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Borringhauser Jugendfeuerwehr nutzt ihren Heimvorteil

Das Pfingstzeltlagers des Nachwuchses der Feuerwehren im Kreis Vechta wurde in der Dammer Ortschaft Borringhausen ausgetragen. Die Ausrichter konnten in der Wettbewerbs-Gesamtwertung den Sieg holen.

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Hochstapelei ausdrücklich erwünscht: Bei der Dorfolympiade mussten die Teams der Jugendwehren waagerecht Kisten stapeln, je mehr desto besser. Es war eine von 18 Aufgaben, die die Teams am Sonntag zu lösen hatten. Foto: Runnebohm

Hochstapelei ausdrücklich erwünscht: Bei der Dorfolympiade mussten die Teams der Jugendwehren waagerecht Kisten stapeln, je mehr desto besser. Es war eine von 18 Aufgaben, die die Teams am Sonntag zu lösen hatten. Foto: Runnebohm

Im wahrsten Sinne ihre Zelte abgebrochen haben am Dienstag die Teilnehmer des Pfingstzeltlagers der Kreisjugendfeuerwehr Vechta, das beim Feuerwehrgerätehaus in der Dammer Ortschaft Borringhausen stattgefunden hat. Insgesamt zirka 470 Teilnehmer zählte die Kreisjugendfeuerwehr als Veranstalterin. Ausrichterin war die Jugendfeuerwehr Borringhausen.

Die hatte am Ende auch nach den Wettbewerben an den 4 Tagen in der Gesamtwertung die Nase vorn und siegte vor den Jugendwehren Südlohne und Neuenkirchen. Verschiedene Spiele und Wettkämpfe hatten auf dem Programm gestanden: am Freitag ein Orientierungsmarsch mit unterschiedlichen Aufgaben, die es zu lösen galt. Am Samstag mussten die Teilnehmer Wasserspiele und am Sonntag die sogenannte Dorfolympiade absolvieren, bei der es 18 von der Jugendfeuerwehr Borringhausen erdachte Aufgaben zu bewältigen galt.

Zeltlager wird von Veranstaltern als voller Erfolg gewertet

So mussten die Kinder und Jugendlichen zum Beispiel Lebensmittel bestimmen, ohne sie zu sehen und zu riechen. „Das klappte bei vielen sehr gut“, teilte Hannah Runnebohm mit. Die Südlohnerin ist bei der Kreisjugendfeuerwehr Vechta für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Am Montag waren die Lagerteilnehmer bei einem Menschenkicker-Turnier gefordert.

Der Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Fiswick zog eine sehr positive Bilanz. „Es war ein super gutes Zeltlager“, sagte er. Ein großes Lob verteilte er an die Dorfgemeinschaft. Sie habe die Veranstaltung „grandios unterstützt“. So schmückte sie den Ort. Die Schützenkompanie Borringhausen platzierte große Strohpuppen. Für die Verpflegung der Teilnehmer zeichnete der Kreisverband Vechta des Deutschen Roten Kreuzes verantwortlich. Die Firma Höffmann aus Vechta hatte einen Dusch-Auflieger mit 20 Duschen bereitgestellt.

Das Werner-Spiel: Die Jugendsprecher der Wehren hatten sich für die Abendveranstaltung am Sonntag unter anderem als Aufgabe überlegt, die Bügelverschlüsse von Flaschen auf die jeweilige Flasche zu schnipsen. Foto: RunnebohmDas Werner-Spiel: Die Jugendsprecher der Wehren hatten sich für die Abendveranstaltung am Sonntag unter anderem als Aufgabe überlegt, die Bügelverschlüsse von Flaschen auf die jeweilige Flasche zu schnipsen. Foto: Runnebohm

Aufgebaut waren die rund 100 Zelte, in denen die Kinder und Jugendlichen im Alter von 10 bis 18 Jahren sowie deren Betreuer übernachteten, auf einer 3,5 Hektar großen Ackerfläche, die Heinrich Kruthaup und Franz Broermann dem Nachwuchs der Kreisfeuerwehr zur Verfügung gestellt hatten. Die Borringhauser Wehr hatte sie rechtzeitig mit Grassamen einsäen lassen. Deren Ortsbrandmeister Friedrich Meyer-Moormann kommentierte das Pfingstzeltlager mit den Worten: „Es war ein sehr gelungenes Fest.“ Wie Markus Fiswick freute auch er sich über die große Unterstützung der Feuerwehr durch Vereine und Organisationen.

Während des Zeltlagers, in dessen Rahmen am Pfingstsonntag ein ökumenischer Gottesdienst stattfand, begrüßte die Kreisfeuerwehrjugend als Gäste unter anderem Vechtas Landrat Tobias Gerdesmeyer und Dammes Bürgermeister Mike Otte, die die Arbeit der jungen Feuerwehrkräfte würdigten.

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