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Cappelns Jugendzentrum feiert demnächst Wiedereröffnung

Der Jugendtreff musste wegen der Coronapandemie vorübergehend schließen. Jetzt öffnet er wieder seine Türen. Die Teenager sollen bei der Umgestaltung selber mitreden können.

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Freuen sich auf Neustart: Heidjer Schwegmann (von links), Jennifer Werrelmann, Marcus Brinkmann. Foto: Röben

Freuen sich auf Neustart: Heidjer Schwegmann (von links), Jennifer Werrelmann, Marcus Brinkmann. Foto: Röben

Ab dem 21. September können Jugendliche wieder das Jugendzentrum Cappeln (JuCa) besuchen. Zu diesem Anlass wird die bestehende Kooperation zwischen der Gemeinde Cappeln und dem Leinerstift Ems Region ausgeweitet. Zuvor hatte die Organisation – der Verein ist eine diakonische Einrichtung und ein freier Träger verschiedener sozialer Angebote – die Gemeinde bereits bei der Flüchtlingsberatung unterstützt. Er freue sich, mit dem Leinerstift einen erfahrenen Partner für das Projekt gefunden zu haben, sagt Bürgermeister Marcus Brinkmann beim Ortstermin. 

Jennifer Werrelmann wird die Jugendtreffleitung übernehmen. Sie lädt die Jugendlichen dazu ein, bei der Gestaltung des JuCas mitzuwirken. Ihr sei es wichtig, dass Ideen und Konzepte rund um den Treff gemeinsam mit den Jugendlichen ausgearbeitet werden. Der Fokus liege auf der Identifikation der Jugendlichen mit dem Zentrum. 

Heidjer Schwegmann, Einrichtungsleiter vom Leinerstift, hebt die gute Vernetzung zwischen dem Jugendtreff und anderen Beratungsarbeiten der Jugendpflege hervor. So unterstütze auch die Oberschule Cappeln die Neueröffnung des Jugendtreffs. Das Projekt werde an der Schule vorgestellt. Zudem habe die Oberschule sich dazu bereit erklärt, Räumlichkeiten wie beispielsweise Werkstätten zur Verfügung zu stellen.

Vorerst an 2 Tagen in der Woche geöffnet

Im April 2017 öffnete das Jugendzentrum erstmals, pandemiebedingt konnten jedoch lange Zeit keine Veranstaltungen mehr stattfinden. Die Jugendlichen haben unter dem fehlenden Austausch sehr gelitten, sagt Bürgermeister Brinkmann.

In der Phase der Zwangspause sei am Gebäude einiges passiert: Im Sommer seien die Außenbereiche um eine Feuer- und eine Entspannungsecke erweitert worden. Inzwischen sei auch eine Corona-Teststation in das Gebäude eingezogen, die weiterhin parallel betrieben werde. Erst wenn der Jugendtreff größer werden sollte, müsse man sich laut Brinkmann Gedanken über etwaige Ausweichmöglichkeiten für das Testzentrum machen. 

Das JuCa wird vorerst an 2 Tagen in der Woche geöffnet sein: Jugendliche können das Zentrum mittwochs zwischen 16.30 und 18.30 Uhr sowie samstags zwischen 14 und 17 Uhr besuchen. 

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