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Caritas-Basar verbreitet vorweihnachtliche Stimmung

In Cloppenburg gehört die Veranstaltung für viele traditionell zur Vorbereitung auf den Advent. Nach 2 Jahren Corona-Pause konnte sie jetzt wieder stattfinden – wenn auch in kleinerer Form.

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Auch in diesem Jahr waren besonders Adventskränze und weihnachtliche Gestecke bei den Besuchern heiß begehrt. Foto: Dickerhoff

Auch in diesem Jahr waren besonders Adventskränze und weihnachtliche Gestecke bei den Besuchern heiß begehrt. Foto: Dickerhoff

Noch bevor der Weihnachtsmarkt in der Cloppenburger Innenstadt am Donnerstag startet, schlenderten am Sonntag (20. November) schon zahlreiche Menschen aus der Region am Ostring zwischen verschiedensten Ständen, um sich in Stimmung für die anstehende Adventszeit zu bringen. Traditionell veranstaltet die Caritas-Werkstatt für Menschen mit Behinderung ihren Weihnachtsbasar. In den vergangenen beiden Jahren konnte das Event nicht stattfinden. Die Corona-Pandemie machte hier einen Strich durch die Rechnung. Denn wegen Infektionsschutzes sollten sich nicht viele Menschen dicht an dicht drängen, um bei gutem Essen und Trinken das reichhaltige Angebot aus in der Werkstatt hergestellten festlichen Dekoartikeln, Vogelhäusern, Kerzen und anderen Dingen anzuschauen – und natürlich auch zu kaufen. 

Die 2-jährige Zwangspause hat die Sehnsucht nach dem Caritas-Basar auch offenbar gesteigert, denn schon kurz nach Eröffnung strömten die Menschen auf das Gelände der Werkstatt. Um 11 Uhr ging es los, um 11.15 Uhr waren die Parkplätze vorm Haus schon belegt und die Autos parkten rings umher. Dabei war die Veranstaltung doch nur als "Kleiner Basar" angekündigt. Grund dafür war die lange Unsicherheit, ob und in welchem Rahmen das Ganze überhaupt würde stattfinden können. Da so die Vorbereitungszeit deutlich kürzer ausfiel als sonst, wurde der Rahmen entsprechend angepasst.

Ausnahmsweise fand der Basar im Außenbereich statt

Der wohl größte Unterschied war dabei, dass die Veranstaltung im Außenbereich abgehalten wurde. Normalerweise wurden auch immer die weitläufigen Räumlichkeiten der Werkstatt genutzt. Doch durch das Verlegen an die frische Luft konnte das Ansteckungsrisiko gering gehalten werden. Außerdem kamen die zahlreichen Gäste so in den Genuss, ein paar wenige Schneeflöckchen vom Himmel fallen zu sehen. 

Gegen die dementsprechend niedrigen Temperaturen gab es vor Ort aber genügend kulinarische Gegenmittel. Ob Crêpes, gebratene Champignons, Flammlachs, Grillwaren oder sogar hausgemachter Grünkohl – das Angebot für den Magen stand dem eines "richtigen" Weihnachtsmarktes in nichts nach. Und auch Glühwein und Kinderpunsch durften natürlich nicht fehlen. Weihnachtliche Musik erklang aus den Boxen auf dem Gelände.

Auch Holzarbeiten, die die Beschäftigten der Caritas-Werkstatt hergestellt haben, wurden angeboten. Foto: DickerhoffAuch Holzarbeiten, die die Beschäftigten der Caritas-Werkstatt hergestellt haben, wurden angeboten. Foto: Dickerhoff

Doch auch, wenn sich ein Besuch schon allein für das leibliche Wohl gelohnt hätte, gab es doch den größten Andrang bei den Dekoartikeln. Vor allem Adventskränze und Co. standen hoch im Kurs. Schon wenige Minuten nach Beginn bildeten sich die Schlangen, um eines der begehrten Gestecke zu erstehen. Aber auch Dekoratives aus Holz sowie Vogelhäuschen lockten viele potenzielle Käufer an. Auch die Tombola oder ein Glücksrad erfreuten sich großer Beliebtheit. Die kleinen Besucher drängelten sich derweil ums Lagerfeuer, um Wärme, aber vor allem Stockbrot abzubekommen. Und für das Erinnerungsfoto gab es einen Stand, an dem Bilder vor weihnachtlicher Kulisse aufgenommen werden konnten. 

Angesichts des Andrangs beim Weihnachtsbasar der Caritas sollte jetzt ein Großteil der Cloppenburger mit ausreichend Dekoration ausgestattet sein. Der Advent kann also kommen. Und für diejenigen, die es nicht zum Cloppenburger Basar geschafft haben: am 1. Adventssonntag (27. November) gibt es noch die Möglichkeit, das Pendant in Altenoythe zu besuchen.

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