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Bürgerparty in Vechta bringt mehr als 40.000 Euro für den guten Zweck

Die Vechtaer haben bis in die frühen Morgenstunden im Rasta-Dome gefeiert. Hier gibt es noch mehr Bilder und das Video.

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Außergewöhnlich: Die Band Kaiserbeats spielte bei der Bürgerparty Rock'n'Roll und Beats aus den 1950er und 1960er Jahren. Foto: M. Niehues

Außergewöhnlich: Die Band Kaiserbeats spielte bei der Bürgerparty Rock'n'Roll und Beats aus den 1950er und 1960er Jahren. Foto: M. Niehues

Es war erneut in den frühen Morgenstunden, als die letzten Gäste am Sonntag (13. November) den Rasta Dome verließen. 550 Gäste hatten in der Halle des Basketball-Zweitligisten Rasta Vechta von Samstagabend an ein rauschendes Fest gefeiert: Die inzwischen 5. Auflage der Bürgerparty.

Zum Partyvolk gehörten erneut auch zahlreiche prominente Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Institutionen der Region. Für Partystimmung sorgten nach dem Essen und dem Show-Progamm DJ Obi und auf der Bühne die Rock'n'Roll- und Beatband Kaiserbeats. Essen, trinken, Kultur und Kleinkunst genießen – und vor allem miteinander für den guten Zweck feiern, darum ging es den Party-Organisatoren um den Stiftungsvorsitzenden Heinrich Wolking.

Es gibt auch eine Botoxbehandlung

Er zeigte sich schon bei seiner Begrüßung hochzufrieden: Die Gäste hatten zusätzlich zum Preis der Eintrittskarte Spenden in Höhe von insgesamt 40.000 Euro überwiesen. Um eine Spende von 53 Euro pro Person hatte die Stiftung gebeten. Einige Gäste hatten aber auch deutlich mehr überwiesen, sagte Wolking. So sei die hohe Summe zusammengekommen. Im Laufe des Abends sollte noch mehr Geld in die Stiftungskasse fließen – durch weitere Spenden und den Verkauf von Losen.

Die Bürgerstiftung hatte für die Tombola von Spendern und Sponsoren reihenweise hochpreisige Gewinne einsammeln können: Einen Krügerrand im Wert von 1700 Euro etwa, einen Luxus-Grill, einen Brillanten, Gutscheine etwa für Reisen oder auch eine Botoxbehandlung.

Foto: M. Niehues
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Mit den Einnahmen will die Bürgerstiftung weiter gesellschaftliches Engagement, soziale und Bildungsprojekte oder auch Kultur in Vechta fördern. Dafür hat die Bürgerstiftung seit ihrer Gründung 2007 bisher rund 600.000 Euro ausgeben, sagte Wolking. Und die Summe solle weiter wachsen: Für 2023 – zum 15-jährigen Bestehen – plant die Stiftung das Projekt 15 Mal 2007. 15 ausgewählte Initiativen, Vereine oder Institutionen will die Stiftung dann mit je 2007 Euro fördern.

Im Vergleich zu den früheren Ausgaben hatten die Organisatoren das Programm noch einmal gestrafft, damit die Party rund um die Tanzfläche schneller starten konnte. Die Stiftung blieb aber ansonsten ihrem bewährten Bürgerparty-Moderator Andreas Böske und ihrem mehrfach erprobten Konzept treu: Für Unterhaltung sorgten vor allem lokale Kulturschaffende und ein außergewöhnlicher Gast. Die Bürgerstiftung setzte zwischen den einzelnen Gängen – zuerst Suppe, dann wahlweise Thunfisch, Medaillons oder Rinderfilet mit passenden Beilagen und zum Abschluss ein süßes Dessert – Schlaglichter.

Ein erster Höhepunkt war der Auftritt von Sängerin Varya Bodnaruk. Die junge Ukrainerin war im März mit ihrer Mutter nach Vechta gekommen, hatte hier ihr Abitur gemacht und online ein Pharmazie-Studium begonnen. Gleichzeitig hatte die 18-Jährige auch Kontakte zur Kreismusikschule geknüpft – und kam so bei einem Ukraine-Fest im Gulfhaus mit Heinrich Wolking in Kontakt.

Bei der Bürgerparty brachte die Studentin schließlich Nancy Sinatras Song „These boots are made for walking“ und den James-Bond-Titel-Song „Writings on the wall“ von Sam Smith auf die Bühne. Dafür bekam die 18-Jährige vom Publikum tosenden Applaus.

Eine beeindruckende und humorvolle Show lieferte nach dem Drei-Gänge-Menü der vom Feuilleton hochgelobte Zauberkünstler Pit Hartling – der prominente Gast. Auch er verließ schließlich unter großem Applaus die Bühne.

Außerdem im Programm: Die Lohner Tänzer von Stage 7 mit einem spektakulären Auftritt. Der Tanzverein kann in diesem Jahr gleich mehre Erfolge bei internationalen Tanzmeisterschaften für sich verbuchen.

Gesellschaftliches Leben läuft nur langsam wieder an

Die Bürgerstiftung konnte sich bei der Party erneut auf Jugendgruppen aus dem Vechtaer Stadtgebiet verlassen. Empfangen wurden die Gäste von den Jugendfeuerwehren aus Vechta und Langförden. Der Helfer-Nachwuchs kümmerte sich um die Garderobe und verteilte beim Einlass Namensschilder.

Die Messdiener von St. Georg hatten den Losverkauf übernommen – und das nach erster Einschätzung der Stiftung auch sehr erfolgreich. Die letzte Abrechnung der Einnahmen steht noch aus. Am Tag nach der Party zog Heinrich Wolking eine positive Bilanz. Dabei hatte er bei den Planungen noch befürchtet, dass die 5. Auflage nicht an den Erfolg der Vorgänger anschließen könne. Die Bürgerparty findet bewusst alle 3 Jahre statt. Damit blieb die Bürgerstiftung im Plan.

Dieses Mal lag aber der Ausbruch einer Pandemie zwischen zwei Ausgaben. Das gesellschaftliche Leben nehme in vielen Bereichen nur langsam wieder Fahrt auf. Das spürten gerade vor allem Vereine, sagte Wolking. Darunter leide das Miteinander, das die Bürgerstiftung ebenfalls immer zu fördern versuche. Bei der Bürgerparty selbst war davon schließlich aber wenig zu spüren. Viele Gäste waren schon direkt zum Beginn des Einlasses gekommen, um den Stehempfang voll auszukosten. Und viele von ihnen blieben schließlich bis spät in die Nacht.

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