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Carneval: Felix Meyer hört als Präsident auf

Der Dammer Carnevalsclub von 1991 meldet zwei personelle Wechsel im Vorstand. Nicht nur der Präsident macht Schluss, auch Kassenwart Jürgen Bley hat einen Nachfolger gefunden.

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Zwei, die aus ihren Ämtern scheiden: Felix Meyer (rechts) dankte Jürgen Bley, der 26 Jahre lang die Kasse des Dammer Carnevalsclubs mit viel Akribie verwaltet hat. Foto: Enneking

Zwei, die aus ihren Ämtern scheiden: Felix Meyer (rechts) dankte Jürgen Bley, der 26 Jahre lang die Kasse des Dammer Carnevalsclubs mit viel Akribie verwaltet hat. Foto: Enneking

Felix Meyer hört nach etwas mehr als 2,5-jähriger Tätigkeit als Präsident des Dammer Carnevalsclubs (DCC) von 1991 auf. Das hat er nach eigenen Angaben bei der Generalversammlung des DCC am Wochenende in der Hauptschulsporthalle bekannt gegeben. Als Ursache für den Amtsverzicht nannte er persönliche Gründe. Näher wollte er darauf nicht eingehen.

Den Meyer-Nachfolger wählt der DCC-Elferrat bereits am kommenden Freitag. Nach Worten des noch amtierenden Präsidenten, der weiter Mitglied des Elferrates bleiben wird, gibt es Anwärter. Wer nach dem neben dem des Prinzen wichtigsten Amt im DCC greifen will, ließ Felix Meyer offen.

Jürgen Bley hört nach 26 Jahren als Kassenwart auf

Einen Wechsel wird es am kommenden Freitag bei der Elferratssitzung auch auf dem Posten des Kassenwartes geben. Jürgen „Specker“ Bley gibt den Posten nach 26 Jahren ab.

Als Nachfolger ist Bernd Rechtien im Gespräch. Der amtierende Kassenwart hat ihn seit 2 Jahren auf eine mögliche Übernahme der Aufgabe intensiv vorbereitet.

Erneut für ihre Ämter kandidieren wollen dagegen Vizepräsident Sascha von Wahlde sowie Schriftführer Andreas Wehming. Auch über diese beiden Personalien werden die Elferratsmitglieder am kommenden Freitag abstimmen.

2 Präsenzveranstaltungen sind in 2021 geplant

Planungen laufen innerhalb des Elferrates nach Worten Felix Meyers für 2 Präsenzveranstaltungen in diesem Jahr. Allerdings stehen beide unter dem Vorbehalt, dass die Corona-Pandemie dem DCC keinen Strich durch die Rechnung macht.

Der Bayrische Frühschoppen am 3. Oktober (Sonntag) ist als Open-Air-Veranstaltung geplant. Wegen Corona soll er aber nicht wie gewohnt auf dem Gelände des „Fresh & Cool Getränkefachmarktes“ an der Lindenstraße stattfinden.

Es seien alternative Orte im Gespräch, eine endgültige Lösung gibt es aber noch nicht, hieß es. Wenn an dem Tag noch die Stufe 0 beziehungsweise 1 der Corona-Verordnung gelte, dürften bis zu 500 Personen im Rahmen der geltenden Vorgaben teilnehmen.

Carnevalssitzungen sollen am 12. und 13. November stattfinden

In den Startlöchern stehen auch die Büttenredner und Tanzgruppen, die bei den am 12. und 13. November (Freitag und Samstag) geplanten Sitzungen des DCC auftreten wollen. Sie fangen nach Angaben des Präsidenten nun mit den Vorbereitungen an.

Wegen Corona hat der Elferrat sich darauf verständigt in diesem Jahr – wenn es denn möglich ist – 2 Galasitzungen mit jeweils 500 Gästen anzubieten. Sie sollen eine Mischung zwischen klassischer Carnevalssitzung und Freaky Friday sein.

Der Freaky Friday, den der DCC als Sitzung für das junge und jüngere Publikum etabliert hat, wird demnach in diesem Jahr nicht stattfinden. Sollte Corona dem DCC aber einen Strich durch die närrische Galasitzungsrechnung machen, ist eine Onlinesitzung geplant.

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