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Caritas-Adventsmarkt erstmals als Open-Air-Veranstaltung

Nach 2 Jahren Pause öffnet der Caritas-Verein Altenoythe diesmal die Gartentür seiner sozialen Arbeitsstätte für den traditionellen Adventsmarkt. Erwartet werden wieder rund 6000 Besucher.

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Vorfreude: Hannah Henken (von links), Produktionsleiter Christian Willer, Einrichtungsleiter Ludger Rohe und Lea Schöwe freuen sich darauf, am Sonntag wieder viele Gäste beim Adventsbasar begrüßen zu dürfen. Foto: Stix

Vorfreude: Hannah Henken (von links), Produktionsleiter Christian Willer, Einrichtungsleiter Ludger Rohe und Lea Schöwe freuen sich darauf, am Sonntag wieder viele Gäste beim Adventsbasar begrüßen zu dürfen. Foto: Stix

Die Aufregung in der Sozialen Arbeitsstätte des Caritas-Vereins ist fast mit Händen zu greifen. Das weihnachtliche Willkommensgesteck steht im Eingangsbereich, im angrenzenden Flur werden tannengrüne Girlanden aufgehängt, in allen Werkstätten wird konzentriert gearbeitet. Der Grund: Nach 2 Jahren Corona-Pause findet am Sonntag  (27. November) wieder der traditionelle Weihnachtsbasar in der Schulstraße 16 in Altenoythe statt.

Und obwohl die Abläufe und Aufgaben bekannt sind – auch 2020 und 2021 hatten sich die Werkstätten und die Einrichtungen der beruflichen Bildung auf dann letztlich abgesagte Adventsbasare vorbereitet – ist diesmal alles anders. Denn zum ersten Mal seit mehr als 40 Jahren findet die Veranstaltung überwiegend draußen statt. Deshalb stehen im Garten neben dem Gebäudekomplex jetzt Zelte und Weihnachtsbuden, deshalb klingt Weihnachtsmusik durch den Garten, warten Paletten darauf, zu Sitzgelegenheiten zu werden.

Eine Mischung aus Stress, Adrenalin und Spannung

"Wenn wir den Basar drinnen machen, müssen alle Besucher eine FFP2-Maske tragen", erläutert Produktionsleiter Christian Willer, bei dem die gesamte Planung zusammenlief. "Deshalb machen wir es jetzt außen, da geht es auch ohne Maske." Geplant war die Outdoor-Lösung auch 2020 und 2021 schon, da aber machten die gesetzlichen Vorgaben der Idee einen Strich durch die Rechnung. Das, so hofft Willer, wird dieses Jahr anders sein. "Ich glaube nicht, dass jetzt noch jemand kommt und den Basar absagt", ist er zuversichtlich.

Großes Angebot: Die Näherei hat Kissen, Decken, Taschen und vieles andere für den Adventsbasar produziert. Wiebke Boenicke, Manuela von Garrel, Johanna Heyer und Gaby Hartcke zeigen Peter Neiteler (Leiter berufliche Bildung, 2. von links) und Produktionsleiter Christian Willer ein paar der Produkte. Foto: StixGroßes Angebot: Die Näherei hat Kissen, Decken, Taschen und vieles andere für den Adventsbasar produziert. Wiebke Boenicke, Manuela von Garrel, Johanna Heyer und Gaby Hartcke zeigen Peter Neiteler (Leiter berufliche Bildung, 2. von links) und Produktionsleiter Christian Willer ein paar der Produkte. Foto: Stix

In die Vorbereitung sind letztlich alle rund 330 Mitarbeiter und Beschäftigten des Standortes einbezogen. Dementsprechend sei auch die Vorfreude im ganzen Haus zu spüren, sagt Einrichtungsleiter Ludger Rohe. "Irgendwann, wenn klar ist, wer was macht, kommt der Moment, an dem das Fieber ausbricht und alle sich darauf freuen", erzählt er. "Die Stimmung ist eine Mischung aus Stress, Adrenalin und Spannung." Auch die Altenoyther selbst sind involviert. Die Feuerwehr organisiert die Verkehrsführung, die Vereine stellen Weihnachtsbuden zur Verfügung, Kinder aus der Nachbarschaft nutzen die Gelegenheit, selbst kleine Flohmärkte vor ihrem Haus zu veranstalten.

Schmuck für drinnen und draußen haben (von links) Markus Schmidt, Mathias Kreuzkam und Timo Schweppe in der Schlosserei hergestellt. Foto. StixSchmuck für drinnen und draußen haben (von links) Markus Schmidt, Mathias Kreuzkam und Timo Schweppe in der Schlosserei hergestellt. Foto. Stix

Mehr als 6000 Besucherinnen und Besucher kommen erfahrungsgemäß zu dem Adventsbasar. "Aber nicht nur aus der Region", erzählt Rohe: "Es kommen auch Gäste aus Hamburg und der Wesermarsch eigens für unseren Basar nach Altenoythe." Und sie sollen auch in diesem Jahr die ganze Palette der Eigenproduktionen erkunden und kaufen können. Im Angebot sind selbst gebaute Krippen, Nikoläuse aus Holz, Kerzen, viele neue Produkte aus der Näherei, Feuerschalen und Schmuckgitter aus der Schlosserei und vieles mehr. "Mein Highlight ist der nachhaltige Gewürzadventskalender", erzählt Willer. 180 Stück davon gibt es, Nachschub ist nicht vorgesehen. "Wir müssen die jetzt schon mit Händen und Füßen verteidigen", freut er sich über die Nachfrage.

Kein Weihnachten ohne Kerzen: Anke Weidner (von links), Sabine Spille, Verena Blome und Ralf Tammen haben den wohl wichtigsten Festschmuck palettenweise produziert. Foto: StixKein Weihnachten ohne Kerzen: Anke Weidner (von links), Sabine Spille, Verena Blome und Ralf Tammen haben den wohl wichtigsten Festschmuck palettenweise produziert. Foto: Stix

Für die kleinen Gäste gibt es ein Karussell und eine Hüpfburg, bei der Tombola gibt es viele in der Region produzierte Preise zu gewinnen. "Da sind wir diesmal viel nachhaltiger, viel umweltbewusster", versichert Willer. An der Grillbude kann man sich stärken, Kaffee und Kuchen gibt es im großen Speisesaal. "Und da", versichert Rohe, "ist es dann auch schön warm."

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