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Bürgermeister heißt Dammer Neubürger willkommen

Der Zuzug im vergangenen Jahr war enorm. Ein ganz wichtiger Grund war der Krieg in der Ukraine. In der Scheune Leiber erfuhren die Neubürger Wichtiges über Damme.

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Viele Gäste: Bürgermeister Mike Otte begrüßte in der Scheune Leiber zahlreiche Neu-Dammer, die sich von ihm über die Stadt und deren Angebote informieren ließen. Foto: Röttgers

Viele Gäste: Bürgermeister Mike Otte begrüßte in der Scheune Leiber zahlreiche Neu-Dammer, die sich von ihm über die Stadt und deren Angebote informieren ließen. Foto: Röttgers

Der Gruß "Herzlich willkommen!“ ist in vielen Sprachen der Welt auf der Leinwand zu lesen, als die Stadt Damme ihre Neubürger in die Scheune Leiber zu einem Kennenlernen eingeladen hat. Bürgermeister Mike Otte begrüßte rund 100 Gäste bei Kaffee und Kuchen – vom Kleinkind bis zum rüstigen Rentner reichte die Altersspanne seiner Zuhörerschaft.

Mitgebracht hatte er seinen Allgemeinen Vertreter und Fachbereichsleiter für Bürgerservice und Soziales, Christoph Bornhorst, Klaus-Dieter Göken als Ansprechpartner für die neuen Dammer und Koordinator in Angelegenheiten rund um die Scheune Leiber, die Sachbearbeiterin für Schule und Kultur, Kerstin Lampe, die Sozialarbeiterin Julia Pieper sowie die als Unterstützerin ukrainischer Geflüchteter in der Stadtverwaltung tätige Dariia Schell. Sie, die seit einigen Jahren in Damme wohnt und selber aus der Ukraine stammt, war bei der Übersetzung behilflich.

Im vergangenen Jahr zogen 280 Menschen nach Damme

Mike Otte informierte darüber, dass im vergangenen Jahr 280 Menschen nach Damme gezogen seien, sodass die Stadt 17.663 Einwohner (Stand 31. Dezember 2022) zählt und damit ein "stetiges Bevölkerungswachstum und somit auch eine erfreuliche Entwicklung" aufzeige. Allein aus der Ukraine seien über 80 Menschen nach Damme gekommen, was eine "besondere Aufgabe für die Stadt" sei.

Der Bürgermeister stellte Damme in seiner Vielfalt dar, verwies auf das "lebenswerte Umfeld" und zeigte auf einer Karte das 104 Quadratkilometer umfassende Stadtgebiet mit seinen insgesamt 35 Ortsteilen. Er ging auf die Einkaufsmöglichkeiten ein, lobte die kulinarischen Delikatessen der heimischen Gastronomie und verwies auf den neu gestalteten Kirchplatz, der in Zukunft auch ein Platz für Veranstaltungen und Begegnungen werde.

Vereine haben großen Anteil am Gelingen der Integration

Zudem pries Mike Otte das breit aufgestellte Sportprogramm an und würdigte die Vielfalt der Vereine in der Stadt, die großen Anteil daran hätten, dass "Integration gelingt", so der CDU-Politiker optimistisch. Bilder zeigte er vom Stadtmuseum, dem Freibad und Dersakino als Stätten der Kultur und Freizeit.   

Eine aufmerksame Zuhörerin war Katharyna Klymukha. Ihr gefalle es gut in der Stadt, sagte sie. Die 36-Jährige ist seit März 2022 hier. Sie kam mit ihren Eltern sowie ihrer 12 Jahre alten Tochter Maria aus Kiew nach Damme.

"Damme ist eine schöne und kleine Stadt"Katharyna Klymukha, Ukrainerin

"Damme ist eine schöne und kleine Stadt", erklärte die Ukrainerin. Ihr gefalle, dass das Stadtgebiet "sehr sauber" sei. Die Kiewerin zeigte sich ebenfalls von der vorhandenen Architektur begeistert.

"Alle Leute sind offen und freundlich", lobte Katharyna Klymukha die Willkommenskultur in Damme. Ihre Tochter besucht derzeit das Dammer Gymnasium. "Ich bin froh, dass sie wieder zur Schule gehen kann und die Schule direkt vor Ort liegt!"

Alle Gäste erhielten zum Kennenlernen ihrer neuen Umgebung einen Stadtplan sowie den aktuellen Zahlenspiegel der Stadt mit den wichtigsten Informationen.

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