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Carsharing: Angebot soll auf Kreisgebiet ausgeweitet werden

Verwaltungen und Unternehmen sollen mit einbezogen werden. Sie sind eingeladen zu einer ersten Infoveranstaltung am 18. Mai in der Cloppenburger Stadthalle.

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Bedarf ist da: In Cloppenburg wird das Angebot seit dem September vergangenen Jahres gut angenommen.   Foto: Hermes

Bedarf ist da: In Cloppenburg wird das Angebot seit dem September vergangenen Jahres gut angenommen.   Foto: Hermes

Die Einführung eines (E)-Carsharing-Angebots für das gesamte Kreisgebiet plant das Autohaus Südbeck. Bereits im September 2021 hatte der Betrieb die Möglichkeit im Stadtgebiet geschaffen, dass Bürger sich per App ein Auto stundenweise anmieten können.

Damit ein kreisweites System entstehen kann, benötige es nach Angaben der Verantwortlichen eine strukturierte Vorgehensweise. Wichtig sei dabei die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Verwaltungen aus dem Landkreis Cloppenburg. Sie sollen „zum einen eine Grundauslastung gewährleisten und zum anderen möglicherweise auch eigene Fahrzeuge in das System einbringen“.

Konzept wird in der Stadthalle vorgestellt

Eine entsprechende Informationsveranstaltung für Unternehmen findet am 18. Mai (Mittwoch) von 15 bis 17 Uhr in der Cloppenburger Stadthalle statt. „Unter anderem wird dann erklärt, wie das Konzept funktioniert und wie sich die Unternehmen einbringen“, teilt Andreas Raker von der Südbeck-Geschäftsführung mit.

Mit im Boot sind auch die Verwaltungen von Stadt und Landkreis, unter anderem werde Bürgermeister Neidhard Varnhorn einen Impulsvortrag halten. Der Hauptteil liege bei der Firma „EcoLibro“, die das Konzept geschrieben hat und es auch begleiten wird.

Im Zentrum des Angebots sollen die Unternehmen und institutionellen Nutzer stehen. „Hierzu erhalten in einem ersten Schritt zehn Unternehmen und Verwaltungen die Möglichkeit, ihre betrieblichen Mobilitätsvoraussetzungen und Sharing-Potenziale analysieren zu lassen“, teilen die Verantwortlichen weiter mit.

Kreis und Stadt wollen Mobilität auswerten lassen

Auch die Stadt und der Kreis Cloppenburg wollen ihre betriebliche Mobilität auswerten lassen. Geprüft werden soll unter anderem, inwieweit ein solches Angebot eine Ergänzung der betrieblichen Mobilität sein kann. Ziel sei das Schonen von Ressourcen.

Ein Bedarf scheint in der Region auch vorhanden zu sein. „Es wird gut angenommen“, sagte die zuständige Mobilitätsmanagerin, Julia Stainert, im Januar bei einer ersten Bilanz für das Stadtgebiet nach 5 Monaten.

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