Sichtweite seines eigenen Büros im Rathaus zeigte. Beim Mobiliar für die Gruppenräume halfen die umliegenden Kitas aus – sehr zur Freude von Leiterin Ulrike Droste-Bohne. Die Lieferung hatte sich verzögert. Neben den großzügigen und hellen Gruppenräumen, werden noch ein Kreativraum und ein Ruheraum hergerichtet. Der für die Notgruppe angedachte Gruppenraum wird zudem als Bewegungsraum für die Kindern umgestaltet.

Erfreulich abgelaufen ist auch die Personalsuche. „Sehr viele Bewerbungen sind bei uns eingegangen“, berichtet Droste Bohne. Insgesamt sind sechs pädagogische Mitarbeiter in der Kita beschäftigt. Wichtig sei ihr und ihren Mitarbeitern, dass gruppenübergreifend gearbeitet werde. "Die Kindern sollen selbst entscheiden, mit wem sie spielen", so Droste-Bohne.

Der Rollrasen wurde bereits verlegt, lediglich die Spielgeräte fehlen noch. Der ehemalige Sandhügel und jetzige Erdwall wird auf Wunsch der Kita im neuen Spielplatz mit eingebunden.  Foto: OevermannDer Rollrasen wurde bereits verlegt, lediglich die Spielgeräte fehlen noch. Der ehemalige Sandhügel und jetzige Erdwall wird auf Wunsch der Kita im neuen Spielplatz mit eingebunden.  Foto: Oevermann

In der Fertigstellung befindet sich auch der Außenbereich. Dort wurde nun Rollrasen vom Bauhof der Gemeinde verlegt. Die Spielgeräte werden Ende November erwartet.

Ab nächster Woche wird auch die Küche seine Verwendung findet. Der Ganztagsbereich wird geöffnet. Bereitgestellt wird das Essen von der Gastwirtschaft Kruse "Zum Hollotal" aus Grapperhausen. Ein wichtiger Bestandteil der Kita ist auch das gemeinsame Frühstücken mit den Kindern. "Wir werden vom Hofladen Lichtblick mit regionalen Bioprodukten beliefert. Aufschnitt erhalten wir von der Fleischerei Sostmann. Die Eltern bezahlen hierfür einen monatlichen Beitrag", erklärte Droste-Bohne.

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