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Busse halten in Essen bald nur noch am ZOB

Warum? Das erklärt Bürgermeister Kreßmann. Und er hat weitere Neuigkeiten für seine Bürgerinnen und Bürger.

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Halten bald nicht mehr am Markt: Die Buslinien werden an den ZOB verlegt. Foto: Meyer

Halten bald nicht mehr am Markt: Die Buslinien werden an den ZOB verlegt. Foto: Meyer

Busfahrer in Essen aufgepasst: Die Linien, die bislang vom Marktplatz in unterschiedliche Richtungen abfahren, werden ab dem 25. August an den Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) vor der Grundschule verlegt. Der Marktplatz werde dann nicht mehr von diesen Bussen angefahren, teilt Bürgermeister Heiner Kreßmann mit.

Betroffen sind die Linien 939 (Richtung Quakenbrück), 694 (Vechta) und 916 (Gemeindeverkehr). Der Moobil-Plus-Bus hält neben den bestehenden Stationen demnächst zusätzlich am ZOB. Der Busbahnhof ist inzwischen so gut wie fertig und soll nach den Sommerferien in den Komplettbetrieb genommen werden. Die noch fehlenden Radständer würden im August aufgestellt, erklärt Kreßmann.

Der Umbau der Grundschule dürfte sich dagegen noch bis in den Herbst hinziehen. Aus unterschiedlichen Gründen war es zu zeitlichen Verzögerungen gekommen. Im Wesentlichen dürfte der Material- und Personalmangel in der Baubranche verantwortlich sein. Die Arbeiten finden ausschließlich im Altbau statt. Das neue Lernhaus konnte bereits im vergangenen Jahr bezogen werden.

Kreisverkehr wird ab Mitte August gebaut

Ein wenig verspäten wird sich auch der Bau des Kreisverkehrs in der Ortsmitte. Die Arbeiten sollen Mitte August beginnen. Die Kreuzung Lange Straße/Schulstraße/Ahauser Straße wird dann für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt. Die Gemeinde treibt derzeit außerdem die Planungen für die Sanierung des südlichen Teils der Lange Straße voran. Für die Umgestaltung des Marktplatzes liege bald ein Konzept vor, erklärt Kreßmann.

Der Verwaltungschef sagte gegenüber OM-Online, dass die Gemeinde derzeit die Einsparmöglichkeiten auslote, um im Winter weniger Energie zu verbrauchen. Konkrete Maßnahmen nannte er zwar nicht, betonte aber, sich schmerzhafte Einschnitte vorstellen zu können. "Wenn man es mit dem Sparen ernst meint, muss man dazu bereit sein." Kreßmann sieht die Gemeinde durch die Gaskrise vor große Herausforderungen gestellt. Gemeinsam mit den anderen Gemeinden im Alten Amt Löningen werde jetzt ein Energiekonzept erarbeitet. Die vier Kommunen wollen unter anderem einen gemeinsamen Klimaschutzmanager einstellen.

Kreßmann: Bautätigkeit sinkt

Kreßmann geht davon aus, dass sich die Bautätigkeit im Baugebiet an der Cloppenburger Straße wegen der unsicheren Wirtschaftslage verlangsamt. Er sieht darin aber auch Vorteile. "Der Druck sinkt. Künftige Bauwillige können in einem Jahr zu uns kommen und sich ein Grundstück aussuchen. Wir als Gemeinde sind ebenfalls nicht mehr getrieben, sondern verfügen wohl für längere Zeit über ausreichend Bauplätze." Zufrieden ist er mit der Nachfrage für das neue Gewerbegebiet. Die Erschließung an der Beverner Straße läuft derzeit. Zu den Interessenten gehörten sowohl heimische Betriebe, die sich erweitern wollen, als auch Neugründer.

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