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Bürgermeister aus dem OM sprechen sich für Gründerinitiative aus

Die Städte und Gemeinden der Region unterstützen das Projekt "Start:Punkt". Dabei sollen Gründer auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit ermutigt werden.

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Sagen Unterstützung zu: Die Bürgermeister aus dem OM haben sich zum Existenzgründerprojekt der Region bekannt. Foto: Höfert

Sagen Unterstützung zu: Die Bürgermeister aus dem OM haben sich zum Existenzgründerprojekt der Region bekannt. Foto: Höfert

Die Bürgermeister der 23 Städte und Gemeinden im Oldenburger Münsterland haben sich zum Existenzgründerprojekt der Region bekannt und ihre weitere Mitarbeit zugesagt. Laut einer Mitteilung des Verbundes Oldenburger Münsterland möchte die Initiative mit dem Titel "Start:Punkt" aufzeigen, welche Möglichkeiten Start-ups in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta haben. Zudem wurden bereits erste Anlaufstellen für Beratungsgespräche eingerichtet. So sollen Gründer ermutigt werden, den Weg in die Selbstständigkeit zu beschreiten.

Gründungen im ländlichen Raum haben in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen. Der Standort entscheidet einer Studie der Hochschule Landshut zufolge nur selten über den Erfolg einer Gründung. In lediglich 7 von 105 Kategorien unterscheiden sich der Untersuchung zufolge Gründungen auf dem Land von städtischen Start-ups: Gründer auf dem Land sind in der Regel etwas jünger, eher männlich und häufig keine Akademiker. Oft bringen sie allerdings Berufserfahrung mit – häufig sogar als Führungskräfte in der Industrie. Laut Studienleiter Michael Bürker würden die Gründer oftmals mit ihren Ideen in den Unternehmen nicht mehr weiterkommen und sich folglich dazu entscheiden, etwas Eigenes zu machen.

Breites Angebot zur Unterstützung

Im Oldenburger Münsterland stoßen sie auf offene Ohren. „Gründerinnen und Gründer sind bei uns herzlich willkommen. Hier ist das Thema Chefsache“, betont Cloppenburgs Landrat Johann Wimberg. So berät und informiert die Wirtschaftsförderung über finanzielle Förderangebote, nennt geeignete Flächen zur Ansiedlung junger Unternehmen und unterstützt beim Aufbau von Netzwerken. 

„Wir haben die richtigen Ansprechpartner, die noch dazu schnell und mühelos erreichbar sind“, bestätigt Vechtas Landrat Tobias Gerdesmeyer. Kurze Wege und der unkomplizierte Austausch seien häufig wichtige Argumente für Gründer, sich in heimischen Gefilden anzusiedeln. „Hippe Arbeitsplätze, gute Netzwerke, ein hoher Freizeitwert: Der ländliche Raum hat für Gründerinnen und Gründer viel zu bieten“, erklärt Dr. Henrike Voet, Bürgermeisterin der Stadt Lohne. Das gelte im Übrigen nicht nur für die junge Absolventen der Hochschulen, sondern auch für die sogenannten Spätgründer, die sich etwa aus dem ausgeübten Beruf heraus selbstständig machen möchten.

Info: Die Kommunen präsentieren ihre wichtigsten Aktivitäten und Kontaktdaten im Internet unter www.om-startpunkt.de. Aktuell sind hier 15 Städte und Gemeinden vertreten, weitere werden folgen. Auch erfolgreiche regionale Gründungen aus der jüngeren Vergangenheit werden hier vorgestellt.

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