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Bünne Alaaf! So lief die Jubiläums-Galasitzung der Dinklager Jecken

Der Wechsel nach Bünne ist offenbar kein Stimmungskiller geworden, der Saal war mit etwa 250 Karnevalisten komplett ausgebucht. (mit Bilder-Galerie)

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Das frisch gewählte Dreigestirn (von links): Jungfrau Maik Hamann, Prinz Marcel „Mölle“ Möllmann, Bauer Josef „Jüppi“ Bocklage. Foto: Wenzel

Das frisch gewählte Dreigestirn (von links): Jungfrau Maik Hamann, Prinz Marcel „Mölle“ Möllmann, Bauer Josef „Jüppi“ Bocklage. Foto: Wenzel

Zum 25. Jubiläum musste sich der Karnevals Club Dinklage (KCD) ein neues Zuhause suchen. Nachdem die Bürgerstuben in Dinklage geschlossen wurde, haben sich die Jecken unter dem Motto „Komm, wir halten die Welt an!“ im Landgasthof Meyer-Bünne zu ihrer Galasitzung eingefunden. Der Wechsel nach Bünne ist offenbar kein Stimmungskiller geworden, der Saal war mit etwa 250 Karnevalisten komplett ausgebucht.

Das mag zum Teil auch daran gelegen haben, dass die Galasitzung in den letzten beiden Jahren wegen Corona ausfallen musste. So konnte Prinz Hubert mit seiner Jungfrau Ralfaela und dem Bauern Frank 3 Jahre durchregieren. Entsprechend schwer ist dem Dreigestirn auch der Abschied von ihrem Amt gefallen.

Das frisch gewählte Dreigestirn Prinz Marcel „Mölle“ Möllmann, Jungfrau Maik Hamann und Bauer Josef „Jüppi“ Bocklage war zum allerersten Mal überhaupt bei einer Galasitzung des KCD. Davon ließen sich die drei strammen Männer vom Lande aber nicht einschüchtern, sondern übernahmen ihre Regentschaft über die Dinklager Jecken mit sichtlicher Freude. Das zeigte sich auch in der sehr kurzen Ansprache des neuen Prinzen: „Nicht lange schnacken – Kopf in Nacken!“


Foto: Frank Wenzel
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Nachdem dem Einmarsch des krankheitsbedingt leicht dezimierten Elferrartes und der Prinzengarde, war der Einmarsch der Funken ein erstes Highlight des Abends. Wie gewohnt wurde die Kultband „Kölsch & Klüngel“ zum musikalischen Begleiter der Galasitzung. Der 1. Vorsitzende des KCDs Dirk Brune schätze sich auch sehr glücklich, dass er die kölsche Mundartband, die er als die „Crème de la Crème“ bezeichnete, erneut für die Gala gewinnen konnte. Zufall oder nicht, auch die Dinklager Band feiert in diesem Jahr ihr 25. Jubiläum. Obendrein gab es vom Sitzungspräsidenten Franz Wellerding den Jahresorden des Karnevalsclubs.

Zwei weitere Jahresorden übergab Franz Wellerding an die Geschäftsführerin des Landgasthofs Thea Meyer und ihre Tochter Claudia Meyer-Scott und bedankte sich für die freundliche Aufnahme der Dinklager Jecken. Franz Wellerding war auch als Anheizer aktiv und brachte mit seiner Büttenrede über sein Darsein als 66-jähriger Rentner die Stimmung im Saal auf Betriebstemperatur.

Danach marschierten erneut die Funken ein und zeigten unter großem Jubel ihre erste Tanzaufführung. Anschließend erhielten die Trainerinnen und ihre Tänzerinnen Geschenke für ihren Einsatz beim Karnevalsclub. Aber auch die Funkengarde überzeugte mit ihrer Aufführung zu Ehren des neuen Dreigestirns mit einem stimmungsvollen Musik-Potpourri.

Marc Magic sorgte für beste Unterhaltung

In der aufgeheizten Stimmung im Festsaal hatte der Kölner Comedy-Zauberer Marc Magic leichtes Spiel. Nach einem kleinen Trick mit einem verschwundenen Tuch zog er die „Polizistin“ Birgit auf die Bühne. Das Zersägen einer Jungfrau auf der Bühne müsse mit Blick auf die Polizistin leider ausfallen, obwohl er eine Säge dabei hätte. Anschließend trieb er die arme Birgit mit seinem Seiltrick zur allgemeinen Erheiterung in die Verzweiflung. Die nahm es aber mit viel Humor auf.

Einmal in Fahrt fand Marc Magic mit Dinklages Bürgermeister Carl Heinz Putthoff sein nächstes Opfer. Dieser sollte sein Jackett ausziehen und in die Hände des Magiers übergeben. Angesichts der brennenden Zigarette, die Marc Magic im Rückenteil der Jacke verschwinden ließ, überkamen Putthoff offensichtlich Bedenken, ob das teure Teil irreparablen Schaden nehmen könne. Aber natürlich war alles nur ein Riesenspaß und der Bürgermeister und sein Jackett blieben völlig unversehrt.

Das beeindruckende Solo des erst 14-jährigen Funkenmariechens Greta Ruhe sorgte anschließend für eine Überleitung zu einer langvermissten Büttenrede von Martin Vodde als „der kleine Tierfreund“. „Was unterscheidet den Klimaaktivisten von der Kröte? Die Kröte kennt keinen Sekundenkleber.“, mit diesem und weiteren Statements ging es munter weiter. Aber auch Kritik am „Wiesenhof“ als vermeintliche Urlaubsidylle für Süd-Ost-europäische Urlauber, die in ihrer Freizeit gerne Hühnerbrüste filetierten, hatte er parat. Wiesenhof sei ein letzter Samariter unserer Zeit. Mit dem Spruch, „halb besoffen ist rausgeschmissenens Geld“, zog er danach unter großem Beifall aus dem Saal.

Weitere Highlights waren der Showtanz der Funken, die sich vorher im ganzen Saal verteilt hatten und die Prämierung der drei schönsten Kostüme. Tannenbaum Michaela Wernecke, Giraffe Johanna Burwinkel und Harlekin Steffi Scheper freuten sich über ihre Preise.

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